Wildnis , Wildlife, Safaris und mehr - ein etwas anderes Reiseziel, als SA - - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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traveler57

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Samstag, 23. Mai 2020, 12:33

Wildnis , Wildlife, Safaris und mehr - ein etwas anderes Reiseziel, als SA -

Nach drei Jahren hintereinander in Südafrika, stand für uns im April/Mai 2019 fest, das es im Jahr 2020, ein anderes Reiseziel werden sollte.
Wir beschäftigten uns viel mit Costa Rica, fanden aber irgendwie wiederum nicht den Schwung für solch eine Reise dorthin.
Schnell war es für uns danach klar, das es zu unserem zweiten "geliebten" Reisespot gehen sollte, auf nach Sri Lanka....
Dort waren wir seit 2001 schon sechs /sieben Mal.
Doch noch nie so intensiv in den NP des Landes und das wollten wir auf dieser Tour ändern.
Mit dem Abstand von einigen Wochen und Monaten und all den Dingen die seit dem März über uns gekommen sind,
können wir uns glücklich schätzen, das wir von Ende Januar bis Ende Februar auf der Insel, noch so einen entspannten Urlaub hatten.
Das mal so vorweg und damit in den Reisebericht, den ich während und gleich nach dem Urlaub verfasste.

Prolog:
Vorab schon mal die ersten Eindrücke nach den vergangenen Tagen...

Der Flug mit der Emirates von HH nach Dubai verlief pünktlich und Dank der vorgebuchten 2er Reihe im Heck mit auch für mich reichlich Beinfreiheit keine Strapaze.
Nach drei neueren Spielfilmen und dem Essen schwebten wir in Dubai ein.
Rüssel oder Bus? Beides.. - denn wir mussten den Terminal wechseln.
So verging die Umsteigezeit sehr schnell und schon ging es weiter Richtung Colombo.
Es sei noch gesagt, das die Flugroute nach Dubai nicht über den Iran ging.....

Auch die Ankunft auf dem Flugplatz in Colombo war äußerst pünktlich 8.06 Ortszeit.
Das Visum für die Einreisen hatten wir schon vorher online hinterlegt, trotzdem mussten alle wieder eine Landing card ausfüllen um endlich einreisen zu können.
Auf dem Weg vorher wurden alle Passagiere mit einer Wärmebildkamera gescannt und Personal stand bereit, auffällige Personen ggf. aus der Menge herauszufischen.

Dem Virus sei Dank.Alles verlief glatt, die Koffer kamen schnell und unseren Fahrer Ranil fanden wir bald.
Nach der Begrüßung holte er den Bus , lud alles ein und schon ging es los zum Wilpattu NP zur Backwaters Lodge.
Dreieinhalb Fahrstunden lagen nun noch vor uns.
Wiederum zeigte es sich auf der Fahrt, warum ich mich hier nie selber hinter ein Steuer eines Fahrzeugs setzen würde.
Es ist einfach immer wieder krass, wie ein Straßenverkehr so unterschiedlich ablaufen kann, ohne das es zu Unfällen kommt. Zumindest bei uns.
Nach einer kurzen Stärkung am Straßenrand, es gab jeweils eine King Coconut, erreichten wir unsere Unterkunft.

Die Backwaters Lodge begrüßte uns....
Sonnig 32 Grad.
Die Besonderheit bei der Unterkunft, sind die wohnlichen umgestaltenen Container, die auf Stellen stehen, eine Veranda besitzen und mitten im Busch eingepflanzt wurden.
Geräumig, mit getrenntem Bad und AC.
Alles sehr urig, aber durchdacht
Die Lage am Fluß und mit dem Zugang zum NP ideal.
Das Essen hervorragend, neben dem Frühstück -ob continental oder singalesisch, gab es neben der Option des lunch, auch ein dinner am Abend,
als drei Gängemenue für umgerechnet 4, 00 Euro p.P. Plus Softgetränk für je 0,50Euro.Das Tischwasser war frei.

Neben einer zwölfstündigen Safari, unternahmen wir eine Birding tour mit einem einheimischen Guide gegen Abend für 1, 5 Stunden .
Bei dieser Tour begleiteten uns zwei junge Frauen aus Ägypten, die auch auf einer Rundreise waren.
Was wir hierbei erlebten und was uns vor die Linse lief und flog , darauf müsst ihr halt noch warten.....
Denn zur Zeit sind wir in Kandy und Bilder kann ich erst nach der Rückreise in das Forum/ Beitrag einstellen.
Mindestens zwei weitere NP stehen noch an , bis die Strand- und die "Familienbesuchsphase " eingeleitet wird.
Das wärs mit den Appetithappen....
Vom Smartphone gesendet
----------------------------------------------------------------------------------

Wir sind back !
Nach vier Wochen auf der Insel , sind wir nun einige Tage zurück und kämpfen immer noch etwas mit der Zeitumstellung ( 4.30 Std. - )
Morgens immer früh wach und gegen Abend, hundemüde.
Aber das spielt sich bald wieder ein.
Die Aufteilung der Reisezeit war zu Beginn eine Rundreise , die über zwölf Nächte ging , die mit sechs Nächten am Strand in Hikkaduwa,
seine Fortsetzung fand, um am Ende nach neun Nächte, in einer Villa im Hinterland endete.

a.

Aber der Reihe nach.
Einen kleinen Vorgeschmack hatte ich ja schon geschrieben und da setzen wir nun auch weiter an, am Wilpattu NP, nördlich von Colombo.
Unsere Unterkunft war die Backwaters Lodge :

1.




Hier wollten wir unseren Einstieg in die Nationalparks beginnen und gleichzeitig relaxed ankommen, was auch gelang.
Die Bungalows , die umgebaute Container waren, die auf Stelzen in den Busch gestellt worden sind, bilden die Grundlage des ECO Konzepts, am Rande des Wilpattu Nationalparks.
Ob der Blick von der Veranda in den Busch oder auf dem Ponton, mit den Sonnenliegen am Flusslauf , erst einmal ankommen und erholen.


2.



2b. mit AC , separatem Bad, - ein gutes Konzept !



Das war dann die Devise für den Ankunftstag und den nächsten Morgen.Das wir uns richtig entschieden hatten, hier unsere Tour zu starten , war uns schnell klar, das Abendessen und das Frühstück waren schon erstklassig.


3.


Mit der Sonne waren wir dann etwas vorsichtig und ab 11.00 zog es uns in den Schattenbereich.


4.



5.



6.



7.



8.



9. und der Blüte - herrlich.....




Soweit der Einstieg in die ersten zwei Wochen der Reise, die geprägt war von viel Natur und das man hier auf Safaris auch einiges erleben kann,
das beweise ich euch in den nächsten Abschnitten.

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Samstag, 23. Mai 2020, 12:53

Oh, Sri Lanka :danke:
Da fällt mir auf, dass unser Urlaub dort 20 Jahre her ist :whistling:


Ich freu mich auf mehr
LG
Beate

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traveler57 (23. Mai 2020, 13:07)

Kitty191

Schnürsenkel

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Montag, 25. Mai 2020, 10:05

Wie schön. Sri Lanka geht immer....
Dieses kleine Juwel im Indischen Ozean hat uns schon so manchen Urlaub gerettet. Immer dann wenn keine konkrete Planung möglich war, war diese Insel ein wunderbarer „Notnagel“. Sehr leicht zu bereisen und gut zur Reisekasse.
Ich freu‘ mich.

LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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traveler57 (25. Mai 2020, 11:53)

traveler57

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Montag, 25. Mai 2020, 11:57

Immer dann wenn keine konkrete Planung möglich war, war diese Insel ein wunderbarer ?Notnagel?. Sehr leicht zu bereisen und gut zur Reisekasse.
Ich freu? mich.

Moin Kitty,
genau so ist es und wenn man dann noch eine Freundschaft zu einer einheimischen Familie seit über 20 Jahren pflegt und daher schon 6-7 x dort war, ist es immer eine spezielle Reise. :)
LG
Bernd

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Kitty191 (25. Mai 2020, 13:10)

nellymops

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Montag, 25. Mai 2020, 13:17

Ich freue mich auch war SRI Lanka doch unsere Alternative zu Südafrike für 2020 :) Wer gute Reisetips hat immer her damit wir hatten nämlich überlegt uns einen Guide anzulachen, der uns für 2 Wochen die Insel zeigt :=)

traveler57

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Montag, 25. Mai 2020, 13:22

Birding Tour

Für den späten Nachmittag hatten wir dann eine Bootstour mit einem Guide gebucht, die bei uns am Steg beginnen sollte.Gut eine Stunde vorher kam der Besitzer der Anlage zu uns und fragte nach, ob es uns was ausmachen würde,
noch zwei jüngere Frauen auf die Tour mitzunehmen.
Diese wären nur eine Nacht da und hätten sich sehr interessiert gezeigt.... wenn wir das nicht möchten, wäre das auch ok.
Natürlich , durften die mit, die jungen Ladies aus Ägypten und wie es sich zeigte, passte das sehr gut.
Unser Guide war pünktlich zur Stelle, wir bestiegen das Boot und nahmen Platz und er griff sich eine ca. 4-5m lange Holzstange
und schon ging es los.
Stackender Weise, schob er das Boot fast lautlos voran und beobachte die Umgebung.
Argusaugen scannten die Bäume auf beiden Seiten und entdeckten Vogelart um Vogelart!
Mal nah, mal weiter entfernt, - unglaublich diese Sehstärke.
Landschaftlichein Traum, mit einem WOW-Effekt, da es so schön war.
Gute zwei Stunden schob er uns den Flussarm entlang und wir alle auf dem Boot waren begeistert, auch wegen seinen sehr guten Erklärungen.
Gut, selfies wurden von den jungen Frauen auch gemacht, gehört ja heute irgendwie mit dazu,
- eine erschrak sich von ihnen, wegen einigen Libellen, die ihr recht nahe kamen, doch da konnte ich sie ja beruhigen, das die ganz harmlos waren und sind.

10. green bee eater




11. Brahminy Kite - Brahminenwei - ein Habichts Vogel



12. Asian Open Bill - Siberklaffschnabel - ....aufgescheucht vom Nest...



13.
in einer sicheren Position....




14. Coppersmith Barbet oder auch Crimson-breasted Barbet -

Ca. 17 cm "groß" und ein crop von 90 % bei 800mm Brennweite.
Nachdem er ihn erspäht hatte, brauchte ich eine ganze Weile, um erst einmal den kleinen Vogel zu entdecken und dann noch irgendwie ihn fokussieren zu können....



15.Interrmediate Egret -- Mittelreiher -



16. Purple Heron -- Purprurreiher -



17.


18.


19.



20.


21. am Limit....
Kingfisher, - Eisvögel , gab es eine Menge zu sehen, nur nicht zu erwischen, da sie immer wieder sehr früh flüchteten
Hier hatten wir zwar etws mehr Glück, da der Vogel gerade ein kleinen Fisch gefangen hatte und den immer wieder gegen den Ast schlug, um ihn zu betäuben oder zu töten , um ihn dann sicher verspeisen zu können.
Doch es war da schon so dämmerich, bzw. sehr dunkel, das nichts besseres herauskam.

Common kingfisher --- oder Eurasian kingfisher bzw. river kingfisher.......





22.


23.


Ich habe zwar nicht mitgezählt, aber es waren sicherlich rund 30-40 Vogelarten , die wir gezeigt bekamen.
Sehr oft nur sehr kurz und auch reichlich weit weg.

Nebenbei waren viele Libellenarten zu sehen,- doch ohne eine Chance, die im Flug zu erwischen.
Ein spannendes Habitat!
Glücklich und zufrieden erreichten wir unseren Steg.
24.

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traveler57

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Montag, 25. Mai 2020, 14:12

Wer gute Reisetips hat immer her damit wir hatten nämlich überlegt uns einen Guide anzulachen, der uns für 2 Wochen die Insel zeigt

Moin Nelly,
wenn ihr euch mit der Insel beschäftigt habt, werdet ihr bemerkt haben, das diese so vielfältig ist, das es auf die persönlichen Vorlieben ankommt,
wie man seine Zeit verbringen möchte. ( Strand ( ggf. tauchen oder surfen), Natur+Nationalparks, wandern, Kulturstätten mit den Tempeln,
die Bahnfahrt im Hochland von Nanu Oya nach Ella, - eine Ayurvedakur machen... und, und.....

Einen Guide können wir nicht empfehlen, da wir in der glücklichen Lage sind, von unseren Freunden, einen Fahrer und einen Bus gestellt zu bekommen.
Dieser wird sonst für PLAN MY GAP Year eingesetzt und ist damit nicht für andere Touristen buchbar.Mal in den entsprechen Reiseforen suchen für einen Fahrer.....

Überhaupt, obwohl die Insel ja recht "klein" ist, gilt hier das gleiche wie für Südafrika, weniger ist mehr ! -
Die Durchschnittsgeschwindigkeit mit einem Auto auf den meisten Routen beträgt nicht mehr als ca. 50 km/h , oftmals auch weniger.
Und kommt bitte nicht auf die Idee, dort selber zu fahren, denn man muss schon dort geboren und aufgewachsen sein, um die Regeln
und die Verhaltensweisen der anderen Verkehrsteilnehmer dort sicher verstehen zu können!!!
Ich traue mir sonst eigentlich zu, in allen Ländern zu fahren, ob links oder rechts , aber hier auf dieser Insel für kein Geld der Welt.
Ebenso würde ich davon absehen mit den Überlandbussen zu fahren, denn die, sind die schlimmsten auf den Straßen!

VG Bernd

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lottinchen

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Montag, 25. Mai 2020, 17:34

Danke für diesen "vogellastigen" Reisebericht! :danke:

Unsere nächste Fernreise soll uns nach Malaysia führen, da wir lieber selbst fahren und das ja schlecht geht in Sri Lanka.

Kannst du mir vielleicht ein Buch zur Vogel-/Tierbestimmung für Südostasien empfehlen?

Wir wollen selbständig reisen und unser Fokus liegt ganz klar auf der Tierbeobachtung - groß und klein an Land und im Wasser.

Würdest du uns empfehlen lieber nach Sri Lanka statt nach Malaysia zu fahren?

traveler57

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Montag, 25. Mai 2020, 22:45

Würdest du uns empfehlen lieber nach Sri Lanka statt nach Malaysia zu fahren?

Moin Lottinchen,
da wir auf Langkawi und in Kuala Lumpur vor einigen Jahren waren und beide Ziele schon lohnenswert sind, ist das nicht so einfach zu beantworten.
Auf Langkawi gibt es eine tolle Urwaldwanderung , die ein Österreicher dort anbietet. Ebenso kann man mit ihm auch eine Mangroventour unternehmen.
Sucht mal nach Peter Höfinger....
Wir haben aber "nur" die Urwaldtour gemacht, da wir auf Ko Lanta, Thailand schon mal eine tolle Tour in die Mangroven gemacht hatten.
Der Vogelpark in Kul. ist einfach ein Erlebnis ! ,- da dort sehr grosse Flächen offen sind und mit einem grossen Netzdach abgeschirmt ist.
Sonst fällt mir noch der Taman Nerga NP ein, dort waren wir aber nicht.

Geht es mehr um Nationalparks und damit um viele unterschiedliche Tierarten, allerdings sind die nicht mit den afrikanischen NP
zu vergleichen, dann würden wir Sri Lanka klar vorziehen.
Ich denke, dies wird in den folgenden Beiträgen hier noch ganz deutlich werden.
Es gibt gute Seiten im Netz, wo alle NP von Sri Lanka sehr gut beschrieben werden, mal suchen....
Den Sinharaja Forest , ein Regenwaldgebiet haben wir auch diesmal nicht geschafft, also steht er noch auf der Todo Liste von uns.
Was noch zu beachten ist, die Wetterlage für die Reise.
Wir waren im Dez./Jan. - Jan./Feb. - April und mal Ende August auf Sri Lanka.
Für Rundreisen würden wir Ende Jan./ Feb. empfehlen, natürlich ohne Gewähr.... ;)

Ob es ratsam ist, in Malaysia einen Wagen zu mieten ?
Für Langkawi war er nicht nötig ( Taxitour ) und in Kul. ebenso oder mit dem Bus gefahren.
Noch zu einem eher unerfreulichen Thema auf Langkawi.
An den Stränden auf der Westseite kann und kommt es immer wieder zu Unfällen mit Würfelquallen.
Zu unserer Zeit an je zwei unterschiedlichen Stränden je 1x .Beide Male nicht so schwer, aber das braucht keiner.
Ich selber habe am letzten Nachmittag noch eine Würfelqualle keine 3m vom Strand im Wasser damals gesehen ( Tengah Beach).

Zu dem Thema Auto für Sri Lanka, habe ich ja mich schon ausführlich geäussert.

VG Bernd

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nellymops (26. Mai 2020, 07:13)

traveler57

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Dienstag, 26. Mai 2020, 12:18

Der "Hardcore Tag"......

Am nächsten Morgen hieß es nun früh raus, denn eine zwölfstündige Tour im Wilpattu NP stand an , von 6.00 - 6.00 pm.
Und wieder waren wir vier unterwegs, doch diesmal auf zwei Wagen, - das wird hier halt so gemacht....
Die Fahrer verdienen so alle etwas, die Anbieter sind ausgelastet und auch der NP verdient mehr ( 2x Gebühren für den Wagen und Fahrer).

Um kurz vor sechs wurden wir abgeholt und wir rollten zum Gate, Anmeldung und es ging in den Park auf recht guten Sandwegen.
Prima dachte ich, das sieht doch ganz gut aus,- wenn ich da an den Besuch vor vier Jahren im Udawalawe NP zurück denke.....
Das es über den Tag eine echt harte Herausforderung für unsere Wirbelsäule werden sollte, war da zum Glück noch nicht so ersichtlich gewesen.

25. Zufahrt



26. Zahlstelle und nur in bar.... Eintrittspreise für uns rund 39.00 Euro



27.



Die erste Sichtung war dann ein Schakal, der auf uns zu lief, - das fängt schon prima an....;)

28.


29.



30.



Mittel dichtes Buschland auf beiden Seiten der Straße mit hohem Gras, die Sonne kam höher und das Licht wurde schnell besser,
die "Straßenverhältnisse" änderten sich derweil...
Wir fuhren durch einen dichteren Wald, erreichten eine Lichtung , wo eine große Gruppe Axishirsche grasten und einige Pfauen umher liefen.

31.



Wir verließen den Ort, es wurde wieder dichter und enger, bis der Wagen vor uns plötzlich anhielt und unser Fahrer etwas sagte und in ein Gebüsch zeigte.
Erst sah ich gar nichts, dann sagte meine Frau, das ist ein Leopard drin.... Wo ???

32.



Dann sah ich endlich auch die Spotts im Gras, sehr versteckt und sie bewegten sich....
Plötzlich ging alles ganz schnell, das Tier rannte in eine andere
Richtung aus der Deckung, vor den zweiten Wagen und kam rechts wieder heraus...
"Bleib stehen! " schrie meine innere Stimme und es geschah...... . (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Zwar nicht optimal und dann auch noch mit völlig verkehrter Einstellung der Kamera, schön sichtbar, aber den Kopf immer abgewendet.
Sekunden später verschwand das Tier im dichten Busch zur rechten.

33.



34.



35.



Wir blieben aber stehen... - gefühlte Ewigkeit,- glauben die beiden , das der Leopard wieder herauskommt ?
Auch auf dem Wagen vor uns , oben bei den Frauen auch Rätselraten.
Irgendwann wurde es mir zu Bund und ich fragte unseren Fahrer, warum wir nicht weiterfahren.
Der wiederum schaute mich völlig verstört an, - "Seht ihr das Tier denn nicht "- und zeigte nach rechts...
Blätter, Äste und Buschwerk, sah ich.
Wieder der Arm . " Da..:"
Ich legte mich fast auf den Wagenboden lugte über die Seitenkante und tatsächlich, weiter entfernt konnte man ihn etwas sehen / erahnen.
Die niedrige Sitzposition in der Fahrerkabine , wäre hier ein großer Vorteil gewesen....
Andere Fahrzeuge kamen an und hatten genau die gleichen Schwierigkeiten, etwas von der gefleckten Katze zu sehen.
Aber was hatten wir für ein Glück ! - denn obwohl es auch in diesem Park einige Leoparden gibt, sind die Sichtungen doch sehr rar.....

Das Gebiet in der Folge war sehr dicht, bis an die schmalen Wege herangewachsener Busch, bis wir plötzlich immer wieder an Seen kamen,
die wir umfuhren oder auch am Rande durchquerten.
Insgesamt fanden unsere beiden Guides/Fahrer drei Mal frische Spuren von einem Lippenbären, an unterschiedlichen Stellen, aber ohne eine Sichtung.
Nach einem Stopp an einem der Seen, der an einer Stelle als "Rastplatz" ausgebaut war, ging es weiter, immer enger wurden die Wege und tiefer die Spuren.

36. Frühstückspause....
Die unterschiedlichsten Wagentypen waren im Park unterwegs.
Wir hatten zwar mit dem rechten Wagen ein älters Fahrzeug, das aber eine freie Sicht nach vorne hatte.
Der Nachteil war, das es keine direkte Verbindung zu dem Fahrer gab, z. B. durch ein schiebbares Fenster an der Rückseite der Fahrerkabine.
So erfolgte die verbale Kommunikation über das Seitenfenster oder per Handzeichen oder Klopfzeichen, wenn wir etwas sahen ,
das ihm entgangen war. Nicht optimal, aber nach einer Eingewöhnungsphase lief das ganz gut.

Die Infrastruktur auf diesem Rastplatz, war in keinster Weise mit dem im Kruger NP in Südafrika vergleichbar, da fehlte doch zu viel (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)
Back to basics, kann ich nur sagen....



37.


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lottinchen

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Dienstag, 26. Mai 2020, 14:31

Danke für deine vielen tollen Tipps zu Malaysia! :thumbsup:

Ja, ich glaube schon, dass Malaysia/Sri Lanka ein großer Unterschied zu Südafrika ist und dass man gut auf die Jahreszeiten achten muss um nicht in der Monsunzeit zu landen.
Ich bin auf alle Fälle gespannt wie es bei deiner Reise weiter geht und freue mich auf deine Sichtungen!

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traveler57 (26. Mai 2020, 14:39)

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Donnerstag, 28. Mai 2020, 14:51

.............

Teilweise gab es Blechkontakt mit den Bäumen die wir umrundeten , bzw, war die Schieflage des Aufbaus/Autos so groß, das wir an der Rinde entlang schrabten.
Es war nun anstrengend, da es sich zog, Kilometer an Kilometer , aber auch hier hatten wir Glück, - eine Eule und ein Raubvogel,
die auch mal sitzen blieben, waren uns für diese Strapazen vergönnt.

38.. eins, von einer ganzen Gruppe von Wildschweinen, die wir antrafen...



38 b.



39.



40. der erste Elefant ..... noch im Dunst und im Gegenlicht....



41.


42. Bonelli's eagle - Habichtsadler ?
Von der Größe und der Färbung könnte es einer sein.
Das Problem bei den Bestimmungen ohne einen Fachmann, sind die unterschiedlichen Färbungen im Gefieder bei den jungen Tieren,
der anderen Arten. Daher sind Verwechselungen immer möglich.



43.

Widererwartend, fanden wir an den ganzen Seen kaum Büffel, die scheinbar in anderen Gebieten im Park sich aufhielten.
Gegenüber den Cape Büffeln in SA, sind diese eher schmächtig.




44. grell....


Blue Tailed Bea - Eater - Blauschwarzspint -
Es ist schon manchmal zum Haare ausraufen ( habe daher eh kaum noch welche )
-da hat man ein so tolles Motiv recht nah am Wagen und der Vogel bleibt auch noch sitzen, dann ist da ein Ast im Wege
und das Licht kommt so heftig von der falschen Richtung.



45. ....dafür hat man an einer anderen Stelle Glück !

Chestnut-Headed Bee-Eater -- Braunkopfspint --


46. Wasserpassagen gab es auch mehrmals,- die Wasserstände der Seen waren recht hoch.



47. Crested Serpent-Eagle -- Schlangenweihe --



48. Brown Fish-Owl -- Wellenbrust-Fischuhu --



49. Brown Fish-Owl ---



Irgendwann gegen 1.00 kamen wir an der Westküste an.... Pause!
"Wollt ihr zum Strand runter, da kann man auch gut baden.."- . Nein, das wollten wir nicht !
Es war heiß! - etwas essen und trinken und dann weiter....das wollten wir ;)

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13

Dienstag, 2. Juni 2020, 13:38

Der letzte Teil der Strecke war schon so schlecht gewesen.
Die Sandpiste war in den letzten Wochen und Monaten nach der Regenzeit so stark ausgefahren ,
das wir zur Küste hin nur ca. 3 -4 km diese befuhren.


Der Nachmittag:


50.White Billied Sea-Eeagle -- Weißbauchseeadler




Doch nun ging es vom nördlichen Teil wieder zurück zum Süden, auf genau dieser Strecke,- Horror.!!
Es nahm und nahm kein Ende, - auch wenn es mal Abschnitte gab, die nicht so brutal waren...
Aber irgendwann hatten wir diese Sand/Schlammpiste auch geschafft und es ging wieder auf die Buschwege in Richtung Osten.

51. Great Thick-Knee -- Krabbetriel

Der große Brachvogel oder das große Dickknie ist ein großer Watvogel, der im tropischen Südasien von Indien, Pakistan, Sri Lanka, Bangladesch bis nach Südostasien heimisch ist.




52.




53.Indischer Mungo




54.





55. Bengalenwaran




56.



Hier kamen wir in ein Gebiet das offen war, Marschland und mit besseren Wegen.
Kurz konnten die vor uns, im hohen Gras kleine spitze Ohren entdecken,- junge Leoparden, die sich aber gleich wieder versteckten.
Alles warten nützte nichts, sie blieben unsichtbar.
Dafür hatten wir etwas später wieder Glück.
Ein für Sri Lanka, großer schöner Elefantenbulle tauchte entfernt auf ( ca. 100-150 m auf der rechten Seite , schräg vor uns).
Prima, dachte ich, Sonne schräg von hinten, auch schon etwas tiefer, das passt.
Wir blieben verhältnismäßig weit entfernt stehen, große, hohe und dichte Büsche versperrten mir die Sicht.
Darum bat ich unseren Fahrer, etwas nach vorne zu fahren, damit ich einen anderen Blickwinkel bekommen könnte,
wenn das Tier hinter dem Busch hervorkommen würde.
Nichts geschah, - hatte er mich nicht verstanden, denn er starrte auf den Elefanten, der sich seitlich bewegte und von uns aus gesehen, schräg nach rechts wegging.
Völlig relaxed von der Körpersprache, fressend....
Die Reaktion von unserem Fahrer überraschte mich dann doch in seiner Heftigkeit.
"Ob ich nicht wüsste, wie gefährlich so ein Bulle wäre und was der alles anrichten könnte.....
Ok , dachte ich - Alles richtig, aber der da ? - keine Anzeichen von irgend einer Aggressivität.
"Nur ein paar Meter, bitte" sagte ich.
Und nun kam endgültig Panik auf, denn der Wagen sprang nicht an .---
Wir rollten zwar vor, aber ohne Antrieb.
Ich machte schnell noch ein paar Bilder, - unser Kollege vor uns war derweil schon voraus gefahren, - was nun.
"Schaust du zum Elefanten ? " - ich spring mal kurz raus,- Etwas angestrengte Augen schauten mich an.
"Alles gut ", sagte ich nur.
Die Motorhaube wurde geöffnet und etwas fixiert ( Batteriekabel ?) Schnell zurück und den Anlasser betätigt.
Der Motor sprang an und lief...
Kurze Zeit später hielten wir an, ein Telefonat und kurz darauf erschien ein Edelsafariwagen, - der Chef....
Wir drehten nach einem kurzen Gespräch um und fuhren hinter dem Wagen wieder zurück.
Er wollte seinem Chef unbedingt den tollen Bullen zeigen.... alle Angst war verflogen .
Wir sahen ihn dann , allerdings viel weiter weg und mit dem Wagen unerreichbar.
Eine unnötige Aktion war das, aber wenn man die Verhaltensformen hier etwas kennt, wiederum nicht ungewöhnlich.

57.




58.




59.




Die Sonne sank nun schnell, wir erreichten nochmals eine große Grasfläche mit einigen Elefanten.
Die blieben aber weit entfernt stehen und so fuhren wir weiter zum Parkausgang.
Nochmals ein paar Elefanten, ein paar Vögel, nah im schönen Licht.

60.




61.Little Comorant -- Mohrenschabe



62.Asian Openbill -- Silberklaffschnabel



Kurz vor der Rangerstation, gab der Fahrer plötzlich Vollgas, das wir recht heftig von unseren Sitzen abhoben.
Kurz danach telefonierte er wieder, entschuldigte sich für diese Aktion und erklärte den Grund dafür.
Rechts wäre aus dem Busch/Wald ein große Elefant auf uns zu gerannt und vor dem wollte er weg.
Er habe seinen Kollegen, der weiter hinter uns war, eben noch schnell warnen wollen.
Wir hatten nichts davon bemerkt , noch gesehen.
Kurz vor sechs , stempelten wir uns aus und fuhren zurück zur Unterkunft, völlig fertig, doch froh über die
Sichtungen, aber auch mit der Gewissheit, das wir so eine Tagestour in den kommenden NP nicht ! mehr
unternehmen werden.

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14

Freitag, 5. Juni 2020, 13:43

Der nächste Tag war der Erholung gewidmet und der Erkundung in der Anlage, was da so zu finden war an tierischen Bewohnern.
Ob am anderen Flußufer, am Rande des Wassers oder in der Anlage, es gab immer wieder etwas zu entdecken.

63. Indian Pond Heron -- Paddyreiher --




64. White-Throated Kingfisher -- Braunliest
Während der Bootstour nicht richtig zu erwischen , gab es zumindest nun mal eine Gelegenheit , wenn auch nur bei 800mm und einem crop.




65. fisherman - legt ein Stellnetz aus...




66. und versucht die Fische in das Netz zu treiben.....




67. Insbesondere mit dieser Libelle ,eine Indian Common Clubtail, hatte ich meine große Freude.
Denn sie war äußerst kooperativ, flog sie immer wieder ihren Ansitz an und so ich konnte mich langsam annähern,
ohne das sie schreckhaft aufflog und verschwand.




68.




69. Common Gras Yellow Butterfly




70.




71.Common Bush Brown Butterfly




71 b. Brown King Grow Butterfly




72. Common picture wing
Die war schon sehr schwierig zu erwischen.....




73. Asian Paradise Flycather - female - Asiatischer Paradiesschnäpper --

Auch von der Veranda aus, vor dem Wohncontainer, mit dem Blick in den Busch, gab es immer wieder etwas zu entdecken.
Neben den rastlosen großen Schmetterlingen , die in schillernden Farben rasend schnell umher flogen und daher nicht zu fotografieren waren,
gab es hin und wieder auch spezielle andere Tiere.
So auch den residenten Flycather, wobei das männliche Tier einen wunderschönen langen Schwanz hat, aber äußerst scheu war.
Der weibliche Part hingegen, war da schon gelassener.




74. Aus den Bäumenwipfeln über der Veranda, beobachteten uns mehrmals Weißbartlanguren und die großen Hörnchen.
Wobei " Hörnchen" eher verniedlichend ist, denn, die sind schon sehr groß !
Daher auch der Name: Sri Lanka Riesenhörnchen



So schnell waren die dreieinhalb Tage vergangen und so hieß es Abschied nehmen, von einer Unterkunft, die
wir gerne nochmals aufsuchen werden.
Unser Fahrer Ranil, war pünktlich zur Stelle und wir begaben uns auf den Weg nach Kandy.
Drei Nächte/ zwei Tage in der Stadt des Zahntempels , der Stadt, die den Zugang in das Teeland bildet und
die die Zwischenstation war, vor dem nächsten NP.

Wo wir waren und wie der Reiseverlauf war , zeigt die folgende Grafik:

75.

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15

Freitag, 12. Juni 2020, 12:30

Kandy:

Unterkunft : The-Skydeck-Kandy

76.


77.


Unser B&B lag auf einem Hügel , oberhalb der City, - ein tolles Zimmer / Bad mit Balkon.
Kandy hatten wir uns ausgewählt um hier noch ein paar Plätze aufzusuchen, die wir vor siebzehn Jahren,
nicht mehr geschafft hatten, bzw. den botanischen Garten länger zu durchstreifen , als damals.
So geschah es dann auch.

Am nächsten Tag nach dem Frühstück ging es zum botanischen Garten, wo wir bis ca. 14.00 blieben.

78. Bambusarten.... diese sind sehr robust und werden heute noch sehr häufig im Gerüstbau eingesetzt



79.


80.



81.


82.Common Myna -- Hirtenstar


83. Napoleon`s Hut -


84. immer noch da.... und immer noch die gleichen Schlafbäume.... die Flughunde / Flying Foxes von Kandy


85.


86.


87.


88.


89.


Leider waren im ersten Abschnitt, alle Teiche leer gewesen, wegen Renovierungsarbeiten.
Bis auf ganz kleine Pfützen, war kein Wasser vorhanden und damit fehlten auch die erhofften Libellen.
Bei den hohen Bäumen, die für die Flughunde als Schlafplätze dienen, waren auch die Hutaffen unterwegs.
Und das nicht gerade freundlich, - alle Besucher wurden von ihnen richtig gescannt, ob sie etwas essbares dabei hätten.
Weiter vor uns, wurde eine Frau regelrecht bedrängt, damit sie ihre Handtasche oder die Plastiktüte los ließ.
Was sie aber nicht tat.
Auch wir wurden gemustert und ein kleinerer Hutaffe mit einem roten Gesicht sah uns frech an und zeigte mir seine Zähne.
Gut, dachte ich mir, so nicht....
So hob ich meine Hand mit der Wasserflasche und ging einen Schritt auf ihn zu, - eine Pattsituation entstand.
Nur jetzt nicht nachgeben, - nochmals einen Schritt vorwärts, dabei laut den Fuß aufgesetzt und laut geredet.
Dabei, nicht die eigenen Zähne zeigen, das reizt die Affen nur mehr.
Das war dann zu viel für das Äffchen und er bemühte sich um einen größeren Abstand zu uns - rannte aber nicht weg.
Wir setzten unseren Weg fort, dabei die Gruppe immer im Auge behaltend.
Mitarbeiter des Parks sind immer wieder zu sehen, die die Affen vertreiben...
Es ist immer wieder ein Katz und Maus- Spiel, das sicherlich entstanden ist, als Besucher, "die niedlichen Äffchen " zu füttern anfingen.
Bekommen die Tiere dann nichts und haben den Dreh raus, das man die Dinge auch klauen kann, setzt das eine Spirale in Gang, die nicht bzw. kaum zu stoppen ist.

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16

Freitag, 3. Juli 2020, 11:58

Etwas kurioses passierte uns dann im weiteren Verlauf im Park, als sich eine Gruppe von Schülern uns näherte.
Etwas schüchtern wurden wir gefragt ob sie uns interviewen dürften.
Ich hatte schon vorher andere Gruppen gesehen, die auf Besucher zugingen und mit ihnen sprachen.
Da habt ihr euch ja gerade den richtigen ausgesucht, denn sie waren aus einer englisch Klasse und sollten
praktische Erfahrungen sammeln im Umgang mit der Sprache.
Gerade ich , der in der Schule alles andere als ein guter Fremdsprachenschüler war,-
um es genau zu sagen, ich war faul , um diese blöden Wörter und unregelmäßigen Verben zu erlernen,
da fand ich Geographie, Biologie, Mathe und Sport viel wichtiger....
( aus späterer Sicht und Einsicht, war das ein großer Fehler gewesen und so komme ich heute leidlich zurecht,
wobei mir die Amerikaner, meine Furcht genommen haben , einfach englisch zu sprechen, ohne Rücksicht auf Fehler.
Hauptsache man kann kommunizieren . Unsere Kinder würden immer noch sagen, Papa.... und die Augen verdrehen,
wenn ich englisch rede. Aber ich kann mich gut verständigen und verstehe mehr, als ich selber reden kann, - dem TV sei Dank !)

Aber zurück.
Das ich nun wahrlich nicht ein gutes Beispiel für sie sei, sagte ich ihnen auch ganz offen.
Trotzdem beantwortete ich ihre Fragen , wobei alles aufgenommen wurde ....
Ich finde es gut , das sie aus dem Schulalltag hinausgehen und die Sprache praktisch anwenden,
das fehlte mir während meiner Schulzeit doch sehr.

In dem Teil des bot. Gartens, wo wir uns nun aufhielten, war es merklich ruhiger.
Viele Baumarten, die Palmenallee, große Bäume mit den mächtigen Wurzeln und zum Schluss das Orchideen Haus.

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93.



94. Weiter oben hatte ich schon ein Blütenbild eingestellt, nun hier die Erklärungen dazu...

Es handelt sich um eine Blüte eines Kanonenkugelbaums.
Alles an diesem Baum ist imposant, die Größe, die Blüten und die Früchte.
Denn diese sehen einer Kanonenkugel sehr, sehr ähnlich.





95.



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98.



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100.



101.



102.



103.




Dort passierte etwas, was wir so noch in keinem Land erlebt haben.
Während wir uns die verschiedenen Orchideen ansahen, war gleichzeitig eine Gruppe von Singhalesen mit in dem Haus.
Bunt gemischt vom Alter.
Während ich Fotos machte, bemerkte ich, das ein älterer Mann, sich so zu meiner Frau positionierte, ohne das sie es bemerkte,
um Bilder von ihr mit ihm zu bekommen.... - anstatt mal zu fragen,- machte er auch noch Faxen dabei .
Aber immer mit einem gewissen Abstand.
Am Ausgang stand die Gruppe zusammen und waren belustigt über die Bilder, die ein junger Mann, mit seinem Handy gemacht hatte.
Aus den Gesten war zu erkenne, das die älteren Frauen aus der Gruppe, das nicht so witzig und es eher lächerlich fanden.
Nun war mein Interesse geweckt und ich ging auf den jungen Mann zu und sagte ihm klar, das ich die Bilder sehen will und das
er uns hätte fragen müssen..... alleine vom Persönlichkeitsrecht her,
- das verstand er sicherlich nicht, aber er war schon eingeschüchtert genug, als ich ihn ansprach.
Auf seinem kaputten Display und nun im Sonnenschein draußen, war nicht viel zu erkennen.
Letztendlich forderte ich ihn auf, die Bilder zu löschen, denn so ginge das nicht,- hätte er gefragt, wäre das sicherlich kein Problem gewesen,
denn das haben wir in Asien schon sehr oft erlebt, das wir angesprochen und gefragt wurden , ob sie mit uns ein Bild machen könnten.
Also, fing er an Bild für Bild zu löschen.
Ihm und der Gruppe, sah man dabei an, das die Situation für sie ganz schön peinlich war.

Danach fuhren wir noch in eine Mall , zum Einkaufen.
( Die Struktur in den meisten Städten ist immer noch geprägt, von vielen kleinen shops und kleinen Geschäften,
große Malls sind die ganz große Ausnahme -man findet sie in Colombo und eben in Kandy)
Gemütlich schlenderten wir umher, fanden auch ein paar schöne Dinge und dachten, das wir am nächsten Tag, das nochmals fortsetzen könnten.

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Tutu (4. Juli 2020, 13:43), gatasa (4. Juli 2020, 00:22), SilkeMa (3. Juli 2020, 18:51), maddy (3. Juli 2020, 12:18)

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Samstag, 4. Juli 2020, 11:12

Am zweiten Tag ging es zunächst wieder zur Mall, um aber die frühen Stunden zu nutzen, starteten wir mit der Umrundung des Sees in Kandy.
Unser Weg führte am Zahntempel vorbei und es tat gut,sich auch einmal endlich etwas mehr zu bewegen.,- hatten wir doch fast immer nur irgendwo lange gesessen...
Unser Vermieter hatte uns am Vorabend schon darauf aufmerksam gemacht, das am heutigen Tag der Unabhängigkeitstag wäre und nicht alle Geschäfte daher auf hätten.
Trotzdem sollten wir es versuchen. - Irgendwie war mir der Feiertag durchgerutscht .

Am See entlang gehend, sahen wir schon von weitem, was für ein Andrang am Zahntempel herrschte.
Gut , das wir da nicht hinein wollten.

104. "beste" Hotel am Platz- gegenüber vom Zahntempel...




105.



106.



107. Opfergeschenke




108.



109. geduldig -- das lange Warten....



110. mal wieder ein Kingfisher



111. ein kleinerer Bindenwaran...



112.



113. Sonnenbad....



So gingen wir bis zur Ostseite des Sees, tranken einen Cappuccino unterwegs und schlenderten auf der anderen Seite zurück,
um dann in die Mall zu gehen, wo allerdings rund die Hälfte der Geschäfte geschlossen hatte.
So zogen wir den Besuch des weißen Buddhas , der auf einem anderen Hügel der Stadt thront, vor.


114.



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116.



117.




118. Stufen über Stufen,

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jirka (9. Juli 2020, 14:32), nellymops (6. Juli 2020, 07:51), Tutu (4. Juli 2020, 13:44), maddy (4. Juli 2020, 12:24)

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Samstag, 4. Juli 2020, 11:22

Nach dem spirituellen Ausflug, entschlossen wir uns spontan noch eine Teefabrik, in der Nähe von Kandy, anzusehen
Hier wurden wir von einer netten Mitarbeiterin herumgeführt , die uns alles erklärte und zwar während der laufenden Produktion,
was sehr aufschlussreich war.
Danach gab es Tee und Teeverkauf ;-)

119.



120. Teesortiermaschine - die mit Fotosensoren, den Tee nach Größe und Farbe aussortiert....




121.



122.


Die Füße waren müde , also zurück zur Unterkunft, denn für den morgigen Tag stand die längste Etappe an.
Es ging über die Berge nach Nuwara Eliya - Ella - nach Udawalawe, zum nächsten National Park.

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