Touristen und die Kuscheltiere - Vom Streichelzoo zur Jagdtrophäe - Seite 2 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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21

Donnerstag, 10. Mai 2012, 10:53

Presse..

Die Story ist überdramatisiert und unstimmig - sie stinkt für mich meilenweit gegen den Wind
Moin,
ich habe nichts davon gesehen und kann so nicht urteilen.
Aber die paar Schrammen am Bein, aus dem Beitrag von Cracker, sind doch lächerlich für die Möglichkeiten, die so einem Tier bei einem echten Angriff zur Verfügung stehen.
Wir durften, zusammen mit Cracker und Freunden von Ihm, jungen Geparden im Hluhluwe beim Verzehren eines Beutetieres aus nächster Nähe zusehen. Da werden die Kräfte der Tiere sehr deutlich.

Was die Presse daraus macht, ist sehr häufig nur Mist. Dafür muss man nicht die Zeitung mit den Bildern zum Beispiel nehmen.
Jan-Peter

PS Fundis habe ich aus der Anfangszeit der Grünen entlehnt. Als es um die Frage der theoretisch erwünschten Politik im Gegensatz zu der praktisch Machbaren ging. Es gibt doch die guten Menschen, die unsere Spezies in letzter Konsequenz von dieser Erde eliminieren wollen.

Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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22

Donnerstag, 10. Mai 2012, 11:28

ich habe nichts davon gesehen und kann so nicht urteilen. ... Was die Presse daraus macht, ist sehr häufig nur Mist.

Über 600 Fundstellen auf Nachrichtenseiten alleine bei GoogleNews. Die unterschiedlichen Bilder kannst Du (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) sehen.

Mich würde es nicht wundern, wenn da jemand nachher eingefallen wäre, dass man wegen der Kratzer doch auch mal zum Rechtsanwalt gehen könnte. Und der kennt einen Medienberater, der ein paar gute Drähte zur Presse hat. So funktioniert sowas...

Das entschuldigt nicht, dass der Manager des Game Parks unverantwortlich gehandelt hat. Ich kann auch überhaupt nicht verstehen, was 2 kleine Kinder in einem Gepardengehege zu suchen haben, während ihre Eltern außerhalb (!!) desselben sind.
Bin mal gespannt, wie Kragga Kamma nun weitermacht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in nächster Zeit weiterhin Tierpetting angeboten wird. Wenn tatsächlich, wie behauptet, nicht die Geldeinnahme im Vordergrund stand, können die Geparden ja dort bleiben, müssen dann aber weiterhin gefüttert und versorgt werden. Falls man jedoch auch hierbei nicht die Wahrheit gesagt hat, könnten sie auch bald eine Reise nach Namibia antreten. ;(
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich

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23

Donnerstag, 10. Mai 2012, 11:40

Wildtiere bleiben Wildtiere

Hallo,
ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht.
Egal ob diese Geschicht jetzt simmt oder nicht. Eigentlich sollte es allen bekannt sein, dass Wildtiere eben immer genau diese bleiben - egal wie süß, schön oder knuddelig sie uns vorkommen. Auch in einem deutschen Streichelzoo kann man von einem schlecht gelaunten Ziegenbock attackiert werden.

Wie weit sogenannte Wildgehege mit Streichelzoo-Charakter Sinn machen steht auf einem anderen Blatt und kann hier mit Sicherheit nicht geändert werden.

Aber wie weit die Dummheit der Menschen geht habe ich selbst in Namibia erfahren.
Wir kamen im Etosha an einen frischen kill, an dem sich gerade die Geier die letzten Reste holten. Natürlich halten wir an, beobachten das Geschehen und schießen ein paar wegen der Entfernung unscharfe Bilder - als plötzlich doch tatsächlich ein Touri mit Badelatschen und neonfarbenen T-Shirt aus seinem Auto steigt und zu dem kill hingeht um ein paar bessere Fotos schießen zu können.
Ich hab mich gefragt, was hätte ich getan, wären plötzlich Raubtiere aus dem Gebüsch aufgetaucht und hätten den Touri attackiert?
Nicht die Tiere sind gefährlich, sondern es ist die Dummheit und auch die Sensationslust der Menschen.

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Marc

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24

Donnerstag, 10. Mai 2012, 12:12

Ich sehe das ähnlich wie Jan-Peter.

Wer sich mit dem Thema "Geparden" schon mal auseinander gesetzt hat, der weiß auch, daß diese wunderschönen Tiere, wenn sie einmal mit Menschen in Kontakt waren, sehr schnell soweit domestiziert sind, daß sie nicht mehr ausgewildert werden können. Die Erfahrungen zeigen schlicht und ergreifend, daß diese Tiere dann in freier Natur nicht mehr überlebendsfähig sind. Was soll also ein Ranger machen, wenn er einen verletzten Geparden, zu kleine Waisen-Geparden findet oder diese möglicher Weise bereits in Gefangenschaft geboren wurden? Soll man diese Tiere sofort erschlagen, da die Chance auf Auswilderung gar nicht besteht? Bitte nicht!

Ich behaupte sogar, gerade weil sich Geparden so schnell und offensichtlich bereitwillig domestizieren lassen, haben sie auch in Gefangenschaft eine hohe Lebensqualität. Wir sind uns ganz sicher einig, daß die Gefangenschaft (unter vertretbaren Bedingungen) besser ist, als dem Tier das Leben zu nehmen, um selbige zu vermeiden, oder?

Was macht man nun mit diesen Tieren? Läßt man sie ihren Käfig-Koller entwickeln und läßt sie vor sich hinvegetieren? Oder beschäftigt man sie, bietet ihnen Abwechselung und nutzt sie vor allem als Botschafter für die Artverwandten, welche das Glück haben nicht domestiziert zu sein?

Ich habe mich bereits in einem anderen Zusammenhang schon mal geoutet, daß ich solche Einrichtungen besucht und dem menschlichen Reiz des Anfassens nachgegeben habe. Die Erfahrung war toll, die Fotos sind völlig sekundär und das Wissen, welches uns dort vermittelt wurde ist so nachhaltig, daß es allen Geparden helfen wird.

Ganz außer Frage, gibt es auch in diesem Bereich schwarze Schafe. Entsprechend sollte man sich vorher informieren und so ein Erlebnis nicht einfach spontan "mitnehmen". Mit diesem Bewußtsein kann ich das aber uneingeschränkt empfehlen. Ganz außer Frage ist es wichtig, daß man sich gegenüber den Tieren richtig verhält, diese Erkenntnis erstreckt sich aber nicht alleine auf den Geparden, sondern beginnt mit dem Pferd in der Box und endet mit dem Elefanten auf der Straße im Krüger. Wer sich darauf einläßt, ohne sich zumindest gedanklich darauf vorzubereiten, ist selber schuld.
Schöne Inselgrüße Marc

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GudrunS

Prionace glauca

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25

Donnerstag, 10. Mai 2012, 12:50

Ich wollte mich eigentlich nicht mehr zum Thema Geparden-Streicheln und co. einbringen.

Nur eine kurze Bemerkung, ich habe mich ja schon u.a. bei den Beiträgen von Jan-Peter und Marc bedankt :danke:, möchte meine Zustimmung dazu aber doch noch einmal mit einem Satz kundtun! Ich sehe das Thema ganz genauso! Danke!

M@rie

Buschbaby

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26

Donnerstag, 10. Mai 2012, 14:00

Marc, bis zu einem gewissen Teil gebe ich dir recht, nämlich wenn verletzte und dann aufgepäppelte Tiere als "Botschafter" dienen, nur sieht leider die Realität doch anders aus, die wenigsten dieser "Botschafter" sind durch Ranger aufgefundene Tiere, die meisten stammen auch "Zuchtfarmen", um eben als Streichelobjekt oder als "walk with"-Objekt herzuhalten, sind sie dann nicht mehr handelbar, dann werden sie an Jagdfarmen verkauft. Interessant dabei auch (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) , ebenso das Video auf (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .

Einen ganz bitteren Beigeschmack hatte für mich bspw ein Beispiel aus Harnas (ja, ich konnte nicht widerstehen und habe die Serie im Fernsehen angeschaut), da wurde eine Leopardin nach Harnas gebracht und sollte dort aufgepäppelt und dann wieder ausgewildert werden. Bei der Erstuntersuchung stellte man dann fest, dass sie trächtig war. Was passierte? die Leodame durfte ihre Cubs bekommen und wurde dann ohne ihre Cubs "rausgeschmissen", die Cubs blieben natürlich auf der Farm - mit dem Argument, es wäre für die Cubs zu gefährlich. Natürlich haben sich alle Bezahl-Volunteers auf die Cubs "geschmissen", endlich wiedermal eine Handaufzucht! Ich persönlich habe mich gefragt, wie es wohl die anderen Leo-Mütter machen, die ihre Cubs in freier Wildbahn zur Welt bringen und sogar grossziehen? Für mich machte es den Eindruck, dass Harnas nur die Cubs wollte, um gut an "Bezahl-Volunteers" zu kommen, aber eben nicht im Sinne der Tiere handelte.

Vorher erkundigen? ja, schön und gut, nur 1. wer macht das wirklich? und 2. kann man den Hochglanzprospekten bzw Homepages trauen? NonProfit-Organisationen unterstütze ich in diesem Zusammenhang gerne, eben wenn es um verletzte Tiere geht, die dann aufgepäppelt werden und bis zu ihrem Lebensende dort verweilen können, wenn sie nicht mehr ausgwildert werden können, doch bei den meisten Anbietern steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund.
lG M@rie

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Marc

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27

Donnerstag, 10. Mai 2012, 17:53

Ich gebe Dir recht, es wäre wünschenswert, wenn 100% der Fälle im Sinne der Tiere laufen würde. Eben immer das Optimum, egal ob das im Individualfall die Auswilderung, die Gefangenschaft, die Nachzucht oder wenn es gar nicht anders geht auch die Tötung ist. Da ich aber Realist bin, weiß ich, daß 100% immer nur ein theoretischer Wert sind. Es sollte jeder für sich selbst entscheiden, ich kann den Besuch eines guten "Geparden-Anfass-Geheges" durchaus empfehlen und hatte danach erheblich weniger moralische Bedenken als davor. Mit weiteren Ausführungen halte ich mich ab hier aber lieber zurück... :rolleyes:
Schöne Inselgrüße Marc

LIRPA 1

Gaukler

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Donnerstag, 10. Mai 2012, 18:36

Kawa, Du bist unverschämt!

@ Kawa: Dieses ist kein Angriff, sondern eine Beschreibung.

Dein Verhalten ist eine Unverschämtheit! Du bist absolut foreninkompatibel. Wer schon in seiner Signatur wissen läßt, daß er jede andere Meinung für falsch hält, hat den Sinn eines Forums nicht verstanden. Damit werte ich gar nicht die Qualität Deiner Beiträge, sondern nur Deine Einstellung zu anderen Forumsteilnehmern.
Lilly wird mich prügeln, weil ich hier wieder Stellung nehme aber das nehme ich hin. Dem Baeren hat Lilly die Gründe unseres „Abschieds“ genauer geschildert. Uns liegt das Forum eigentlich sehr am Herzen aber „Mitglieder“ wie Du, die quasi direkt ab dem ersten Beitrag angreifen und alle anderen für dumm erklären, verleiden einem den Enthusiasmus für dieses Forum.

Ansonsten ist es uns eine Ehre, mit M@rie und Serengeti von Dir in einen Topf gesteckt zu werden. Die Hartnäckigkeit und besonders was M@rie betrifft auch Gelassenheit, mit der diese beiden hier Ihre Meinung vertreten und darin auch nicht müde werden, ist zu bewundern.


@ Jan Peter: Wenn Lilly Deinen Beitrag bezüglich des Pinguin streicheln liest :thumbup: , wird sie vor Neid platzen. :D

Möglicherweise wird Lilly diesen Beitrag, wenn sie ihn morgen entdeckt, wieder löschen, es war mir aber ein dringendes Bedürfnis dieser Person einmal entgegen zu treten.

Ralf

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Savanna 2 (4. Mai 2018, 08:45)

Kawa

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29

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:06

@ Kawa: Dieses ist kein Angriff, sondern eine Beschreibung.


Ich fühle mich nicht angegriffen!

aber ?Mitglieder? wie Du, die quasi direkt ab dem ersten Beitrag angreifen und alle anderen für dumm erklären, verleiden einem den Enthusiasmus für dieses Forum.


Aber zeig mir mal den ersten Beitrag wo etwas dgl stand! Und wenn Du den Sinn oder Witz meiner Signatur nicht verstehst tuts mir leid! Ich finde den lustig!
Grüße Olaf

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LIRPA 1

Gaukler

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30

Donnerstag, 10. Mai 2012, 20:26


Aber zeig mir mal den ersten Beitrag wo etwas dgl stand! Und wenn Du den Sinn oder Witz meiner Signatur nicht verstehst tuts mir leid! Ich finde den lustig!



Deine Signatur ist nicht witzig, sondern beleidigend, infantil und dumm! :thumbdown: Nicht alles, was Du witzig findest, ist es auch. Kinder finden auch den eigenen Furz witzig.

Ich zitiere Dich dann zum Abschluß:

"You are entitled to have YOUR WRONG opinion!"

Ich nehme an, Du findest das jetzt witzig.

Ralf

Kawa

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31

Freitag, 11. Mai 2012, 05:58

Zitat von »Kawa«




Aber zeig mir mal den ersten Beitrag wo etwas dgl stand! Und wenn Du den Sinn oder Witz meiner Signatur nicht verstehst tuts mir leid! Ich finde den lustig!


Dachte ich mir, Deine Vorwürfe belegen kannst Du nicht. Aber um das zu übergehen, wirst Du eben gleich mal beleidigend! Das strahlt auch eine Art Armseeligkeit aus!


"You are entitled to have YOUR WRONG opinion!"

Ich nehme an, Du findest das jetzt witzig.



Und deshalb beziehe ich mich auch auf meine Signatur! 8o
Sollte ich mich hier nochmal anmelden müßen, werde ich natürlich vorher fragen, was ich darf oder nicht um Leuten wie Euch, die zum Lachen in den Keller gehen, keine Magengeschwüre zu bereiten!
Grüße Olaf

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Crackerjack

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32

Freitag, 11. Mai 2012, 09:07

Einige Parks so auch der Hluhluwe-Imfolozi haben nun damit begonnen weitere Tierarten einzugliedern. Hierzu werden vor Allem Tiere eingegliedert die als besonders streichelgeeignet gelden. Um diese Tiere jedoch nicht vom Menschen abhaengig zu machen, werden diese in freiher Wildbahn gehalten. Touristen werden ermuntert auszusteigen und mit dem Streicheln zu beginnen.
Ehe wieder gewisse Bemerkungen kommen, ich weiss, dass heute der 11.05. ist.
Zum Beweis hier ein Bild aufgenommen im Hluhluwe-Imfolozi
»Crackerjack« hat folgendes Bild angehängt:
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33

Freitag, 11. Mai 2012, 10:29

Ralf - Lilly

@ Jan Peter: Wenn Lilly Deinen Beitrag bezüglich des Pinguin streicheln liest , wird sie vor Neid platzen.
Moin,
es war ein Erlebnis. Habe das nicht wieder gesehen. Aber wie gesagt war es lausig kalt und ich habe sehr lange einfach so im Wasser gestanden. Ursprünglich nur um dieses Fliegen der Pinguine unter Wasser zu beobachten.

Die Vögel waren mindestens genauso neugierig wie ich. Dieses um mich herum schwimmen war schon komisch genug. Die Tiere kamen dabei so nahe, dass meine Position nicht verändert wurde, um mit den Händen zu berühren. Der 1. Versuch den Körper von oben zu streicheln wurde mit Flucht beantwortet.
Erst als ich die Hand unter Wasser an den Bauch führte, war ein Tier ganz ruhig und akzeptierte die Berührung.
Ich habe mir tatsächlich sofort danach Gedanken gemacht, warum es diesen starken Reiz gibt, so ein wildes Tier zu berühren.

Ist natürlich ein rührseliger, sentimentaler Gedanke, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl dieser Pinguin und ich waren uns einig in einer gemeinsamen Neugier die eine außergewöhnliche Nähe zugelassen hat. Vielleicht hat auch die Kälte dazu beigetragen, dass ich sehr ruhig und entspannt war. Wer eng mit Haustieren lebt wird wissen, wie die Tiere die Stimmung von uns Menschen einschätzen können.

Irgendwo hatte ich hier schon einmal beschrieben, wie es mir mit 2 weißen Haien beim Käfigtauchen erging. Wie sehr ich die Stimmung dieser Tiere körperlich gespürt habe. Ein Erlebnis, welches ich vorher nur blöden Spinnern zugerechnet hätte. Es beschäftigt mich auch nach Jahren weiter.

Nicht alles kann man mit einer nüchternen Analyse zu erklären.
Jan-Peter

M@rie

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34

Freitag, 11. Mai 2012, 11:54

Hi Jan-Peter,

ja, diese Momente der Freiwilligkeit der Wildtiere kenne ich auch, vllt hat es auch was mit Respekt zu tun, nämlich in den Momenten die Tiere als das zu respektieren, was sie sind - nämlich wildlebende Tiere, die in bestimmten Momenten freiwillig die Nähe suchen. Ich hatte in SA bei meiner allerersten Whale Watching Tour das unsagbare Glück, dass mich ein Wal berührt hat. Ich sass vorne auf dem Boot und hatte mich an der Reeling mit einem Bein "festgeklemmt" und ein Bein hing nahe über dem Wasser. Auch wenn die Touranbieter ja die Massgabe haben, sich nur auf 100 Meter den Tieren zu nähern, so halten sich ja die Wale nicht unbedingt daran. Eine Walkuh mit ihrem Jungen kam direkt auf uns zugeschwommen, umkreiste mehrmals das Boot, schwamm auch mehrmals direkt unter dem Boot (Motor selbstverständlich aus) und auf einmal taucht sie direkt vor dem Boot auf und streift mein Bein bzw Fuss ... es hatte was "magisches".

Ähnlich erging es mir einmal im Dolphin Reef im Roten Meer, allerdings nicht mit Walen ;) - im Reef tummelte sich eine Delphinschule und während die restliche Tourimeute an Bord das Mittagessen genoss, zog ich es vor (als einzige) im Wasser zu bleiben, während vorher die Tourimeute versuchte der Delphinschule nachzuhetzen *duff* blieb ich ganz ruhig im Wasser liegen, bewegte mich mehr wie zaghaft und siehe da, die Delphinschule kam immer näher, kreiste um mich rum. Ich hab' einfach nur meinen Arm nach vorne ausgestreckt, die Delphine kamen immer näher und einer so nah, dass er an meiner Hand vorbeischwamm, er wirklich auf Kontakt aus war ... auch wieder eine "magische" Situation.

Diese Momente gibt es und gar nicht so selten, wenn man sich selber zurücknimmt und das Tier "einfach" respektiert, ich weiss nicht, ob mein Zusammenleben mit Stubentigern mich da "trainiert" hat oder ob es "einfach" die Grundhaltung meinerseits ist, eben nicht wie die "Axt im Walde" aufzutreten, diese Momente geniesse ich, aber auch weil ich eben genau diese Freiwilligkeit der Wildtiere schätze, und das ist doch der Unterschied und macht die Einzigartigkeit dieser Begegnungen aus ... es ist kein Vorführen, kein Zwangskuscheln, sondern eine gänzlich freiwillige Begegnung zwischen Mensch und (Wild)Tier.
lG M@rie

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Tonicek (23. März 2017, 13:41)

LIRPA 1

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35

Freitag, 11. Mai 2012, 12:20

@ Jan-Peter und M@rie,

Begegnungen dieser Art kenne ich auch. Auch ich bewege mich nicht auf Tiere zu, sondern lasse diese auf mich zu kommen. Sowohl bei Haustieren als auch bei Wildtieren führt das m.E.n. zu intensiveren Erlebnissen als die "Zwangsstreichlerfraktion" sie wahrscheinlich erleben kann. Erlebnisse dieser Art hat ich mit wild lebenden Klippschliefern, Mäusen, diversen Hörnchen, Vögeln, Mangusten etc. In Kanada kam ein Schwarzbär bis auf wenige Meter an mich heran, ohne dass er oder ich aggressive Reaktionen zeigte. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich aus Prinzip nicht füttere. Ruhig sitzen und beobachten ist das beste Verhalten für solch intensive Begegnungen.

Wir haben einmal beobachtet, wie eine Kudukuh und ein Schakal immer näher aufeinander zu gingen und sich dann Nase an Nase beschnüffelten. Beide hatten voreinander nicht zu befürchten und sind nur sehr neugierig gewesen. Irgendwann trennten sie sich dann und gingen ihrer Wege. Mich würde interessieren, was die beiden dabei dachten. Wahrscheinlich: Schade eine andere Art, der/die war echt nett. :love: ;)

Ralf

Serengeti

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36

Freitag, 11. Mai 2012, 12:51

Hi Ralf,
Deine aktuellen Statements im Thread bestärken mich nochmals, jetzt nicht per pn, Euch zu animieren dem Forum erhalten zu bleiben. Ein Forum kann nicht nur mit Clowns und Wichtigtuern (die Bayern sagen dazu verniedlichend "Gschaftlhuber") existieren.

Lg
Serengeti
VG
Serengeti

Crackerjack

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37

Freitag, 11. Mai 2012, 15:30

Hi Ralf,
Ein Forum kann nicht nur mit Clowns und Wichtigtuern (die Bayern sagen dazu verniedlichend "Gschaftlhuber") existieren.

Lg
Serengeti


Gruss from Clown der natuerlich auch ein Wichtigtuer ist.
»Crackerjack« hat folgendes Bild angehängt:
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SilkeMa

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Freitag, 11. Mai 2012, 15:39

Zitat


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Ein Forum kann nicht nur mit Clowns und Wichtigtuern (die Bayern sagen dazu verniedlichend "Gschaftlhuber") existieren.



So ein Kommentar sorgt richtig für positive Stimmung im Forum :D ! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG

Silke

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Kawa (14. Mai 2012, 17:30)

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Freitag, 11. Mai 2012, 16:24

Zitat


(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

Ein Forum kann nicht nur mit Clowns und Wichtigtuern (die Bayern sagen dazu verniedlichend "Gschaftlhuber") existieren.



So ein Kommentar sorgt richtig für positive Stimmung im Forum :D ! (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG

Silke


Recht host Madel von jetzt on werd i mie Gschafthuber nennen, dass frei woast. 8o 8)

Serengeti

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Freitag, 11. Mai 2012, 16:35

Hi Cracker,
Da musst schon noch ein bisserl üben. Sowohl was die Gschaftlhuberei als auch das Bayerisch anbelangt. :D

Grüße aus der Serengeti

P.S

Ich hatte ja bereits beschrieben, was man "mundarttechnsch" uner dem zitierten Begriff in unseren Breiten versteht. Ich lass mich da auch gar nicht durch irgendwelche Wikipedias o.ä. In eine etwaige Diskussion ziehen
VG
Serengeti