Namibia Reisebericht als Corona Blues Trösterchen - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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LIRPA 1

Gaukler

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Donnerstag, 19. März 2020, 20:24

Namibia Reisebericht als Corona Blues Trösterchen

Liebe Alle!

Ich denke es ist im Forum deutlich zu erkennen, dass Allen das Virus auf den Magen schlägt. Unabhängig davon, dass ich dem Mainstream nicht folge und zum Corona Virus eine komplett andere Meinung habe, als die überwiegende Mehrheit hier, geht auch an den Lirpas der Virus natürlich nicht spurlos vorbei. Wir arbeiten Beide in System relevanten Berufen, sind also eher mehr als weniger eingespannt, dennoch möchte ich versuchen ein wenig aufzuheitern.
Trotz des Titels möchte ich KEINESFALLS, dass dieser Thread ein weiterer Corona Diskussionsthread wird. Ihr dürft gerne kommentieren aber bitte NICHT zum Thema Corona. Sollte das nicht klappen, werde ich den Thread direkt einstellen.

Da ich ja schon alle unsere Südafrika Reisen seit wir digital fotografieren mit einem Reisebericht beschrieben habe, wollte ich erst nur noch nicht gezeigte Fotos zur Aufheiterung posten. Bei der Durchsicht kam mir dann unsere Namibia Reise vor die Augen und ich dachte, dass auch ein Reisebericht dazu vielleicht Freude machen könnte. Das ist natürlich etwas aufwändiger und wird ein wenig Zeit benötigen aber ich hoffe ihr habt Zeit...

Jetzt sichte ich erst einmal Fotos und dann geht es demnächst los.

LG Lilly


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Donnerstag, 19. März 2020, 20:37

bin dabei :)


LG Rainer

Bueri

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Donnerstag, 19. März 2020, 21:07

Hallo Lilly in der "Plauderecke spezial, Foriker unterwegs - ausserhalb des südlichen Afrika" habe ich bereits mit einem "nicht afrikanischen" RB begonnen.
Ich lese auch bei Dir gerne mit. :danke:
Schönen Abend
bueri

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toetske

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Donnerstag, 19. März 2020, 22:34

ich hoffe ihr habt Zeit...

Hallo Lilly,

Zeit genug... ich muss nämlich erst noch die +- 20 anderen Reiseberichte lesen die es während unserer ZA-Reise gab. Bestimmt viel spannender als Corona :whistling:
Deshalb hoffe ich dass auch Du mir Zeit gönnst, erst später zu reagiern. Wie heisst das schon wieder "first come, first serve" ;)

Freue mich auf jeden Fall, weil wir Ende Januar zum ersten Mal in Namibia waren (allerdings nur 2 Nächte!!!) von Mata Mata aus nach Grünau um den Fish River Canyon und Ai Ais Hot Springs zu besuchen.

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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LIRPA 1

Gaukler

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Freitag, 20. März 2020, 15:53

Anreise und Verwirrungen

@ Rainer: Wer zuerst einsteigt hat natürlich einen Fensterplatz. Enjoy!
@ Bueri: Nicht Afrikanisch habe ich auch überlegt, Kanada ist einfach noch frischer und würde mir von daher leichter fallen aber Namibia füllt besser (meine) Sehnsucht nach Afrika. Welcome on board!
@ Toetske: Schön, dass KTP und Namibia für euch geklappt haben. War bestimmt toll. Gut für Dich, dass Du noch viele tolle neue RBs lesen kannst. Bei mir kannst Du gerne später zusteigen.

Unsere Reise nach Namibia fand statt vom 30.5.2015 bis zum 16.6.2015. Ich werde, wie aus anderen RBs bekannt unsere Unterkünfte beschreiben und so weit es sie noch gibt auch verlinken. Als Anhaltspunkt mag das noch dienen, natürlich hat sich aber in den letzten 5 Jahren vieles verändert und folgende Reisende werden sicher so gut wie alles anders vorfinden. Sollte also irgendwann wieder ein unbeschwertes Reisen möglich sein und ihr eventuell Teile unserer Route nach fahren und Unterkünfte aufsuchen, prüft vorher genau, was sich geändert hat.
Auch die Preise gebe ich aus Gewohnheit noch an. Möglicherweise vergleicht ja der oder die Andere mit Preisen unserer Südafrika Reisen und hat dadurch noch ein Benefit.

(Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Google berechnete 2023 Kilometer, gefahren sind wir 3166 km.
Ganz bewusst hatten wir uns bei diesen nicht einmal 3 Wochen nur für den nördlichen Teil entschieden. Den Süden wollten wir immer einmal nachholen, bisher ist es aber dazu noch nicht gekommen.



Tagflug mit Condor direkt von FRA nach WDH: 579,58 € pP
Übernahme MW gebucht über Billigermietwagen, Hertz, 952 € (= 56 €/Tag) für VW Tiguan o.ä. Voll versichert inkl. Reifen, Glas und Unterboden.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 114.44 € inkl. Frühstück, direkt gebucht.
3 Nächte Swakopmund (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 62,33 € inkl. Frühstück pN über FTI.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) (Besitzer hat gewechselt) bei Omaruru 2010 Nam$ inkl. Abendessen und Frühstück, direkt gebucht.
3 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 91 € inkl. Abendessen und Frühstück pN über FTI.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 136 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 102,5 inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 118 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
2 Nächte (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) 71,5 € inkl. Frühstück pN über Thomas Cook.
1 Nacht (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) bei Windhoek 1620 Nam$ inkl. Abendessen und Frühstück pN direkt gebucht.
Nachtflug mit Condor, direkt von WDH nach FRA.

Den Lesern unserer RBs ist bekannt, dass wir am liebsten als Selbstversorger in Restcamps der NPs unterwegs sind. So leicht, wie das in Südafrika ist, war es in Namibia leider nicht aber dennoch waren wir mit unserem Kompromiss zufrieden. Wir hatten uns natürlich im Vorfeld informiert und waren uns darüber bewusst, dass wir in den Restcamps größtenteils keine voll aus gestatteten Küchen vorfinden würden. Daher war unsere Ausstattung etwas umfangreicher. Neben dem üblichen Grillrost fand auch Besteck, Teller, Schüsseln und weiteres den Weg in unsere Koffer und wir konnten so unsere SA Urlaubsweise in etwa durchziehen. Näheres dann jeweils in den Beiträgen zu den Unterkünften.

Über Condor hatten wir zu dem Zeitpunkt nicht viel Gutes gelesen, es war aber ein Direktflug und die oft kritisierten Schwierigkeiten mit Condor schienen uns nicht relevant. Damit hatten wir durchaus Recht. Engen Sitzabstand können wir nicht bestätigen, da wir Beide auch eher klein sind auch nicht relevant. Auf dem Hinflug hatten wir auch jeweils eine Dreier Reihe für uns. Das hilft. Das Essen war in der Tat nicht besonders gut, darüber waren wir uns vorher im Klaren, waren vorbereitet und hatten keine Probleme. Entertainment hatten wir bei dem Tagflug für 4 € dazu gebucht und war okay. Alles gut so weit. Nur unser Monitor am Platz verwirrte uns ein wenig.

Waren wir im falschem Flieger?

Lacht uns der Frosch aus oder doch nur an?

Die Beruhigung kam in Papierform.

Dann landeten wir in Windhoek. Vom Flieger direkt in die afrikanische Luft und zu Fuß zu den Gebäuden. Sehr schön, direkt die frische Luft zu genießen.



Die Einreise Formalitäten gingen recht flott, scheinbar wollten alle Feierabend haben, die Koffer kamen direkt – das lief. Auf Grund dessen, dass es schon dunkel war, gingen wir nicht zum Geldautomaten, unsere Rand vom letzten Südafrika Urlaub würden für eventuelle Bezahlungen an der Etango Ranch reichen. Es ging also zu Hertz. Wir kamen direkt dran, alles war vorbereitet, es gab aber nicht das bestellte zweite Reserverad. Dafür ein Upgrade zum Toyota Fortuner. Und wieder Verwirrung: Der Toyota hatte ein südafrikanisches Kennzeichen und einen ZA Aufkleber. :D Aber alles gut, Hertz wird von Südafrika aus mit betrieben. Wir sollten uns am nächsten Morgen noch einmal melden für ein zweites Reserverad.

Auf Grund des Tagfluges war uns klar, dass wir nicht nach Windhoek 'rein fahren würden. Wir suchten also nach einer Unterkunft in Flughafennähe und wurden bei der Etango Guestfarm fündig. Für das Gebotene eher zu teuer aber durch die Nähe zum Flughafen ist der Preis erklärbar. Es hätte einen Transfer gegeben aber der war teurer als ein Tag MW mehr und daher nahmen wir davon Abstand. Das war genau richtig. Die Fahrt war kurz, easy und sicher und wir waren eher vor Ort als die Transfergäste. Würden wir immer wieder so machen, wenn wir Abends ankommen. Der Kontakt per Email war flott und freundlich.

Die Fahrt zur Farm dauerte ca. 10 Minuten, vom Flughafen zur B6, diese überquert und auf guten Farmwegen und durch zwei (offene) Tore ausgeschildert zu den Unterkünften. So hatten wir uns das vorgestellt.

Vor Ort gab es dann noch einen kleinen vorbestellten Snack im Gemeinschaftsraum, ...



... das erste Bier/Cider und dann ab ins Bett.

Fortsetzung folgt

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Sonntag, 22. März 2020, 16:15

Unser Gefährte und erste Eindrücke

Nach der ersten Nacht waren wir angekommen. Wir blickten uns erst einmal vor...



... und in unserem Zimmer genauer um.





Geräumig, einfach aber sinnvoll. Eine Minibar vermisste man im Zimmer. War hier nicht wirklich notwendig. Wer hier schläft, kommt wohl direkt vom Flughafen und hat noch nicht eingekauft. Dafür gab es zwei Kofferständer. Gut zum Umpacken.



Dann ging es zur Inspektion des Geländes. Und zu erfreulichen ersten Sichtungen.



Überall hingen Futterstationen.



Die waren durchaus gut besucht. Im Gegensatz zum Pool. Für den war es im Spätherbst zu kalt.



Frühstücken ging allerdings auf der Terrasse. Qualität und Quantität waren wie beim Snack abends überschaubar. Alles okay aber mehr auch nicht.



Unschön waren die Prahlereien der leider auch anwesenden Jäger. Auch für diese Spezies liegt die Farm natürlich günstig, ein Ausweichen ist bei solchen Unterkünften eher schwierig. Aber wir blieben ja nur die eine Nacht.

Dann wurde gepackt, unser Gefährte, der die Nacht auf dem Sammelparkplatz der Ranch, also nicht direkt an unserem Raum verbracht hatte, beladen und die erste lange Etappe angetreten.



Aber nein, erst ist noch ein Zwischenschritt nötig. Normalerweise folgt ja im zweiten Beitrag immer die Fahrzeug Beschreibung. Da es aber nur RBs exklusiv für dieses Forum und nur von Südafrika gibt, gibt es keine Aufzeichnungen. Also hier nur eine kurze Info. Der Fortuner war ein deutliches Upgrade gegenüber RAV4 und Co. Sehr komfortabel gefedert, gute Reifen, Tempomat und verbrauchsarm (Diesel). Für 2 Personen aber überdimensioniert.
So sah er aus, das Reserverad befindet sich außen, unterhalb des Kofferraums. Rechts sieht man auch, dass der Fortuner in Südafrika zugelassen war.



Hier der „leere“ Kofferraum. Die beiden Notsitze störten bei unserem geringen Gepäck nicht wirklich. Der erste Koffer (je 64x42x36 cm) dazu gepackt verliert sich noch.



Und auch als alles verstaut ist, bleibt noch reichlich Platz.

Fazit: Als kostenfreies Upgrade immer gerne, den Mehrpreis, den das Fahrzeug sicher wert ist, würden wir als 2 Personen Reisegruppe eher nicht zahlen.

Nun geht es noch einmal kurz zum Flughafen. Am Ende der guten Farmpiste ist der Flughafen nicht zu übersehen.





Zuerst ging es zu Hertz. Wir hatten ja eigentlich ein zweites Reserverad bestellt. Das war natürlich auch heute nicht zu bekommen. Wir wissen aber inzwischen, dass wir es nicht benötigt haben. Genau genommen hätten wir unsere ganze Reise auch im Sedan machen können. Das wäre zwar weniger komfortabel gewesen aber im Nachhinein stellten sich alle Straßen und Pisten, die wir befahren haben, als gut heraus.
Dann ging es zum Geldautomaten. Wir ziehen ja immer Bargeld für ungefähr 1000 Euro. Nicht sonderlich clever und sicher aber wir zahlen halt ganz gerne noch mit Bargeld und Kreditkarten Geräte fallen ja auch manchmal aus. Hier bekamen wir nur 5000 Rand (Ja, Rand, keine Namibischen Dollar), dann war der Automat leer. Eine zweite Abhebung klappte nicht und auch die hinter uns Versuchenden bekamen nichts mehr.

Dann ging es richtig los. Es war ja Sonntag, die Straßen waren leer, die Fahrt war entspannt. Anfangs um Windhoek war es noch grüner, dann wurde es sukzessive karger mit jedem Kilometer, denn wir uns unserem Tagesziel näherten.







Unterwegs fanden wir dann auch einen guten Radiosender und als die Musik aufhörte, wurde plötzlich Deutsch gesprochen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) eben. Echt verwirrend dieses Land. ;) Knapp 400 km und etwa 4,5 Stunden später erreichten wir ohne besondere Vorkommnisse Swakopmund. Eine echt entspannte erste Etappe. Unsere Unterkunft vor Ort stelle ich dann demnächst vor.


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Dienstag, 24. März 2020, 12:44

3 Nächte Swakopmund Hotel zum Kaiser

Vor der Reise haben wir lange in Swakopmund nach einer geeigneten Unterkunft gesucht. Irgendetwas gefiel uns immer nicht und wir fanden nicht wirklich ein B&B, Guesthouse oder SC-Unterkunft, die uns 100% gefiel. Dann sahen wir das Angebot bei FTI für das Hotel „Zum Kaiser“ 3 für 2 Nächte. Dadurch war es günstiger als alle freien B&Bs oder Guesthouses. Sehr gut war auch die Lage fußläufig sowohl zum Meer als auch zum NWR/MET-Büro, zu Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Eine Minibar im Zimmer gab es auch. Also buchten wir und es war ein Glücksgriff. Das lag wohl daran, dass das Hotel recht leer war. Ansonsten wäre es evtl. nicht so toll gewesen.
Das Hotel war leicht zu finden, im linken Teil des Bildes der Eingang von der Straße aus. im rechten Teil die Durchfahrt zum Hof. Das rechte Gebäude gehört auch zum Hotel.



Hier noch das rechte Gebäude. Unten befindet sich der Frühstücksraum. Wir sind immer über den Holzsteg zwischen den beiden Gebäuden zum Frühstück gegangen.



Das Hotel von hinten. Auf dem Hof konnten wir kostenfrei und nachts bewacht parken.



Das Zimmer war eher klein aber natürlich ausreichend.

Wasserkocher, Tassen, kleiner Kühlschrank war vorhanden.

Wenn wir uns Mühe gaben, konnten wir aus dem Fenster seitlich das Meer sehen. Das Bad war auch nicht besonders groß, hatte ein Fenster und getrennt Wanne und Dusche.



Einen Balkon hatten wir nicht aber wir waren nur ein paar Treppenstufen von der Dachterrasse entfernt. Diese hatte eine Bar, die auf Grund der wenigen Gäste nicht betrieben wurde. Wir hatten die Terrasse also immer für uns und dabei diesen Ausblick. Zum Meer ...



... und zur Landseite.

Auch die Jetty konnten wir durch die Palmen erspähen.



Das Frühstücksbuffet war gut bis sehr gut, warme Speisen wurden serviert, auch hier gab es nichts zu meckern, nur zu loben. Wir waren von Auswahl an Brot und Aufschnitt und vom schnellen Service positiv überrascht.



„Unsere“ geniale Terrasse nutzten wir für den Sundowner, Mit eigenen Tellern, Besteck etc. und den Einkäufen aus dem nahe gelegenen Woermanns bereiteten wir uns dort auch ein nettes intimes Dinner. Das war ideal.



Essen gingen wir einmal im zumindest 2015 hoch gelobten „ (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) “. Voll, nette Lage, ordentliche Küche, flotter Service. Nicht überragend aber gut.



Einmal waren wir im (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Essen einfache Biergarten Küche, Deutsch und Touri lastig voll, leckeres Bier, schneller Service. Alles wie erwartet und okay. Auf der Karte von Swakopmund sieht man, dass wir beide Lokale fußläufig in wenigen Minuten erreichen konnten. Wir gingen jeweils im Hellen hin, und liefen im Dunkeln zurück. Möglicherweise nicht vernünftig, wir fühlten uns aber zu keiner Zeit unwohl oder unsicher.



Was wir sonst noch so unternahmen, dann demnächst und dann gibt es auch wieder Tier(chen).


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Bueri

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Donnerstag, 26. März 2020, 12:48

Danke

Hallo liebe Lilly

vielen Dank für den Reisebericht. Ich bin immer wieder begeistert, wie du die Unterkünfte beschreibst. Natürlich kann nach einigen Jahren was geändert haben, doch deine Fotos sind ein echter Mehrwert. Zusammen mit den Fotos der Unterkunftswebseiten gibt es für mich eine gute Entscheidungsgrundlage.

Weiter so :danke:

lg
Alma

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Bär (26. März 2020, 12:52)

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Donnerstag, 26. März 2020, 15:43

Swakopmund Tag 1: Lächeln in der Wüste



@ Alma: Danke für Deinen Kommentar und für die Bestätigung, dass es nicht ganz sinnlos ist, solche Beschreibungen zu verfassen. Ich habe hier ja schon öfter geschrieben, dass ich RB-Unterkunft-Beschreibungen lieber nutze als Bewertungsportale. :danke:

Swakopmund war einer der Gründe für den Namibia Besuch. Genauer gesagt eine so genannte „Living Desert Tour“. Die kleinen Tiere, die in der Wüste überleben, sind schon sehr interessant und vor Ort gibt es mehrere Anbieter dieser Touren. Also begannen wir diese Anbieter an zu schreiben und uns in RBs und Ähnlichem Infos ein zu holen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass oft mit mehreren Autos gefahren wird und so Gruppen von 8-25 Leuten entstehen. Nichts für uns. Wir fragten also private Touren an. Wir erhielten von allen angeschriebenen Anbietern schnell und freundlich Antwort aber private Touren waren nicht vorgesehen. Von einem Anbieter kam der Tipp Batis Birding zu kontaktieren. Dort könnte man so etwas wohl vereinbaren. Ein toller Verweis auf die Konkurrenz und für uns ideal. Wir buchten nach kurzem Email Austausch eine Tour für 350 Nam$ pP. Start und Endpunkt am Hotel, Zahlung am Ende der Tour. Eine Website gibt es z.Zt. nicht, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Pünktlich saßen wir zur vereinbarten Zeit in der Lobby. Unser Guide kam herein, begrüßte uns kurz und schon ging es los. Mit einem 4x4 Fahrzeug ging es zum Einstiegspunkt in die Wüste. Während der Anfahrt fragte der Guide unsere Interessen und Vorstellungen ab und dann begannen die Erklärungen.

Das Tier am ersten Haltepunkt war in keinem guten Zustand ;) , dafür aber ein gern genutztes Erklärungsobjekt.



Danach kam etwas Geologie und Materialkunde. Der Guide hatte zur Veranschaulichung Karten und Gesteinsproben dabei. Das war hilfreich, interessanter waren aber seine Entnahmen und Erklärungen zum Gestein vor Ort. Zwei Handgriffe und wir sahen ganz nah, wie unterschiedliche Farben die Wüste bestimmen.



Auf Fotos und von Weitem sieht man das oft, hier wurden uns die unterschiedlichen Gesteine erklärt. Am anschaulichsten mit einem Magnet. Dieser wurde an einer Stelle mit dunklem Sand durch diesen geführt und dann war er voller Eisenkörnern. Der Magnet war in Plastik gepackt, da man sonst die Wüstenteile nicht leicht wieder abbekommt.



Dann ging es mit dem Auto weiter zu einer anderen Stelle. Hier wurden wir Allein gelassen und aufgefordert Tiere zu suchen.



Der Guide machte sich ebenfalls auf die Suche und nach einer viertel Stunde hatten wir zwar ein paar Ameisen und Käfer entdeckt, ein Vogel uns beobachtet ...



... aber erst als der Guide zurück war und uns zu einem Busch führte, sahen wir, wonach alle Touren suchen.



Der kleine Kerl saß unter einem Busch und war ob unseres Besuches ganz dunkel vor Besorgnis. Als wir ihm nach einer Weile wohl nicht mehr gefährlich erschienen, änderte sich die Farbe und die hellere Version begann die Jagd nach unseren mitgebrachten Leckerchen.



Leider ist mein fotografisches Wissen sehr beschränkt und mir gelang es nicht die schnelle Zunge zu fotografieren. Hier der untaugliche Versuch.



Natürlich habe ich auch gefilmt und dann ein paar Sequenzen ausgeschnitten. Besser als Nichts. :blush:



Wir blieben lange, wir bestimmten ja die Verweildauer selbst. Dann ging es doch weiter, der nächste Stopp am Sanddollar und wieder beobachtete uns ein Vogel.





Am nächsten Stopp lag eine Horned Adder im Schatten eines Minibusches.



Wir waren ihr wohl nicht ganz geheuer. Sie verzog sich und dann, ...



... der Guide kündigte es schon an, verschwand sie ziemlich schnell. Toll!



Langsam wurden wir allerdings auch nervös. Auch bei der Schlangensichtung waren wir nicht nur Beobachter sondern auch Beobachtete.



Das nächste Highlight entdeckte der Guide dann an hohen Dünen. Die unterschiedlichen "Streifen" entstehen, wenn eine Bewegung auf der Düne quasi eine Lawine aus Sandkörnern auslöst.



Während er noch erklärte sprang unser Guide plötzlich aus dem Fahrzeug lief nach rechts und links, ließ sich in den Sand fallen und kam dann mit diesem kleinen Kerl wieder.



Er wollte den Wüstengecko nicht zu sehr stressen aber 5 Minuten erklärte er Einiges, das alberne Hängen an Ohren oder Ähnliches unterließ er zum Glück. Dann sahen wir wie schnell sich der kleine Sandwühlprofi eingräbt. Das ging noch schneller als bei der Schlange.



Noch während der Gecko verschwand, wurde der nächste Delinquent gefangen und vorgeführt.



Der kleine Klopfkäfer kam aber auch schnell wieder frei und diese beiden Tiere waren die einzigen, die berührt wurden. Alle anderen wurden nur beobachtet. Das gefiel uns gut. Auch das keine Dancing White Lady ausgegraben wurde, geschah durchaus mit unserem Einverständnis. Der Bau der Spinne benötigt viel Arbeit und es ist in unseren Augen keine gute Idee den zur Touri Bespaßung zu zerstören.

Danach klärte sich dann, warum uns der Vogel und seine Brüder die ganze Zeit folgte und beobachtete. Unser Guide von Batis BIRDING verfüttert das, was Chamäleons übrig lassen an seine gefiederten Freunde und das wussten die kleinen Strategen genau.



Weitere Stopps für Pflanzen ersetzten das sonst übliche Düsen über Dünen, das wir ablehnen.



Nur aus Spaß an der Freude über Dünen zu brettern nachdem man gerade gelernt hat, welch tolle Welt sich darin verbirgt? Welch ein perverser Gedanke und schön, dass unser Guide diese Meinung mit uns teilte. Er nahm aber seine Kollegen auch ein wenig in Schutz, indem er erklärte, dass nur bestimmte Bereiche befahren werden dürfen und dort nicht so viele Tiere leben. Der Bestand der Tierwelt hat sich seit Einführung der Living Desert Touren positiv entwickelt und es gibt dadurch nun für Dünenbrettertouren gesperrte Bereiche. Wir erklommen dafür eine Düne zu Fuß. Ziemlich anstregende Angelegenheit. Ein Schritt vor, zwei Schritt zurück rutschen... :rolleyes:



Benefit unserer unüblichen Route entfernt von den Dünen war dieser Skorpion, der uns überraschend vor das Auto rannte …



und ein weiteres Chamäleon, das gut sichtbar in einem Busch am Pistenrand saß. Pech für das kleine Tierchen, dass die gefiederten Freunde unseres Guides schon seine Bestände komplett geplündert hatten.



Das war unser geführter Trip in die Wüste. Toll, sehr zu empfehlen und mit einem sehr guten Guide.

Unsere Nachmittags Unternehmung an dem Tag bestand nur noch aus einem Bummel durch Swakopmund um am (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) für unseren am nächsten Tag geplanten Besuch der Mondlandschaft zu besorgen. In dem Gebäude gab es nicht nur das Permit sondern auch sehr nette Mitarbeiter, die uns gut informierten, einiges Infomaterial in Papierform, mit dem wir ausgestattet wurden und ein paar erklärende Plakate zu unseren Vormittagssichtungen.



Um ein paar Touripflichten auch zu erledigen, unternahmen wir einen Besuch des (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) mit Schwarzwälder Kirsch Torte. Touri Muss und nicht unlecker, wobei mir der Kuchen mit Kapstachelbeeren besser mundete.



Am Schluss des Spaziergangs stand der Einkauf im Wörmanns und wen trafen wir da an der heißen Theke wieder? Unseren Guide vom Vormittag, der sich ebenfalls ein Hähnchen organisierte. Unser Trinkgeld wurde also zum Essgeld. :D Peinlicherweise kenne ich den Namen des Guides nicht mehr. Er war als freier Mitarbeiter für Batis Birding tätig, sehr kundig und ein guter Erzähler. Ein Guide, wie man sich ihn wünscht. :thumbup:

Fortsetzung folgt.


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Donnerstag, 26. März 2020, 19:55

...Tipp Batis Birding zu kontaktieren. ...Wir buchten nach kurzem Email Austausch eine Tour für 350 Nam$ pP. Start und Endpunkt am Hotel, Zahlung am Ende der Tour. Eine Website gibt es z.Zt. nicht, hier findet ihr erste Infos.

Hallo Lilly,
und auch das sind die Info's die Deine RB immer noch interessanter machen :danke:

LG Rainer

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Sonntag, 29. März 2020, 15:14

Bis zum Mond und zurück

@ Rainer: Schön zu hören, danke! Zur Klarstellung: Wir waren mit Batis Birding sehr zufrieden. Andere haben andere Bedürfnisse und werden vielleicht mit einem der anderen Anbieter besser bedient sein. Da muß jeder für sich selbst das Richtige finden. Der Kontakt war mit allen sehr gut, nachgerade vorbildlich.

Heute sollte es per eigenem Fahrzeug in die so genannte Mondlandschaft und zu den Welwetschias gehen. Das Permit hatten wir uns ja schon am Vortag besorgt, vorzeigen mussten wir es Nirgendwo. Auch dieser Ausflug wäre mit einem Sedan problemlos machbar gewesen. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .



Auf der Anreise sahen wir zu unserer Überraschung am Straßenrand Flamingos in einem Tümpel des Swakop. Damit hatten wir gar nicht gerechnet. Wir wurden noch akzeptiert, als ein zweites und drittes Fahrzeug hielt, war die Toleranz der Tiere aber am Ende, und sie entflogen, drehten aber noch einmal und flogen über uns hinweg. Ein netter Einstieg in den Tag.





Mit dem Permit hatten wir auch eine Karte erhalten, auf der die einzelnen sehenswerten Punkte unseres Trips verzeichnet waren. Wir klapperten also im Asiaten Modus brav ab. So manche Tafel mit nicht sonderlich erfreulichem Inhalt wurde abgelichtet und die Fahrt nachdenklicher fort gesetzt.



Dieses Bild täuscht dabei ein wenig. Ganz allein waren wir nicht unterwegs.



Vor uns hielten immer wieder andere Fahrzeuge an den markierten Höhepunkten. Daher waren diese Lichens auch schon reichlich gegossen. Die wird es dann wohl auch bald nicht mehr geben. Weniger wäre mehr.



Die nächsten Minuten vergingen mit Fahrten durch ziemlich karge Landschaften. Hier ein paar Impressionen.









Ganz unbelebt war es aber auch in dieser Region nicht. Hin und wieder sah man eine Bewegung und manchmal gelang sogar ein Beweisfoto.



Dann begannen die Welwetschia Sichtungen.



Fast schon überflüssig zu erwähnen, dass dieses Schild nicht wirklich beachtet wurde. In jedem Steinkreis waren reichlich Fußabdrücke zu sehen. Nachvollziehbar ist das nicht wirklich. Man schadet den Pflanzen und hat keinen Benefit.



Welwetschias gibt es als männliche und weibliche Pflanzen, Tshokwane und Hluhluwe waren von den Hinweisen begeistert. Sie meinten es wären tolle Verstecke. ;)



Um zumindest eine riesige Pflanze und ihr Wurzelgeflecht zu schützen, war diese sogar eingezäunt.



Für uns war es der Wendepunkt unseres Ausfluges, es war auch einiges an Infrastruktur vorhanden.



Ein letztes Foto von dem extra gebauten Aussichtspunkt,...



... dann ging es zurück nach Swakopmund. Ein wenig wichen wir vom Hinweg ab, wodurch es noch einmal eine etwas andere Landschaft gab.



Nach etwa 4 Stunden waren wir zurück am Hotel, relaxten ein Stündchen und machten dann noch einen Trip nach Walvis Bay.
Über die gute Uferstraße ging es bei nicht wenig Verkehr recht flott voran...



... und schnell erreichten wir unser Ziel, ein kleines Fragment des Dorob NP, an dessen Beginn wir auch direkt sehr erfreulich begrüßt wurden.



Im NP gibt es eine Straße zum Strand, die auf Grund von Sandverwehungen wohl nicht immer zu befahren ist. Wir wollten aber sowieso nur ein paar Flamingos sehen, fuhren also nur wenig weiter, fotografierten die Salzgewinnung, ...





... und wendeten bevor es kritischer wurde.



Flamingos bekamen wir reichlich zu sehen, ...







... den Hafen sahen wir nur im Hintergrund.



Zurück ging es durch Walvis Bay mit teilweise netten Häuschen ...



... und nicht so nette Ausblicken.



3 Stunden circa dauerte unser zweiter Ausflug, da es viel zu sehen gab waren die 7 Stunden insgesamt ziemlich unterhaltsam. Swakopmund und Umgebung wurde also mit 3 Nächten insgesamt nicht langweilig und auch bei einer vierten Nacht hätten wir sicher noch Unternehmungen gefunden (Bootstouren, Robbenkolonie). Diese Nacht hatten wir nicht und es ging weiter. Davon dann demnächst mehr.

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Donnerstag, 2. April 2020, 14:43

Onduruquea Guestfarm

3 Nächte in Swakopmund haben uns gut gefallen. Wir haben vieles gesehen, hatten schöne Sichtungen, eine tolle Führung, ordentliches Wetter und eine schöne Zeit. Hier würden wir gerne noch einmal ein paar Tage verbringen. :thumbsup:
Dennoch ging es dann heute weiter. Bei der Planung der Reise wollten wir zu lange Strecken vermeiden. Wir wussten noch nichts über die Qualität der Straßen und hatten daher für die Strecke Swakopmund – Vingerklip Lodge noch eine Zwischenübernachtung eingeplant. Das ist sicherlich mit heutigem Wissen über die Straßen nicht notwendig, wer wenig Zeit hat, kann diese Nacht gut einsparen, für uns war es aber doch ein netter Zwischenstopp, den wir nicht missen wollen. Entspannt war es allemal. Wir benötigten trotz zweier Fotostopps keine drei Stunden bis zum Zwischenziel Onduruquea Guestfarm und konnten dort, wie geplant noch eine nette Wanderung machen. Ideal!

Los ging es nach dem sehr gutem Frühstück im Hotel schon vor 9 Uhr. Erster Geplanter Stopp war an der Lokomotive „Martin Luther“. Ein National Heritage Namibias (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) und leider nur von außen zu besichtigen. Die zerkratzten/dreckigen Glasscheiben und der Sonnenstand ermöglichten so keine ordentlichen Fotos. Dennoch eine imposante Lok und den Stopp wert.



Zeit hat das nicht großartig gekostet und wir fuhren noch einmal zum Swakop Tümpel um zu kontrollieren, ob die Flamingos wieder vor Ort sind. Waren sie und sie entflohen auch nicht. :thumbup:



Ein weiteres mögliches Highlight sahen wir nur im vorbei fahren. Hätten wir 3 Wochen Zeit gehabt, wäre die Spitzkoppe wohl mit einem Übernachtungsstopp aufgenommen worden. Nächstes Mal vielleicht.



Nach der sehr trockenen Region um Swakopmund wurde es spätestens nach der Spitzkoppe wieder deutlich grüner ...



... und auch Usakos mit dem markanten Wasserturm hatte reichlich Bäume zu bieten.



Kurze Zeit später gegen halb zwölf erreichten wir unser Tagesziel. Die Guestfarm liegt auf dem Gebiet einer privaten Farm.



Wir wurden durch das Tor auf das Farmgelände gelassen und fuhren auf sehr guten Farmwegen zu unserer Unterkunft.



Hier die Einfahrt zu Onduruquea. Das rechte der beiden Reetdach Häuser war unseres.



Obwohl wir sehr früh vor Ort waren, wurden wir freundlich empfangen, unsere Unterkunft war bereit und alles wie vorher im guten Email Kontakt besprochen. Wir hatten die Wasserlochsuite gebucht. Damals sah es außen so aus, die tolle afrikanisch anmutende Tür ist auch heute noch erhalten.



Innen war es eher deutsch. :whistling:





Inzwischen ist die Farm von einer (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) übernommen worden und einiges wurde verändert. Auffällig ist der stark gestiegene Preis. :rolleyes: Für unser Paket DBB zahlt man inzwischen den doppelten Preis. Wir würden wohl eher etwas anderes in der Region suchen.

Der Ausblick von der Suite wird wohl immer noch gut sein. Damals sah es am Tage so aus...



… und in der Nacht, beleuchtet so:



Einer der Gründe für die Buchung war die mittige Lage zur Vingerklip, ein weiterer die Möglichkeit auf dem Farmgelände zu wandern. Dazu gab es einen Flyer ...



... und vom Hausherr mündliche Ergänzungen. Unterwegs gab es dann auch Hinweise:



Wir entschieden uns dem Büffelweber zu folgen und waren damit sehr glücklich. Hier einige Einblicke:







Etwas näher:



Das war sehr schön und genau, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ob es diese Wandermöglichkeiten noch gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Unter den Aktivitäten der neuen Website ist nichts dahin gehend aufgeführt. Wir würden, falls wir doch noch einmal dort hin fahren, sicher vorher nachfragen. Ohne die Wanderungen wäre es für uns sicher gar nichts mehr.

Danach hatten wir noch Zeit das Gelände etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Parkplätze gab es außen für Besucher und innen, überdacht für Gäste.



Der kleine Pool war gut gepflegt, es gab reichlich Sitz- und Liegemöglichkeiten. Etwas frisch aber im Spätherbst.

Schön waren die diversen Vogelbäder, Bäume und Büsche, die gut bevölkert waren.





2015 wurde die Farm von Familie Sibold geführt. Eugen Sibold, der Hausherr, war ein schrulliger Mann aber ein toller Erzähler und ein Könner am Grill.



Das Steak wurde auf den Punkt zu bereitet, war sehr zart und wurde dann zusammen mit den Eigentümern im geschützten Essbereich eingenommen. Ergänzt wurde das Fleisch durch Vorspeisen, Beilagen und Dessert vom Buffet. Der Kamin brannte dazu und das war auch sehr gut, nachts wurde es nämlich schon sehr frisch.



Das war schon alles sehr gut und routiniert gemacht. Schon damals war aber der baldige Verkauf von den Sibolds geplant. Schön, dass das nicht mit sinkender Qualität im Tagesgeschäft einher ging. Da haben wir wohl Glück gehabt.

Weiter ging es dann schon am nächsten Tag zur Vingerklip Lodge aber das ist was für den nächsten Beitrag.


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Sonntag, 12. April 2020, 17:43

Auf zur Vingerklip Lodge

Die Lodge ist aus verschiedenen Gründen in unseren Reiseplan gerutscht. Wir wollten die Landschaft vor Ort in Augenschein nehmen. Das sah schon ziemlich attraktiv aus. Dann kann man auf dem Gebiet Wanderungen unternehmen und das war noch einmal eine schöne Möglichkeit sich zu bewegen bevor es für 6 Nächte in den Etosha NP geht. Dann gab es ein 3 für 2 Special und wir buchten 3 Nächte. Der vor Ort gewonnene Tag sollte in einen Tagesausflug zu den versteinerten Bäumen investiert werden. Kam jedoch anders und wir konnten den Tag sehr gut anderweitig gebrauchen.
Los ging es kurz nach 10 Uhr nach einem sehr gutem Frühstück. Wir sind ja nicht so die Gravel Road Fahrer und entschieden uns daher für die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .



Bei Omaruru wählten wir also nicht die D2344 sondern blieben auf der ordentlichen C33. (Ich poste ein paar mehr Straßenbilder als bei Südafrika RBs. Streetview ist in Namibia nicht so präsent, wie in Südafrika)



Erst an der M63 verließen wir dann die C33 und kürzten über Gravel ab. Eugen hatte gesagt, die Piste wäre gut und gut gewartet und er behielt recht. :thumbup:



Wir konnten sogar bei den Wartungsarbeiten zusehen. :D

Hier ist schön ein Grund zu sehen, warum wir Pisten nicht so mögen. Entgegen kommende Fahrzeuge sorgen für Blindflug und Steinschlag.



Gleiches gilt für langsam vorher fahrende oder schnell überholende Fahrzeuge. Diese waren aber auf der M63 beide nicht vorhanden. Dafür begegneten wir öfter Gefährten, für die wohl wir das staubige Übel waren. :blush:



Dann ging es auf die C39. Ein echter Kinderpopo.



Der Steinschlag ist übrigens nicht von unserer Gravel Strecke, sondern war schon vorher in der Scheibe. Bei der Übernahme haben wir den bemerkt. Er war nicht im Protokoll eingetragen. Wir zeigten dann die Macke und der Hertz Mitarbeiter meinte so etwas würde in Namibia Standard sein und nicht berechnet werden. Wir ließen ihn dennoch eintragen. Bei der Rückgabe war das dann aber tatsächlich kein Problem und es wurde auch nicht versucht später etwas zu berechnen. Dennoch würden wir solche Schäden immer wieder eintragen. Wenn die Scheibe dann reißen sollte, könnte man den Vorschaden leicht nachweisen.

Von der C39 ging es dann ausgeschildert zur Lodge auf der D2743. Ebenfalls eine gute Gravel Piste, auf der wir kurze Zeit später auch erste Blicke auf die Vingerklip erhaschen konnten.



Dann erreichten wir das Gate zum Gebiet der Lodge.



Uns wurde flott geöffnet und auf ordentlichen Pisten ging es zur Lodge.





An der Rezeption wurden wir freundlich und gemütlich empfangen.



Wir bekamen eine erste Einführung über die Angebote der Lodge und wurden dann zu unserer Unterkunft geführt. Das Zimmer gefiel uns auch sehr gut, ...



... wir hatten sogar seitlichen Blick zur namensgebenden Klippe und dennoch zogen wir kurze Zeit später um.



Grund war der leider nicht funktionierende Wasserzufluß der Dusche.

Auch ein schnell zur Hilfe eilender Mitarbeiter der Lodge konnte daran nichts ändern und wir zogen um in Nummer 1B. Innen recht ähnlich.



Die quasi Zusatzbetten auf unserer Terrasse boten eine andere aber ebenfalls sehr nette Aussicht.





Mit der Unterkunft und der Reaktion auf unserer Reklamation waren wir zufrieden, mit dem Gelände der Lodge sogar sehr zufrieden.

Zwei Pools, ...

... Whirlpool, ...

... Fitness“raum“, ...

nette Wege und Aussichten und immer wieder Sitzgelegenheiten sogar für Schwiegermütter. ;)





Kulinarisch waren wir zufrieden auch wenn die Qualität ein wenig schwankte. Der Kuchen, der Nachmittags zur freien Verfügung stand war ein leckeres aber ziemlich süßes Goodie.



Das Frühstück entsprach den Vorstellungen, die man von solchen Lodges im Süden Afrikas hat. Brot, Wurst, Käse, süße Aufstriche wurden ergänzt durch warme Eierspeisen. So weit so bekannt. Die Müslisorten ganz am Rande des Buffets waren eher Vogelfutter und zwar wortwörtlich. Durch die offen stehenden Fenster hatten die Vögel freien Zuflug und ihre Frühstückszeit korrespondierte mit unserer.



Schön die gefiederten Freunde zu beobachten, nicht so schön, dass sie das Müsli nicht nur als Nahrungsquelle, sondern auch als Toilette benutzten. Das müsste besser geregelt werden. Einfache Abdeckungen würden das Problem sehr einfach lösen. Einer der Punkte (wie auch die nicht funktionierende Dusche), die auf ein etwas nachlässiges Management vor 5 Jahren schließen ließen. Das hat sich heute hoffentlich geändert.
Das Abendessen war zweimal Großartig, einmal mit dem besten Kudufilet ever. Am Buffet vom Koch frisch aufgeschnitten und zart zum dahin schmelzen.



Einmal war das Abendessen nur von geringerer Qualität. Dabei wurde gerade dieses Essen als Highlight angekündigt. Serviert wurde es als Buffet im Eagle Nest Restaurant.



Die Aussicht, die sich von dem Felsen bot ist nicht nur auf die Lodge großartig, ...



... diese konnte man aber auch ohne dort zu speisen erkunden. Das Essen mit einfachsten gegrillten Fleischstücken à la Chicken Wings etc. hielt aber leider auf Grund hohem Fett- und Knochenanteil der Qualität unten nicht stand. Die Lodge war ja nur zu maximal einem Drittel belegt, d.h. alle Gäste „durften“ oben essen. Wir hatten auf Grund des Menuplans schon bedenken und fragten, ob auch die Möglichkeit zum Essen im normalen Restaurant besteht. Das ist bei voll belegter Lodge üblich, da oben nicht alle Gäste Platz finden, zu unserem Zeitraum wäre aber nur für uns ein Tellergericht serviert worden und das wollten wir dann nun auch nicht. Eventuell meckere ich hier auf hohem Niveau, satt wurde man natürlich und ein Salatbuffet gab es ja auch aber der Qualitätsunterschied der Speisen oben und unten war schon enorm.
Eigentlich waren wir aber nicht wegen der kulinarischen Genüsse in der Lodge aber das schildere ich dann im nächsten Beitrag.


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Sonntag, 12. April 2020, 19:30

Hi Lilly,

das Vogelfuttermüsli beim Frühstück auf der Vingerklip Lodge gab es bereits 2011. Ob sich inzwischen geändert hat? Ich vermute nur, wenn es ein anderes Management gibt. Oder gilt das als "Attraktion"?
Der Obstsalat wurde seinerzeit auch gerne von den Vögeln als Tränke genutzt. Lekker geht anders :thumbdown:

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Sonntag, 3. Mai 2020, 13:19

Vingerklip Wanderungen

@ Beate: :danke: Interessant! Dann war es zumindest keine temporäre Fehlleistung. Zwischen eurem und unserem Besuch lagen ja 4 Jahre. TIA! Obwohl, die Managerin/Besitzerin? während unseres Aufenthaltes war eine Deutsche. :whistling:

3 Nächte hatten wir ja wegen eines 3 für 2 Special gebucht, zwei hätten uns ansonsten gereicht. Nach der ersten Nacht war die geführte Wanderung zur Vingerklip geplant. Man kann das natürlich auch problemlos auf eigene Faust machen.



Wir wollten aber auch über Flora und Fauna etwas erfahren und das wurde so auch von der Lodge auch kostenfrei angeboten. Wir gingen also vor dem Frühstück zum vereinbarten Treffpunkt an der Rezeption. Dort erwartete uns aber nicht, wie wir gehofft hatten, ein geschulter Guide, sondern ein Kellner der Lodge. Mit dem ging es dann los. Da keine weiteren Gäste Interesse hatten, waren wir nur zu dritt unterwegs. Wir befürchteten, dass es nur ein zur Klippe bringen würde. So geschah es glücklicherweise nicht. Der Kellnerguide kannte die Pflanzen der Umgebung und erklärte viel zur Nutzung. Das hatten wir schon gar nicht zu hoffen gewagt.







Immer mehr näherten wir uns und konnten dort angekommen auch bis an die Klippe heran gehen und zur Lodge zurück blicken. Nicht wirklich weit weg, wie man sieht.



Der Guide entdeckte sogar noch ein paar Springböcke und Giraffen und meinte, zumindest letzteren würden wir auf dem Rückweg nahe kommen.



Als wir uns auf den Rückweg begaben, machte er uns auch auf dieses Schild aufmerksam.



Immer wieder traurig, dass solche Schilder notwendig sind und dass es scheinbar nötig ist, diese auch in deutscher Sprache auf zu stellen. Die Drohung am Ende der Bitten um Selbstverständliches fanden wir eher witzig. Ob das wohl wirklich jemals gemacht wurde?
Zurück wichen wir ein wenig vom Hinweg ab und so führte uns der Guide tatsächlich ganz nah an die Giraffen. Diese reagierten nicht mit Flucht sondern eher mit Neugier auf uns – traumhaft.



Nachmittags machten wir uns dann selbständig auf den Northern Terrace Hike.



Die Panoramafunktion der Kamera ermöglichte dieses Bild. Der Weg ist sowohl rechts als auch links auf dem Bild zu sehen.



Auch hier fanden wir ziemlich trockene Landschaft vor und sahen nur wenig kleine Tiere.

Leider kündigte sich schon auf diesem Weg ein leichtes Unwohlsein bei mir an und am nächsten Morgen war dann schnell klar, dass der Ausflug zum Petrified Forrest nichts werden würde. Sehr viel Fahrerei wäre meinem Zustand nicht zuträglich gewesen. Also blieben wir nur in der Lodge und versuchten den Southern Terrace Hike in Angriff zu nehmen.



Keine gute Idee! Nacht diesem schlechten Omen in Form eines elendigen Elendrests ...



… brachen wir dann ab und ich lag hauptsächlich im Bett bzw. auf der Terrasse, von der aus ich sogar das Wasserloch sehen konnte.



Nachmittags ging es mir etwas besser und wir konnten durch die Lodge spazieren und ein paar Tierchen entdecken. Neben alten Bekannten...





… gab es auch dieses „neue“ Tier auf unserer Sichtungsliste. Felsenratten trieben sich reichlich auf dem Lodgegelände herum. Laut (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) keine Ratte sondern eine Stachelschweinverwandte.



Ein letzter Blick auf die Vingerklip, bei dem sich ein Vögelchen ins Bild mogelte und dann war unser Aufenthalt hier vorbei.



Gut, dass wir die dritte Nacht hatten, am zweiten vollen Tag wäre ich nicht wirklich reisefähig gewesen. Zum Glück sind solche Schwächeperioden bei mir immer nur von sehr kurzer Dauer und es konnte weiter gehen zum Hauptziel dieser Reise. Für die von Google berechneten 280 km brauchten wir inklusive eines Shoppingstopps und eines Tankstopps 4 Stunden und 40 Minuten. Das war mehr als okay und den guten Straßen zu verdanken.

C39...

… und D2744 ...

... waren in gutem Zustand, der Shop in Kamanjab war allerdings eher enttäuschend. Wir deckten uns mit ein paar Lebensmitteln ein und wehrten am Shop und an der Tankstelle teils Aggressiv/aufdringliche, teils freundlich/nervige Bettler und Schnitznussverkäufer ab und dann auf der ebenfalls guten C35 näherten wir uns unserem Tagesziel. Unschwer an den Schildern zu erkennen, dass die nun zu erwartenden Tiere größer werden.



Und dann hatten wir endlich den Etosha Nationalpark erreicht. Dazu dann demnächst mehr.


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Donnerstag, 28. Mai 2020, 13:09

Dolomite Restcamp

4 Stunden 40 Minuten haben wir gebraucht von der Vingerklip Lodge bis zum Dolomite Restcamp. Eigentlich vorbei war die Anreise allerdings schon nach 3 Stunden und 20 Minuten. Da erreichten wir nämlich das Galton Gate des Etosha NP. Danach war es mehr enthusiastischer Game Drive denn Überführungsetappe.



Wir fühlten uns Willkommen und das nicht nur wegen der Schilder am und nach dem Gate, ...



... sondern auch durch das freundliche Gate Personal. Keine langen Formulare, keine großen Kontrollen nur ein wenig Desinfektion, die ich bei anderen dokumentiert habe.



Alles kaum der Rede wert und da wir auch die Picknicktische nicht nutzen wollten, ...



... waren wir nach nur 10 Minuten dann auf der guten Piste zu unserem ersten Camp.
Erfreulicherweise ließen auch die ersten Tierbeobachtungen nicht lange auf sich warten. Sind es im Krüger oft die Impalas, die sich als erste Säugetiere dem Fotografen anbieten, waren es im Etosha eigentlich nicht wenig überraschend die Springböcke.



So richtig viel entdeckten wir aber nicht. Auch im Spätherbst ist die Mittagshitze nicht unbedingt die Hoch-zeit der Tierbeobachtungen. Folglich kamen wir auch im Spotter Modus flott voran und bogen bald auf die Zufahrt zum Camp ein ...



und erkannten schnell die aufgereihten Unterkünfte auf dem Hügel. Sah schon einmal ganz nett aus.



Wie geschrieben haben wir ja über Thomas Cook gebucht. Das ging vor 5 Jahren schneller und einfacher als über die (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) auf der offiziellen Seite. Nicht viele Fotos, daher einige von mir.

Wir fuhren zum Parkplatz und warteten, dass wir abgeholt werden. Na ja, genau genommen warteten wir nicht sonderlich. Wir hatten im Netz gelesen, dass man oft lange warten muss und machten uns, froh darüber uns ein wenig bewegen zu können, zu Fuß auf zur Rezeption.



Hier mussten wir dann ein wenig warten bis sich jemand um uns kümmerte aber wir hatten Zeit. Dann wurden wir mittels unseres Vouchers eingecheckt und der Shuttle zu unserem Fahrzeug gesendet. Auch wir gingen zum Auto zurück um unser Gepäck zu holen. Wie immer reisen wir mit reichlich Taschen an.



Der Shuttle fuhr so weit es ging an unser Zelt Nummer 18 heran. Dort entluden wir unser Gepäck und brachten es zum Zelt. Der Weg war holperig (nichts für Rollkoffer ;) ), teilweise steil aber das war nur beim Gepäck Transport von Nachteil.



Was die Lage betraf war die Nr. 18 ein echter Glücksgriff. Während die Nummern 1 – 12 direkt an der Shuttlestrecke liegen und man dort jede Shuttlefahrt hört, muss zu den Zelten 16 – 20 erst eine kleine Kuppe vom Shuttleweg erklommen werden, bevor man wieder zum Zelt herunter geht. Dadurch ist das Shuttle dort kaum zu hören. (Der Shuttle war zumindest vor 5 Jahren ein mit Diesel betriebener, ziemlich lauter Mini Transporter.)



Nr. 18 liegt dazu noch alleine, weit genug weg von Küche und Restaurant, besser hätten wir es nicht treffen können. Selbst mit den teureren Whirlpool Zelten wären wir nicht glücklicher gewesen. Auch das Innere des Zeltes fanden wir völlig okay. Direkt links neben der Eingangstür stand das große Bett mit (nicht benötigtem) Moskitonetz.



Auf der einen Bettseite befanden sich Waschbecken und jeweils in Extra“Räumen“ WC und Dusche.







Auf der anderen Bettseite gab es Schreibtisch, Minibar, Wasserkocher, Kaffee/Tee und Ablagen. Das auch vorhandene Telefon sollte für Shuttle Bestellungen benutzt werden. Funktionierte nicht wirklich und wir sind gerne gelaufen.



So weit, so praktisch, sauber und schon zufrieden stellend. Dann gab es aber noch eine kleine Terrasse und die war das echte Highlight der Unterkunft.



Das Wasserloch konnten wir von hier, wie erwartet, nicht sehen, dafür aber die Tiere auf ihrem Weg dorthin. Wir saßen also einige Stunden dort und mit Fernglas und Zoom entdeckten wir so Einiges in der Weite.







Im Vordergrund das Zeltdach von Nr. 17.

Auch in den umliegenden Felsen, also viel näher sahen wir eigentlich immer etwas zu sehen.



Obwohl es nicht leicht ist diesen Ausblick zu verlassen, sahen wir uns dennoch auf dem Gelände um. Dabei stellten wir diesen Hängesack an der Tür auf „Sssh...“ und zogen los. Zu unserer größten Freude wurde der Sack von den Servicekräften 100 prozentig beachtet :thumbup: .

Wir entdeckten mehrere Loungebereiche, ...

… Bar und Feuerstelle, …

… Pool mit Liegen und Ausblick, …

Pooltücher (benutzt und unbenutzt ;) ) …

… und das Restaurant.

Hier wurde morgens das kleine Frühstücksbuffet aufgebaut. Es gab Toast, Marmeladen, Butter, Müsli, Joghurt, ein wenig Käse und Wurst. Zusätzlich wurde ein warmes Frühstück nach Wunsch zubereitet. Das Frühstück war inkludiert, abends gab es (nicht inkludiert) ein kleines Menu mit 2 Vorspeisen, 3 Hauptspeisen und Dessert. Alles nicht überragend aber ausreichend und in Anbetracht der Lage auch völlig okay. Dennoch waren wir nicht unglücklich, dass wir uns an einem Abend mit mitgebrachtem Salat selbst verpflegten. Das ging aber nur, weil wir auch Teller, Besteck und Schüsseln dabei hatten. Im Zelt selbst gab es nur je 2 Tassen und Gläser.

Wir waren mit dem Camp und unserem Zelt sehr, sehr zufrieden, würden es jederzeit wieder buchen und uns auf die tolle Aussicht freuen.

Wenn wir nicht auf unserer Terrasse saßen, machten wir vor allem früh morgens und am Nachmittag Fahrten zu den umliegenden Wasserlöchern Das Wasserloch am Camp war dabei besonders abends, kurz vor Sonnenuntergang immer gut von den Campgästen besucht. Unsere Sichtungen bei den Fahrten sind aber einen Extra Beitrag wert.


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Gaukler

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17

Donnerstag, 4. Juni 2020, 14:19

Wasserloch Sichtungen von Dolomite aus

Wie angekündigt nun ein Beitrag mit unseren Sichtungen. Wir sind ja absolute Krüger Fans. Was uns am Krüger so begeistert ist die Vielfältigkeit der Landschaften, der Tierarten und der möglichen Fahrstrecken.

Was die Möglichkeiten der Fahrstrecken angeht, kann Etosha in der Dolomite Region leider nicht mithalten. Es gibt nur wenige Strecken, die man befahren darf. Vielfältige (Rund-)strecken vom Dolomite Camp waren so nicht möglich. Es gab zwei Rundstrecken, die wir hätten fahren können. Eine ca. 60 km lange und eine ca. 90 km lange Route. Die 90 km lange Route enthielt ein großes Teilstück der Strecke, die wir am nächsten Tag sowieso fahren würden, also entfiel unsere Wahl auf den kürzeren Loop. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
Die Gegend um Dolomite war gar nicht nur karg. Es gab schon einige recht buschige Teilstücke auf unserer Route. In den Büschen entdeckten wir auch die ersten Spezies.

Vögel, wie im Krüger gibt es auch. Nicht immer halten diese so schön still wie die beiden Kandidaten.



Auch Impalas erinnerten uns an viele Reisen in den Krüger …

… und als dann auch noch Schweine mit aufgestelltem Schwanz vor uns flohen, war die Welt für uns quasi schon in Ordnung.



So weit, so gewohnt. Ganz anders ging es dann an den Wasserlöchern zu. Im Krüger stellen wir uns nur ganz selten an Wasserlöcher um dort auf Tiere zu warten. Irgendwie zieht es uns immer weiter. Ganz anders hier. Schon als wir am ersten Loch ankamen, landete direkt ziemlich lautstark eine große Gruppe Sandgrouse zum Wasser fassen.



Ein schöner Auftakt und während unserer Stopps und Aufenthalte an Wasserlöchern ging es eigentlich immer so weiter. Zu beobachten gab es reichlich.

Man fängt damit an, das große Gewimmel zu sehen, …

… bevor man dann auf Details fokussiert.











Manchmal konzentriert man sich auf Herden, …

… dann erregen ankommende Neulinge unsere Aufmerksamkeit und gefühlt nehmen auch die Anwesenden die Ankömmlinge in Augenschein.







Mancher steht abseits, …

… andere proben die Zweisamkeit … :love:

… oder nutzen die Gelegenheit des Stillstands. :whistling:

Wieder andere müssen anstehen um ans kühle Nass zu kommen.



Erstaunt hat uns die große Anzahl an unterschiedlichen Arten, die wir zu sehen bekamen. Damit hätten wir so nicht gerechnet. Teilweise muss man aber sehr genau hinsehen, um die Vielfalt zu erkennen. Auf diesem Bild sind wie viele Tierarten zu sehen? Manchmal lohnt sich der zweite Blick. :?:



Unser Ausflug hat sich also definitiv gelohnt, anders als im Krüger aber keinesfalls schlechter.

Der Rest war relaxen und beobachten von „zu Hause“ aus.





Nach diesem perfekten Einstieg in den Park konnte eigentlich schon nichts mehr schief gehen. Weiter geht es dann demnächst mit Okaukuejo. Nur Abends ging es noch einmal kurz zum Camp Wasserloch um eine weitere Tierart zu begrüßen.


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spruitjes met mosterd (8. Juni 2020, 07:59), sunny_r (6. Juni 2020, 21:14), Wicki4 (5. Juni 2020, 15:28), Tutu (4. Juni 2020, 21:53), Bär (4. Juni 2020, 21:08), corsa1968 (4. Juni 2020, 17:30), maddy (4. Juni 2020, 16:44), SarahSofia (4. Juni 2020, 15:28), Bufi (4. Juni 2020, 15:26), jirka (4. Juni 2020, 15:08), urolly (4. Juni 2020, 15:03)

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18

Montag, 8. Juni 2020, 08:05

Erstaunt hat uns die große Anzahl an unterschiedlichen Arten, die wir zu sehen bekamen. Damit hätten wir so nicht gerechnet. Teilweise muss man aber sehr genau hinsehen, um die Vielfalt zu erkennen. Auf diesem Bild sind wie viele Tierarten zu sehen? Manchmal lohnt sich der zweite Blick.

1, 2 oder 3?

erster Blick = 2
zweiter Blick = 3

(dritter Blick gestern Abend nach 4 Heineken Bier = 5 :P )

LG
Marcel
Daar de dijk laeghst is, looptet water eerst over * oud hollands spreekwoord

LIRPA 1

Gaukler

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19

Montag, 8. Juni 2020, 08:59

Moin Marcel,

Danke :danke: , dass Du versuchst das Rätsel zu lösen. Leider sind alle Antworten falsch. :whistling:

Wer nun doch meint die Lösung zu kennen, nenne bitte die gesehenen Arten mit. :D

LG Lilly

Timm

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20

Montag, 8. Juni 2020, 10:58

Super Reisebericht!

Vielen Dank für diesen sehr guten Reisebericht!
Toll geschrieben und sehr gute Fotos!

LG Timm