16 Tage am Kap: Der Beginn einer großen Liebe - Seite 2 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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rhein-mainer

Uralter Shongololo

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Sonntag, 12. April 2020, 16:38

Hallo Siegerländer.
Wie warst du mit dem Tamron 150-600 zufrieden.? Ich bin zwar 95 % Video Mensch , habe aber mit meiner Frau , die oft Fotografiert, besser gesagt " knipst ", eine Nicon Bridge und eine Canon Spiegel dabei. Diese hat ein 300 mm Zoom.
Das Tamromn habe ich mal vor Jahre hier im Media M.. an einer vergleichbaren getestet , aber das war es dann. Evtl. würde mich doch das von dir benutzte Tamron reizen . Schreib doch mal bitte was dazu.
VG Horst

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ErlebnisErde (12. April 2020, 17:31)

ErlebnisErde

Siegerländer

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Sonntag, 12. April 2020, 17:31

@ LIRPA 1: Ich war mir irgendwie vollkommen sicher, dass wir in allen Nationalparks (Addo, Tsitsikamma, Zebra) bei Cattle Baron gegessen haben. Aber ich kann natürlich danebenliegen. Im Ergebnis bleibt trotzdem: Es war jeweils lecker und nicht überteuert. Danke für deine Anmerkung jedenfalls - und natürlich für das Foto-Lob. :)

@ Rhein-Mainer: Ich bin weit davon entfernt, Profi zu sein. Daher kann ich leider keine Quervergleiche mit anderen 600er-Zoom-Objektiven ziehen. Mit diesem hier bin ich als Hobby-Knipser durchaus zufrieden. Es hat uns in Kenia, in den US-Südstaaten (u.a. Everglades) und nun in Südafrika unter nicht immer einfachen Bedingungen gute Dienste geleistet. An seine Grenzen kommt es bei Dunkelheit. Im nächsten Step des Reiseberichts zeige ich ein paar Fotos, die früh am Morgen und spät am Abend entstanden sind. Für mich reicht's, als Din-A3-Poster kann man es aber eher nicht verwenden. Preislich ist es mit rund 800 € neben dem Sigma das einzige erschwingliche Objektiv in der Größe - zumindest wenn man zugrundelegt, dass wir es nur zweimal im Jahr ausgiebig nutzen. Ich würde empfehlen, es bei Interesse zunächst über ein Verleihportal wie Grover zu leihen und einen Monat lang zu testen. Kostet glaub knapp unter 100 €. Vielleicht genügt es euch ja auch, das Teil jeweils für Urlaube zu leihen statt es selbst zu kaufen...

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rhein-mainer

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Montag, 13. April 2020, 11:03

Hallo Siegerländer.
Danke für den Tipp mit Grover. Hab mir mal die Seite angesehen . Das Angebot für das Tamron ist interessant. Werde mich mal , sollten wir wieder Na SA können damit befassen. :help: :thumbsup:

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ErlebnisErde (13. April 2020, 11:49)

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Montag, 13. April 2020, 11:49

Sehr gerne! Wir haben dort bisher gute Erfahrungen gemacht. :thumbup: Wohlgemerkt: Ich bekomme keine Provision... ;)

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rhein-mainer (13. April 2020, 16:50)

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Montag, 13. April 2020, 16:18

Vom Mountain Zebra Nationalpark ging es gleich zum nächsten Tierreservat. Nach einem kurzen Tank- und Einkaufszwischenstopp in Cradock hatten wir eine knapp dreistündige Fahrt vor uns, die zwischen Gebirge und weiten Ebenen vieles zu bieten hatte. Landschaftlich fanden wir die Strecke sehr schön und abwechslungsreich. Unterwegs gerieten wir in eine Polizeikontrolle, die wir allerdings folgenlos überstanden. Schließlich fuhren wir kurz vor Mittag durch das Main Gate in den Nationalpark. Eine kleine Randnotiz, die uns erschütterte, war: Als wir dem Ranger am Eingang einen schönen Tag wünschten, meinte er, wir seien die Ersten, die das tun, seit er hier arbeitet. Was ist nur mit den Menschen los?

Von der Kontrollstation ist es lediglich eine zweiminütige Fahrt bis zur Rezeption im Main Camp. Hier ging es bei unserer Ankunft gegen 11 Uhr recht trubelig zu. Als wir unsere Reservierung für ein Rondavel (133 €/Nacht) vorzeigten, machte die Dame hinter der Theke ein verwirrtes Gesicht. Sie ging nach hinten, sprach dann auf Afrikaans mit einer Kollegin und meinte, wir hätten die Nummer 3 gebucht. Es sei aber noch zu früh zum Einchecken. Wir sollten eine Fahrt durch den Park machen und später wiederkommen. Den Eintritt für zwei Nächte (72,15 €) beglichen wir sofort. Dann verabschiedeten wir uns einstweilen mit einer unguten Vorahnung, bewaffneten uns im Shop mit einer kalten Cola und brachen zu einem ersten Game Drive auf. Kleiner Tipp am Rande: Als Tagesgäste zahlt ihr den Eintritt pro Tag, als Übernachtungsgäste pro Nacht (also ist im Grunde bei Übernachtung im Park ein Tag frei!).


Natürlich war die Mittagszeit nicht optimal für spektakuläre Tiersichtungen, aber für eine erste Erkundung reichte es allemal. Wir wurden am Gate darauf hingewiesen, dass wir bitte auf die Mistkäfer achtgeben sollen. Das ist gar nicht so einfach bei den Massen, die hier auf der Straße herumlaufen. Aber die Tierchen übernehmen einen extrem wichtigen Part bei der Rückführung des (Elefanten)dungs in den Kreislauf der Natur. Schon nach wenigen hundert Metern hielten wir das erste Mal an, weil wir im Gras neben uns eine Bewegung wahrnahmen. Als wir genauer hinsahen, identifizierten wir einen Mungo, der die Umgebung ausspähte.









Kaum wieder angerollt, mussten wir auch schon wieder anhalten. Diesmal, weil eine große Leopardschildkröte im Begriff war, die Straße zu überqueren. In Wildreservaten haben die Tiere natürlich Vorrang, sodass wir geduldig warteten und beobachteten.




Danach setzten wir unseren Weg fort. Das erste Ziel war der Domkrag Dam. Hier darf man auf eigene Gefahr das Auto verlassen, was wir auch taten. Tiere sahen wir nicht, sollten aber am Abend feststellen, dass dies eines der bevorzugten Reviere der Löwen im Park ist. Anschließend fuhren wir über die Gorah Loop zum Zuurkop Lookout Point. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick über die tiefergelegenen Bereiche des Parks. Die Gorah Loop beherbergt vor allem zahlreiche Herdentiere: Antilopen, Zebras, Kudus und Warzenschweine kreuzten in großer Zahl unseren Weg. Besonders aufdringlich waren mitunter die Zebras, die sich als regelrechte Wegelagerer erwiesen und zu zweit oder dritt minutenlang die Straße versperrten (oder ungeniert übereinander herfielen). Das Bild wollen wir euch nicht vorenthalten, auch wenn es leider nicht ganz scharf ist... :D Sieht man von einem Singhabicht und dem Mungo ab, bekamen wir zunächst im Wesentlichen Pflanzenfresser zu Gesicht. Dennoch: Der erste Game Drive im Addo Nationalpark war durchaus vielversprechend.















Ziemlich genau zur offiziellen Check-In-Zeit um 14 Uhr waren wir zurück an der Rezeption. Nun sagte die Dame plötzlich, sie könne den Schlüssel nicht finden, habe aber einen Ersatzschlüssel für uns. Wir fanden das Ganze langsam ziemlich seltsam, machten aber uns aber dennoch auf den Weg zu unserem Rondavel. Während Bob im Auto ein wenig aufräumte und die Siebensachen packte, wollte seine bessere Hälfte probieren, ob der Schlüssel überhaupt passt, ehe wir alle Koffer zur Rundhütte schleppten. Als sie nicht sofort zurückkehrte, ging er hinterher. Er fand sie im Gespräch mit einem deutschen Paar. Die beiden behaupteten, dass sie sich hier ebenfalls für zwei Nächste eingemietet hätten. Sie seien bereits gestern hier angekommen. Nun wurde es komisch! Sollte hier etwa eine Doppelbuchung vorliegen?

Also kehrten wir zur Rezeption zurück und schilderten den Verantwortlichen die veränderte Lage. Die Verwirrung war groß! Plötzlich herrschte Betriebsamkeit und gleich mehrere Personen forschten nach, was hier los sein könnte. Sie schickten sogar jemanden los, der sich bei den Rondavels umschauen und die Lage checken sollte. Minutenlang warteten wir und dachten schon, wir müssten uns noch irgendwo außerhalb des Parks eine Unterkunft suchen. Doch die Erklärung war ganz einfach: Die Leute in unserem Rondavel hätten eigentlich für die zweite Nacht das Rondavel wechseln sollen. Allerdings hatten sie keine entsprechende Anweisung erhalten. So bezogen wir die Nummer 2 und alles war gut. Wir hatten von der Terrasse einen schönen Blick aufs Wasserloch, an dem sich immer wieder Antilopen und Pumbas einfanden, und auch über die Entfernung zum Restaurant/Shop konnten wir uns nicht beschweren. Nah genug dran, um in 3-4 Minuten rüberzulaufen, weit genug weg, um den Lärm nicht mitzubekommen.

Übrigens stellte sich nun heraus, dass das deutsche Paar, mit dem wir um die Nummer 3 „konkurriert“ hatten, ebenfalls aus dem Siegerland kam. Sie meinten, sie hätten gleich gedacht, dass wir uns nach Menschen aus der Heimat anhören. Interessant war außerdem, dass wir gemeinsame Bekannte hatten. Die Welt ist wirklich ein Dorf. Da fliegt man knapp zwölf Stunden, nur um dann innerhalb weniger Tage zweimal Siegerländer zu treffen…







Nachdem wir eingecheckt und ein paar Cracker und etwas Brot mit Käse gegessen hatten, brachen wir gegen 16 Uhr zum zweiten Game Drive auf. Klares Ziel: Wir wollten Löwen sehen! Also schauten wir vorher im Main Camp vorbei. Dort befindet sich eine Karte, auf der Besucher die jüngsten Sichtungen markieren können. Die Raubkatzen hatten sich demnach zuletzt vermehrt im Bereich zwischen „Woodlands“ und „Gorah Loop“ aufgehalten. Also machten wir uns geradewegs dorthin auf den Weg. Und tatsächlich: Wenig später bemerkten wir, dass mehrere Fahrzeuge in einer Reihe am Straßenrand parkten – ein untrügliches Zeichen für eine spektakuläre Sichtung! Allerdings waren die beiden Löwen mindestens 100 Meter entfernt und ziemlich schläfrig und träge. Dennoch hielten auch wir und beobachteten die majestätischen Tiere eine ganze Weile. Zu diesem Zeitpunkt waren wir einfach nur glücklich mit der Entdeckung und ahnten noch nicht, dass es am letzten Safaritag deutlich besser kommen sollte.




Die verbliebenen zwei Stunden bis zur Schließung der Gates nutzten wir dazu, die restlichen Schleifen im Nordteil des Addo Elephant Parks zu erkunden. So steuerten wir nacheinander die Wasserlöcher Janwal Pan, Hapoor Dam und Rooidam sowie Gwarrie Pan an. Am Kaddouw Lookout Point stiegen wir kurz aus und genossen den Fernblick. Leider war der Sonnenuntergang noch nicht so weit fortgeschritten, dass die Bilder etwas hermachen. Wahnsinnig viele Tiere sahen wir – außer den üblichen Verdächtigen – nicht mehr. Ein Hase und ein Schabrackenschakal waren die spektakuläreren Begegnungen.






Als wir die Hoffnung auf weitere Highlights schon aufgegeben hatten und auf schnellstem Wege zurück zum Main Camp fahren wollten, um pünktlich zur Gate-Schließung dort zu sein, geschah es: Wir bogen um eine Kurve, als plötzlich ein großer Elefant auf der Straße stand. Zuvor hatten wir schon darüber gescherzt, dass der Name des Parks nur eine Touristenfalle sei und es hier überhaupt keine Elefanten gebe.



Wir zuckelten eine ganze Weile hinter dem Giganten her, da wir als Selbstfahrer-Safari-Neulinge Respekt davor hatten, ihn auf der engen Piste einfach zu überholen. Im Vergleich zu unserem Mietwagen war das Tier mindestens doppelt so hoch. Er hätte also eine ganz schöne Delle in die Tür treten können. Irgendwann wurden wir schließlich nervös, denn die Gate-Schließung rückte näher. Doch bald hatte der Dickhäuter ein Einsehen und verschwand links in den Büschen, sodass wir – abgesehen von wegelagernden Zebras – ohne weitere Zwischenfälle zum Ausgang kamen. Die Uhr zeigte 18.27 Uhr – drei Minuten vor Toresschluss. Sowas nennt man wohl eine Punktlandung!

Im Rondavel angekommen, duschten wir und machten uns fertig, die Einrichtungen des Camps zu erkunden. Zunächst zog es uns zum beleuchteten Underground Hide, wo sich allerdings kein Tier blicken ließ. Nachdem wir mittags bereits einen Tisch im Cattle Baron gebucht hatten, fanden wir uns um 19.30 Uhr dort ein und ließen den Abend bei einem Burger, einem Chateaubriand und einem kühlen Bierchen ausklingen. Dabei trafen wir die Nachbarn aus dem Siegerland wieder, die zufällig am Nachbartisch saßen. Wir unterhielten uns ein wenig mit ihnen und gingen schließlich gemeinsam zurück zur Unterkunft. Dann legten wir uns schnell in die Federn, um am nächsten Morgen halbwegs fit zu sein. Denn um 5 Uhr sollte es wieder los gehen.

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ErlebnisErde

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Dienstag, 14. April 2020, 16:46

Da die Gates für Übernachtungsgäste früher öffnen (5.30 Uhr) als für Tagesgäste von außerhalb (6 Uhr), wollten wir den Vorsprung unbedingt nutzen. Zudem sind die Raubtiere zu dieser Zeit am aktivsten. Am Vorabend hatten wir von unseren Gesprächspartnern aus der Heimat erfahren, dass sie bei einem geführten Game Drive Hyänen am Rooidam gesehen hatten. Wir beschlossen, zunächst bei den Woodlands zu schauen, ob die Löwen noch dort sind. Dies war nicht der Fall – oder zumindest entdeckten wir sie nicht.




Also beeilten wir uns, zum Rooidam zu kommen, um dort unser Glück mit den Hyänen zu versuchen. Dieser Gedanke zahlte sich aus! Wir waren die einzigen, die hier am Wasserloch standen. Beinahe sofort ließen sich drei Hyänen blicken. Es war stockdunkel und die Szenerie wurde nur von unseren Scheinwerfern beleuchtet. Der Vater nahm ein ausgiebiges Bad im Wasser, während die Mutter und der Nachwuchs über die Wiese direkt auf uns zu kamen. Wir überlegten noch, ob wir unser Fenster offen lassen konnten, denn die Tiere sind in der Realität deutlich größer, als man aus dem Fernsehen annehmen würde. Der Kleine war sehr neugierig, schlich um unser Auto und legte sich direkt im angrenzenden Grünstreifen ab. Da es nun immer heller wurde, konnten wir einige Beweisfotos von den Raubtieren im Morgenlicht schießen. Leider kam nach 15-20 Minuten ein weiteres Auto. Einer der Insassen fand es furchtbar lustig, zu pfeifen und dämliche Geräusche zu machen. Also war die tolle Atmosphäre dahin. Wir hatten aber ohnehin einige gute Fotos gemacht, sodass wir ohne großes Hadern weiterfuhren.







Das nächste Ziel war der Südteil des Addo Elephant National Parks. Wir hatten gehört, dass dort besonders viele Elefanten leben – was sich durchaus bewahrheiten sollte. Auf dem Weg gen Süden nahmen wir Umwege über die Mpunzi Loop und die Mbalala Loop. Beide waren aber von dichtem Bewuchs gesäumt, sodass wir hier nicht viel zu sehen bekamen. Sobald wir auf die Ngulube Loop im Süden einbogen, wurde die Elefanten-Dichte groß. Teilweise einzeln, teilweise in großen Herden – und mit vielen Jungtieren – waren die Dickhäuter unterwegs. Zweimal mussten wir sogar den Rückwärtsgang einlegen, um Bullen den nötigen Platz auf der Straße einzuräumen.







Da sich unsere Tanknadel bedenklich dem Leerstand näherte, sahen wir uns gezwungen, beim Mathyolweni Gate ganz im Süden aus dem Park herauszufahren und in Colchester zu tanken. Dabei stellten wir fest: Je weiter man in den Süden fährt, desto beeindruckender wird die Landschaft. Schließlich grenzt der Addo Nationalpark direkt ans Meer. Er wurde in den letzten Jahren immer mehr erweitert und nennt sich heute der einzige Big-7-Park der Welt. Denn auch eine Meeresschutzzone gehört nun zum Reservat, sodass auch Wale, Delfine und Weiße Haie im Reservat leben.




Nun wurden wir langsam müde. Es war inzwischen 9.30 Uhr und wir fuhren bereits vier Stunden über die holprigen Pisten. Außerdem hatten wir Lust auf ein kaltes Getränk. So schön sie sind - Safaris können wirklich anstrengend sein! Auf dem Rückweg ins Main Camp begegneten uns erneut viele Zebras, Antilopen, Büffel, Elefanten, Strauße, Warzenschweine und Vögel. Zusätzlich hielten wir bei Jack’s Picnic Site, wo sich die einzige Toilette außerhalb der Camps befindet, und beim Spekboom Hide. Hier waren allerdings keine Tiere zu sehen.







Nach unserer Rückkehr "kochten" wir mittags in der Gemeinschaftsküche schnell ein paar Fertignudeln (die schmeckten wie ein Schlag vor den Kopf) und chillten danach im Rondavel. Wir lasen, spielten einige Runden „Ganz schön clever“ und sortierten Bilder aus. Erst gegen 17 Uhr brachen wir zum abendlichen Game Drive auf. Zu sehen gab es erstaunlich wenig, was aber kein großes Problem war. Wir hatten ja schon einiges an Glück gehabt. Um 19 Uhr zog es uns erneut ins sehr zu lobende Cattle-Baron-Restaurant.

Am nächsten Morgen hatten wir nur noch ein Ziel: große Raubtiere! Als Ausgangspunkt für die Suche nach Löwen, Geparden oder Hyänen nahmen wir wieder die Woodlands-Loop. Hier war jedoch gar nichts los. Also ging es weiter auf die Gorah Loop. Hier sollten wir schließlich riesiges Glück haben! Von weitem sahen wir, dass ein parkeigener Safari-Jeep längere Zeit an einer Stelle stand. Bald gesellte sich ein weiteres Fahrzeug hinzu. Verdächtig… Also fuhren wir auf direktem Wege dorthin. Und tatsächlich: Direkt am Straßenrand lagen ein weiblicher und ein männlicher Löwe! Erinnerungen an unser tolles Erlebnis im kenianischen Tsavo Ost Nationalpark wurden wach. Damals versperrten uns um die zehn Löwen direkt den Weg. Sie schlugen sogar Beute, zwei Cubs spielten und balgten und wir waren das einzige Fahrzeug weit und breit. Was damals fehlte, war ein Männchen mit richtiger Mähne. Denn das ist eine Besonderheit in dieser Region Kenias: Dort haben die männlichen Löwen nur eine rudimentär ausgeprägte Mähne und sind etwas kleiner als ihre Artgenossen in Südafrika. Hier fiel uns auf, wie groß diese Tiere sind, wenn man sich bis auf zwei oder drei Meter nähert… Magisch! Vorsorglich schlossen wir die Fenster zur Hälfte, sodass nur noch das Objektiv hindurchpasste – auch, weil der Löwe Scheinangriffe auf den Safari-Jeep und ein weiteres Fahrzeug startete. Um die Könige der Tiere nicht zu sehr zu behelligen und auch nachrückenden Fahrern einen Blick zu ermöglichen, lösten wir uns nach rund fünf Minuten schweren Herzens aus der Situation und fuhren weiter.







Der Rückweg ins Main Camp verlief recht unspektakulär. Außer quirligen Mungos (die es mir ziemlich angetan haben) und Warzenschweinen lief uns niemand mehr über den Weg. Daher nutzten wir die Zeit bis zum Check-Out um 11 Uhr auch nicht mehr aus. Es hatte zur Debatte gestanden, durch den kompletten Park in Richtung Südausgang zu fahren und von dort an der Küste entlang in Richtung Port Elizabeth und Tsitsikamma. Wir entschieden uns aber dagegen und nahmen die Strecke über den Ort Addo. Mehr als die soeben erlebte Löwen-Begegnung geht eh nicht...




Weiter geht's - sofern Interesse besteht - an der Garden Route. :saflag:

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Mittwoch, 15. April 2020, 21:16

Wir waren ja im Februar auf einer ähnlichen Route unterwegs. Im Addo kamen gerade ganz viele schöne Erinnerungen auf. Wir wohnten im Rondavel Nummer 1, sahen genau diesen Löwen auch von ganz nah uns so ein gutes Stück Fleisch wie im CB würde mir jetzt auch schmecken... vielen Dank für‘s entführen ins schöne Afrika!

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ErlebnisErde (16. April 2020, 11:27)

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Donnerstag, 16. April 2020, 11:29

Freut mich, dass ich deine Erinnerungen auffrischen konnte. :) Krass, dass ihr im Rondavel nebenan wart und auch noch den gleichen Löwen gesehen habt. Sachen gibt's... Gegen ein ordentliches CB-Steak hätte ich gerade auch nix einzuwenden. :thumbsup:

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rhein-mainer (16. April 2020, 11:50)

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Donnerstag, 16. April 2020, 12:29

Nach vier Tagen im Mountain Zebra Nationalpark und im Addo Elephant Nationalpark hieß es am Morgen des 14. März 2020 Abschied nehmen von den Safari-Gebieten. Nun sollte es für exakt eine Woche auf die Garden Route gehen – jene weltbekannte Küstenstraße, die Port Elizabeth mit Kapstadt verbindet. Im engeren Sinne bezeichnet die Garden Route das 370 km lange Teilstück der Nationalstraße N2 zwischen Port Elizabeth im Osten und Mossel Bay im Westen. Somit liegen Orte wie de Hoop, Kap Agulhas, Gansbaai und Hermanus eigentlich schon außerhalb dieses Gebietes. Oftmals werden diese aber im Wortsinn eingegliedert.

Nun aber genug der grauen Theorie und hinein in den Reisebericht. Nach 230 km und zweieinhalb Stunden Autofahrt legten wir mittags um 12:30 Uhr einen Zwischenstopp am Rasthof bei der Paul Sauer Bridge im ehemaligen Tsitsikamma und heutigen Garden Route Nationalpark ein. Wir tankten voll und aßen einen Burger sowie eine Portion Pommes. Irgendwie war es ein komisches Gefühl, nach mehreren Tagen in der Wildnis plötzlich auf einem großen Rastplatz mit Shops, Reisebussen und jeder Menge Trubel zu stehen. Also machten wir flugs ein Foto und fuhren weiter. Einen Halt beim „Big Tree“ sparten wir uns. Große Bäume hatten wir auch früher schon gesehen, unter anderem im Yosemite Nationalpark in Kalifornien. Stattdessen staunten wir über die Landschaft. Es sah so vollkommen anders aus als wir erwartet hatten. Irgendwie mehr nach Kanada oder Schweden als nach Afrika. Immer wieder wurde uns auf der Rundreise bewusst, wie sehr der Slogan „Die Welt in einem Land“ auf Südafrika zutrifft.







Bald darauf standen wir am Eingang zum Storms River Mouth Restcamp. An der Schranke begegneten uns zum ersten Mal Menschen mit Mundschutz und Handschuhen. Zu dieser Zeit wütete das Corona-Virus bereits in weiten Teilen der Welt. In Südafrika war es noch ruhig, weshalb wir bis dahin noch wenig davon mitbekamen. Ein bestätigter Fall stand lediglich zu Buche. Wie auch immer – das Prozedere ging flott vonstatten und wir wurden zur Rezeption durchgewunken. Dort berappten wir für zwei Nächte 55 € Eintritt und erhielten die Schlüssel zu unserer HC2-Hütte. Wir erhielten die Nummer 9b, was sich als perfekt herausstellte. Nach Erkunden des Parks waren wir uns einig: Die Nummern 8a-11 sind für uns die am besten gelegenen Unterkünfte im gesamten Areal.







Da es kalt und ungemütlich war, beschlossen wir, zunächst abzuwarten und ein wenig zu lesen. Als es schließlich etwas aufklarte, nutzten wir die Gunst der Stunde und brachen auf zur Suspension Bridge. Diese ist nur circa 1 km entfernt und über mehrere Stufen und Boardwalks zu erreichen. Auch wenn die Distanz gering ist, sollte man sich nicht vertun. Einige ältere Menschen kehrten ob der Steigungen um. Hinzu kamen recht schwüle Witterungsbedingungen – eigentlich logisch, da es sich um einen Regenwald handelt. Wir hatten dennoch wenig Mühe, zur Suspension Bridge zu gelangen. Auf dem Weg und am Ziel machten wir einige Bilder und traten schließlich den Rückweg an. Glück hatten wir, dass aufgrund des vorherigen Wetters und der fortgeschrittenen Tageszeit hier kaum etwas los war.







Auf dem Rückweg hielten wir beim Park-Shop an und kauften für das Frühstück ein. Außerdem erstanden wir ein Sixpack Windhoek Lager sowie Rot- und Weißwein. Wir waren schon ziemliche Suffköppe in Südafrika… Am Abend speisten wir – wie vom Addo Nationalpark gewohnt – im Cattle Baron. Hier hatten wir auch mal wieder WLAN und bekamen mit, dass sich die Lage rund um das Corona-Virus in Deutschland deutlich zuspitzte. Manche Menschen daheim machten sich offenbar auch Sorgen um uns. Doch wir blieben recht locker. Hier war ja alles in Ordnung. So schlimm würde es schon nicht werden…

Hatten wir am Vortag noch gehofft, das Wetter würde sich bessern, so zerschlug sich dieser Gedanke recht schnell. Es regnete praktisch in einer Tour. „Na, dann nutzen wir eben die Zeit zur Erholung von den Safaris und gammeln ein wenig“, dachten wir. Gesagt, getan! Wir spielten, lasen, bearbeiteten die Fotos der letzten Tage und versuchten uns daran, mit Rei in der Tube in der Dusche zu waschen. Leider mussten wir feststellen, dass die Wäsche ob der klimatischen Bedingungen nicht trocknete. Also fuhren wir zurück zur Rezeption, um Münzen für die Laundry zu tauschen. Dann stellten wir den Trockner auf dem Campingplatz an, kehrten zurück in unsere Hütte und holten die leidlich trockene Wäsche anderthalb Stunden später wieder ab. Da manches noch immer klamm war, hängten wir einzelne Teile über die Standheizung in unserer Hütte. Irgendwie gelang es, dass am folgenden Morgen alles trocken war. Umständlich war es dennoch…

Schön war allerdings – trotz Regen und Sturm – der Blick aus den Panoramafenstern unserer Hütte direkt auf den Indischen Ozean. Auch die kleinen Dassies (Klippschiefer), die zu hunderten auf dem Gelände umherwuselten, waren schön anzuschauen. Hier einige Bilder der kleinen Geschöpfe, die übrigens – so kurios es klingen mag – die nächsten Verwandten von Elefanten sind.







Als das Wetter kurz etwas besser wurde, beschloss ich, dass ich Auslauf dringend nötig hätte. Wenn schon geplante Aktivitäten wie der erste Abschnitt des Otter Trails oder eine Kanufahrt zur Suspension Bridge ins Wasser fielen, musste wenigstens ein kleiner Ersatz her. So machte ich mich auf den Weg zum Blue Duiker Trail, der oberhalb der Küste zu einem Aussichtspunkt führt. Leider wirkte das Panorama bei dem trist-grauen Regenwetter überhaupt nicht. Dafür war es ein ganz nettes Erlebnis, durch den dichten Regenwald zu spazieren. Auf den letzten Metern zurück zur Hütte begann es wieder richtig heftig zu schütten, sodass der Wandersmann klatschnass und im Dauerlauf zurückkehrte. Schließlich klang der Tag nach einem erneuten Shop-Einkauf bei einem leckeren Essen im Cattle Baron aus.







Kaum zu glauben, aber wahr: Auch an der Mündung des Storms River in den Indischen Ozean kann die Sonne scheinen! Als wir am letzten Morgen unseres Aufenthalts aufstanden, blitzte die Sonne durch die Gardinen. Also zauderten wir nicht lange, packten unsere Siebensachen zusammen, ließen den Schlüssel in der Hütte zurück (das galt als Auschecken) und steuerten das andere Ende des Camps an. Hier beginnt der berühmte Otter Trail, ein Fernwanderweg, der bis zum Nature’s Valley führt. Das war übrigens unser zweites Ziel an diesem Tag – auch wenn wir die 38 km dorthin mit dem Auto zurücklegten. Aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

Zunächst nahmen wir den Waterfall Trail unter die Füße. Dies sind die ersten 7 km des Otter Trails. Wir gingen allerdings nur die erste Hälfte bis zur Guano Cave und kehrten dann um, weil wir noch einiges vor hatten. Das Gekraxel über die Felsen an der Küste benötigte doch mehr Zeit als gedacht. Außerdem wollten wir den Trail eigentlich schon am Vortag gegangen sein, was aber sprichwörtlich ins Wasser gefallen war. Also gerieten wir etwas in Verzug. Wie es weitergeht, erfahrt ihr im nächsten Eintrag.








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M@rie

Buschbaby

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Donnerstag, 16. April 2020, 12:56

da hier vermutlich viele mitlesen ... zwecks Reiseplanung
auf die Garden Route gehen - jene weltbekannte Küstenstraße
die Garden Route ist keine Küstenstrasse, diese Bezeichnung ist lediglich ein touristischer Begriff - die Strecke führt ab und zu mal an der Küste entlang, ist aber nicht vergleichbar einer "klassischen Küstenstrasse" wie bspw Clarence Drive (R44 zwischen Gordons Bay und Rooi-Els) oder Chapman's Peak Drive (zwischen Hout Bay und Noordhoek)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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sunny_r (24. April 2020, 21:43), Bär (17. April 2020, 08:49)

SilkeMa

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Donnerstag, 16. April 2020, 13:16

@ErlebnisErde: Vielen Dank für deinen Reisebericht mit den vielen schönen Bildern :danke:! Es macht Spaß ihn zu lesen :). Dassie-Nachwuchs habe ich bisher auch noch nicht gesehen :love:.
Ich war bisher weder in Schweden noch in Kanada, habe deshalb den Vergleich nicht. Olympic NP und Yellowstone in den USA, viel nördlicher habe ich bisher nicht geschafft. Könnte mir allerdings vorstellen, dass das schlechte Wetter eine Menge ausgemacht hat. Den Tsitsikamma NP kenne ich nur bei strahlendem Sonnenschein und warmen Wetter.

@all: Es wird ja sogar diskutiert, wo die Garden Route beginnt. Link: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!)

LG,
Silke

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sunny_r (24. April 2020, 21:44), ErlebnisErde (16. April 2020, 14:18)

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32

Donnerstag, 16. April 2020, 14:39

Freut mich, dass die Bilder dem ein oder anderen Freude machen. Danke für die netten Worte, Silke. :D

Was die Garden Route angeht, habe ich ja schon versucht, kurz darauf hinzuweisen, dass der Begriff un unterschiedlich engem oder weiterem Sinn benutzt wird. Ich wollte jetzt aber keine wissenschaftliche Abhandlung darüber schreiben und jedes Wort auf die Goldwaage legen. Stichwort: Küstenstraße. Ich hätte natürlich schreiben können: "(...) jene weltbekannte Straße, die nicht weit von der Küste entfernt verläuft, immer wieder mal tolle Ausblicke auf das Meer bietet und von der zahlreiche kurze Wege abzweigen, die an den Ozean führen. Die N2 ist aber explizit keine Küstenstraße im engeren Wortsinn, weil sie mitunter ein paar Kilometer durchs Landesinnere führt." Aus meiner Sicht wäre das nicht mehr sonderlich lesenswert... ;)

Und überhaupt: Muss eine Küstenstraße wirklich immer exakt am Meer entlangführen oder kann sie auch mal einen Bogen machen? Ist sie noch eine Küstenstraße, wenn sie 100 m weg ist? Oder nur bis 10 m? Ich finde diese Gedankenspiele eher unerheblich. Gerade auch für die Reiseplanung: Wenn man von Port Elizabeth nach Kapstadt fahren möchte, kommt man eh nicht näher ans Meer als auf der Garden Route. Also kann man sich zwar an Begrifflichkeiten aufhängen, einen Unterschied macht es m.E. aber nicht. Das würde es nur, wenn es Straßen geben würde, die näher am Meer entlangführten.

Mein Bericht soll lediglich eine grobe Orientierung für Neulinge sein und Wiederholungstäter an ihre Zeit dort erinnern. Und das in erster Linie durch die Bilder. Die Textschnipsel dienen zur Einordnung. Sie sollen zeigen, wo wir uns gerade befinden und lohnende Stopps oder Wanderungen/Unternehmungen skizzieren.

Armando

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33

Donnerstag, 16. April 2020, 16:46

Zum Disput über die Garden Route. Traditionell bezeichnet man damit nur die Strecke zwischen Storms River und Mossel Bay - nachzulesen etwa in dem weit verbreiteten historischen Readers Digest Reiseführer. Später haben sich dann andere Orte versucht, an die Strahlkraft des Namens anzuhängen, zuletzt sogar die Regierung von Western Cape, als sie 2018 den Eden District in Garden Route District umbenannt hat. Wobei die der überwiegende Teil der Orte dieses Distrikts nichts mit der Garden Route zu tun hat!

ErlebnisErde

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34

Donnerstag, 16. April 2020, 16:51

Das hatte ich ja im ersten Teil meines Berichts in wenigen Sätzen versucht zu erklären. Man kann trefflich darüber diskutieren und Haare spalten. Im Ergebnis bleibt: die gesamte Strecke bis Kapstadt ist toll. Und mein Bericht soll nicht in ein Lexikon, sondern unterhalten, inspirieren und einen Einblick in unsere Erlebnisse geben.

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Calibrafan1968 (15. Juni 2020, 00:23)

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Donnerstag, 16. April 2020, 21:14

Bitte nimm die Einwürfe zur Garden Route nicht persönlich, so sind sie keinesfalls gemeint. Die schon länger aktiven Foriker bemühen sich um zunehmende Genauigkeit, gerade um bei Südafrika-Einsteigern keine falschen Vorstellungen zu erwecken. Und Du hast recht, so genau ist Garden Route nicht mehr definiert. Armando hat ja bereits geschrieben, dass ein paar Nassauer versuchen, sich an den guten Ruf dieser touristischen Region anzuhängen.

Ich finde diese Gedankenspiele eher unerheblich. Gerade auch für die Reiseplanung: Wenn man von Port Elizabeth nach Kapstadt fahren möchte, kommt man eh nicht näher ans Meer als auf der Garden Route.

Im Gegenteil! Am Kap selbst (grob: (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) kommt man an den Küstenstraßen dem Meer am nächsten. Das liegt auch daran, dass in dieser Region ein großer Teil der Küstengrundstücke incl. Strände in öffentlicher Hand sind und die Straßen dadurch nahe ans Wasser hingeführt werden konnten.

An der Garden Route ist dies anders. Hier gibt es viel Privatbesitz. Ich hab's nicht nachgemessen, würde aber grob schätzen, dass man auf 90% der Strecken zwischen Mossel Bay und Storms River nicht einmal einen direkten Blick auf die Küste hat, meistens nicht mal aufs Meer. Und sollte man tatsächlich ganz großzügig den Bereich bis Port Elizabeth zur Garden Route dazuzählen, erhöht sich dieser Anteil sogar noch. Die Garden Route ist eine Straße/ Region, welche an der Küste entlang führt, aber keine Küstenstraße. Sonst würde sie vermutlich auch Coast Route heißen. ;) Schön finde ich es dort dennoch, was ja Deine tollen Fotos gut belegen. :thumbup:

Sorry fürs weitere Haarespalten. Ich will ebenfalls inspirieren und sage daher alle Reiseplanenden: wer die Küste liebt, ist am Kap besser aufgehoben. 8)
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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Donnerstag, 16. April 2020, 21:30

Persönlich nehme ich das auch nicht. Und das mag alles richtig sein. Ihr seid ja auch die Experten. Und das meine ich wirklich nicht ironisch oder sarkastisch. Für meinen Geschmack ist das trotzdem etwas zu viel Haarspalterei. Wenn man sich die N2 bei Google Maps anschaut, sieht man ja sofort, dass sie zwar nicht stetig am Meer entlang führt, aber dennoch die direkteste Verbindung zwischen Port Elizabeth und Kapstadt ist und die Möglichkeit bietet, Storms River, Natures Valley, Plett, Knysna, Wilderness usw problemlos zu besuchen. Das alles sind Küstenorte, durch die man teils auf der N2 sogar automatisch durchfährt. Teils direkt am Meer, etwa in Wilderness. Deshalb erdreistete ich mich, die Straße, welche die Küstenorte miteinander verbindet, als Küstenstraße zu bezeichnen. Auch wenn sie teils durchs Inland führt. Sooo weit hergeholt finde ich das nicht. War halt mein subjektiver Eindruck. Und ich habe einfach runtergetippt und meine Goldwaage im Schrank gelassen.

Zudem fand ich persönlich die Küste zwischen Tsitsikamma und de Hoop schöner als das Kap. Und der komme ich über die N2 am nächsten. Von dort fährt man dann halt kleine Stiche zum Meer. Da ist es für mich unerheblich, ob am Kap die Straßen näher am Meer entlangführen.

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Donnerstag, 16. April 2020, 22:01

:thumbup: Ich denke, damit kann sich nun jeder Einsteiger eine Vorstellung der Straßen machen und wenn die Phantasie nicht ausreicht, kann man ja immer noch Streetview zu Rate ziehen. :)
.
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SarahSofia

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Donnerstag, 16. April 2020, 22:23

. . . und wenn die Phantasie nicht ausreicht, kann man ja immer noch Streetview zu Rate ziehen. :)
Oder - ich traue mich fast gar nicht, es zu schreiben - sich ein bisschen überraschen lassen :whistling: :saflag:

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SilkeMa

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Freitag, 17. April 2020, 01:02

. . und wenn die Phantasie nicht ausreicht, kann man ja immer noch Streetview zu Rate ziehen.
Oder - ich traue mich fast gar nicht, es zu schreiben - sich ein bisschen überraschen lassen

Das können dann aber nur die, die sowieso genug Zeit einplanen :) ;). Streetview ist immer ein guter Tipp :thumbup: !
LG,
Silke

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sunny_r (24. April 2020, 21:45)

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Sonntag, 19. April 2020, 17:04

Beeindruckend, urtümlich, einsam, unberührt, malerisch, vielseitig: Wer die Garden Route beschreiben möchte, findet mit Leichtigkeit zahlreiche schmeichelhafte Adjektive. Dabei wunderten wir uns stellenweise gerade zu Beginn, warum dieser Landstrich so hochgelobt wird. Denn sobald man sich von der Küste entfernt, sieht es gerade zu Beginn zwischen Port Elizabeth und Plettenberg Bay teilweise aus wie im Siegerland oder auf dem Westerwald: Landwirtschaft, Weiden, Hügel und Wälder kennen wir von zu Hause auch. Wann immer wir allerdings ans Meer kamen, waren wir vollkommen überwältigt von der Schönheit der Natur. Und mit der Zeit zunehmend auch im Hinterland, etwa in der an die Schweiz erinnernde Region rund um Wilderness.



Los geht diese Etappe in Natures Valley, etwa eine halbe Stunde vom Storms River Restcamp entfernt. Mehr pure Naturschönheit geht nicht – und doch läuft Nature’s Valley offenbar noch unter dem Radar. In Reiseführern und auf vielen Blogs sucht man diesen Namen vergeblich – zum Glück für uns! Denn das kleine Dorf war bei unserem Besuch im März wie ausgestorben. Nur zwei andere Autos standen auf dem Parkplatz nahe der Groot-River-Lagune, wo der gleichnamige Fluss in den Indischen Ozean mündet. Ganz nebenbei gibt es hier einen der schönsten Strände, den wir in Südafrika gesehen haben. Kilometerlang, menschenleer und feinsandig – genau so wünscht man sich das!



Noch besser für uns war die Tatsache, dass außer einem anderen Paar offenbar niemand den "Pig’s Head" kannte. Dieser Felsen erhebt sich majestätisch über den Strand von Nature’s Valley. Er ist nach einem kurzen, aber steilen Fußmarsch zu erreichen und bietet wunderschöne Ausblicke über den Strand und den Ozean. Hier endet übrigens auch der weltbekannte Otter Trail, der seinen Anfang im Storms River Mouth Restcamp nimmt. Nun lüften wir das Geheimnis, wie ihr den Pig’s Head erklimmen könnt: Haltet euch vom Lagunen-Parkplatz aus am Strand links. Nach etwa 200 m gelangt ihr an das Rinnsal, welches die Lagune mit dem Meer verbindet. Zieht die Schuhe aus, krempelt die Hose hoch und watet hindurch. Vorsicht: Das Wasser ist kalt! Dann geht ihr geradeaus am Meer entlang, bis ihr an den bewaldeten Hängen ein Schild seht, das zu einem Restcamp für Otter-Trail-Wanderer führt. Diesem Weg folgt ihr in den Wald. Nachdem ihr die Hütten passiert habt, biegt ihr rechts ab und geht weitere 500 m steil bergauf. Dann eröffnet sich euch dieses spektakuläre Panorama:





Nach dem Abstieg wurden wir langsam hungrig, sodass wir uns dazu entschieden, im Ort etwas zu essen. Im Nature’s Valley Restaurant & Pub probierten wir einen Burger mit Straußenfleisch. Er schmeckte wirklich gut, kam aber nicht an das Springbock-Carpaccio heran. Auch hier erwies sich das Essen wieder als sehr preiswert. Wir zahlten irgendwas um die 10-15 €. Nun erreichten uns per WhatsApp Nachrichten aus Deutschland, dass die Corona-Krise richtig Fahrt aufnahm. Auch Flugstreichungen stünden zu befürchten. Wir überflogen schnell einige Zeitungsartikel, beschlossen aber, uns den Urlaub nicht vermiesen zu lassen. Dann brachen wir nach Plettenberg Bay - genauer gesagt zum Robberg Nature Reserve - auf.





Ganz im Gegensatz zum Nature’s Valley ist das Robberg Nature Reserve (5,50 €) westlich von Plettenberg Bay offensichtlich kein Geheimtipp mehr. Kaum hatten wir die Schranke am Eingang des Areals passiert, passierten wir auch schon zahlreiche parkende entlang der schmalen Straße parkende Autos. Trotz heftigem Wind, kühlen Temperaturen und recht fortgeschrittenem Tagesverlauf war hier mächtig was los. Zurecht allerdings, wie wir bald feststellten. Denn die wenige Kilometer große Halbinsel steckt voller toller Natur. Leider schafften wir zeitlich nur den mittleren von drei Wanderwegen und bekamen so die Robbenkolonie nicht zu Gesicht, die hier lebt. Für einen Einblick in die wunderschöne Landschaft reichten die rund zwei Stunden aber allemal.





Dass wir unsere Unterkunft im etwa eine Stunde entfernten Wilderness gebucht hatten, erwies sich als goldrichtige Entscheidung. Im Wilderness Ocean B & B fanden wir alles, was wir lieben: Viel Ruhe und Abgeschiedenheit, extrem nette Vermieter, mehrere tolle Restaurants und Bars, die durch eine kurze Fahrt erreichbar waren, sowie einen wahnsinnig prallen Strand zu unseren Füßen. Am Abend sahen wir sogar eine große Delfinschule vorbeiziehen. Viel mehr geht nicht! Das folgende (Handy-)Foto zeigt unsere Unterkunft vom Strand aus:



Schon bei unserer Ankunft wurden wir herzlich begrüßt. Das Ambiente war toll. Mit viel Liebe zum Detail haben die Inhaber das Gebäude renoviert und eingerichtet. Ebenso liebevoll bereitete die Hausherrin jeden Morgen ein Drei-Gang-Frühstücksmenü vom Allerfeinsten zu. Gleich fühlten wir uns wie zu Hause. Dazu trug auch bei, dass Sprachbarriere wegfiel: Die Betreiber sprechen deutsch, englisch, französisch und niederländisch. Da die Situation rund um das Corona-Virus immer ernster wurde, klärten sie uns darüber auf, dass die Mehrzahl der Flüge von und nach Südafrika gestrichen worden sei. Zudem boten sie uns an, dass wir einen Monat zu einem überaus günstigen Kurs bei ihnen bleiben könnten, sofern wir Probleme bei der Ausreise bekommen. Ein tolles Angebot von tollen Menschen, die wir bei unserer nächsten Südafrika-Reise sicher wieder besuchen werden.

Am Abend kehrten wir im coolen Cocomo Wilderness ein. In dem Restaurant, das uns – wie das gesamte Ortszentrum – entfernt an Kalifornien erinnerte, spielte ein Alt-Hippie Live-Musik der 60er- und 70er-Jahre. Das machte Spaß und kostete nur 20 € (Pizza, Salat, vier Bier). Toll auch, dass es in Wilderness problemlos möglich war, nach Einbruch der Dunkelheit durch die Bars zu ziehen. Das geht ja nicht überall in (Süd-)Afrika...


Nachdem wir am Vortag ein sehr volles Programm gehabt hatten, wollten wir es nun etwas ruhiger angehen lassen. Also beschlossen wir, auf einen Besuch der Knysna Lagune zu verzichten, zumal uns die Fahrt durch die Stadt am Vortag nicht sonderlich gut gefallen hatte. So zog es uns lediglich die paar Kilometer nach Sedgefield, wo wir über den Strand zum Gericke’s Point spazierten. Weitere Worte erübrigen sich beim Blick auf die Bilder…







Danach ging es zurück nach Wilderness. Wir folgten dem Tipp der Vermieterin und aßen einheimische Gerichte beim Flava Café (20 €), ehe wir gut gestärkt zum Map of Africa Viewpoint weiterzogen. Die Hügel sehen tatsächlich aus wie eine Afrika-Karte. Erkennt ihr es? Von der gegenüberliegenden Seite des Parkplatzes ergeben sich zudem tolle Blicke über den Strand von Wilderness.





Nach einem kurzen Einkauf im Supermarkt erfolgte der nächste Stopp beim Dolphins Viewpoint am Ortsausgang. Wirklich spektakulär fanden wir diesen nicht, aber wenn man schon mal da ist...



Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand und im Garten mit Lesen und Würfelspielen. Abends gönnten wir uns eine Flasche Wein, sodass wir gut einschlafen konnten. Am folgenden Morgen checkten wir pünktlich aus, um den Tag im de Hoop Nature Reserve ausnutzen zu können.



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