Namibia Reisebericht als Corona Blues Trösterchen - Seite 2 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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LIRPA 1

Gaukler

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21

Montag, 8. Juni 2020, 13:08

Okaukuejo Restcamp

@ Timm: Danke! :blush:

Unser erstes Camp im Etosha war also ein erfreulicher Einstieg in den Park und wir waren gespannt auf das nächste Camp. Erst lagen aber noch 173 km vor uns. Da hieß es früh aufstehen und zeitig los fahren. Ersteres klappte gut, bei Sonnenaufgang (6.00 Uhr) waren wir auf, …



… zweiteres klappte so medium. Zeit kostete natürlich das Frühstück und dann das Warten auf den (frühzeitig) bestellten Shuttle. Der brachte uns erst um 8.30 Uhr zu unserem Fahrzeug und um 8.40 machten wir dann noch ein Abschiedsfoto vom Camp und fuhren los.

Man kommt im Park zügiger voran als im Krüger. Das hat verschiedene Gründe.

1. liegt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit bei 60 km/h. Das nutzt uns nicht zu viel, da wir eigentlich nie die Höchstgeschwindigkeit fahren.



2. die Landschaft ist erheblich offener, die Pisten oft über lange Strecken schnurgerade oder in weit geschwungenen offenen Kurven. Dadurch sieht man Tiere eher, muss nicht wegen eventuell hinter der nächsten engen Kurve, dem nächsten Busch versteckten Tieren sehr langsam fahren (selbst kleine, liegende Springböcke erkennt man auf Entfernung).





3. gibt es entlang der Piste auch weniger Tiere zu sehen, für die man stoppen könnte. Diese halten sich doch oft sehr konzentriert um die (oder in den) Wasserlöchern auf.



4. Picknickplätze, die zu einer Pause einladen, gibt es im Park zumindest zwischen Dolomite und Okaukuejo eher nicht. Diesen Picknickplatz, einen von zwei auf dieser Route erreichten wir nach 2,5 Stunden. Eingezäunt, mit Toiletten, die von außen einen guten Eindruck machen, von innen allerdings nicht wirklich Vertrauen erweckend waren (vorsichtig formuliert).





Die Piste war größtenteils nicht so schlecht, wie wir erwartet haben. Entweder filterte der Fortuner die Waschbrett Piste gut weg oder unsere Geschwindigkeit von 45 – 50 km/h passte ganz gut. Immer mal wieder wurden wir sehr flott überholt und eingestaubt. Ob die höhere Geschwindigkeit zu den vielen Klagen über die schlechten Pisten führt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Stopps lohnten sich eigentlich immer an Wasserlöchern, …



dabei geriet uns u.a. auch die nächste Tierart vor die Linse.



Allerdings sollte man immer auch unterwegs die Augen im Spotter Modus lassen. Okay, diese Riesin mit ihrem noch recht frischem Nachwuchs kann man in freier Landschaft nicht übersehen...



… aber auch unter Büschen kann die nächste Riesen(trappe) mehr als einen Blick wert sein.



Last but not least, lohnt sich auch für Pflanzen, die es je näher wir Okaukuejo kamen öfter gab, einen Blick oder Foto.



Wir erreichten Okaukuejo quasi wie geplant um 14 Uhr zum Einchecken. 5.25 Stunden benötigten wir also. Eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 32 km/h also. Das erreichen wir im Krüger auch bei Transferfahrten eher nicht. Gebucht hatten wir über TC, (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ist das Camp bei NWR.

In Okaukuejo war alles ein wenig größer als im intimen Dolomite. Dennoch ging auch hier das Einchecken erstaunlich schnell voran. Schon erstaunlich, denn wir mussten hier auch noch die Eintrittsgebühr für unsere 6 Nächte im Park bezahlen. Bei unserer Einreise am Galton Gate klappte die Bezahlung der Gebühr genauso wenig, wie im Dolomite Camp. Wir wurden an Okaukuejo verwiesen. Das sollte sich inzwischen geändert haben.





Um 10 nach 14 Uhr machten wir uns dann auf die Suche nach unserer Hütte. Gebucht hatten wir ein Bush Chalet. Etwas irreführend der Name. Wer darunter eine einzeln stehende Hütte im Busch versteht, wird enttäuscht.



Wir erhielten Nr. 87. Nicht besser, nicht schlechter als seine Brüder und Schwestern.



Da die Terrasse ein wenig im dunkeln liegt, hier noch einmal eine hellere Aufnahme. Tisch und Grill waren sehr einfach, leider nicht beweglich aber okay, und wenn wir dort saßen, kam auch mal ein Schakal oder eine Manguste vorbei.



Tritt man durch die Eingangstür, steht man in der Wohn“küche“. Außer den hier abgebildeten Einrichtungsgegenständen gab es nichts, also kein Besteck, Teller, Herdplatten oder gar Toaster.



Weiter ging es durch einen offenen Durchgang in das Schlafzimmer. Völlig okay, eine Klimaanlage (nicht benötigt oder getestet) war genau wie eine Kofferablage und ein Einbauschrank vorhanden.





Vom Schlafraum ging es durch eine Tür zum WC. Waschbecken und Dusche. Alles sauber und funktionierend, nichts zu kritisieren.



Nach der Hüttentour, einem Käffchen und einem Powernap ging es zur Campbesichtigung. Der (ehemalige) Wehrturm war leider nicht besteigbar.

Ein- und Ausfahrttor mit Öffnungs-/Schließzeiten.

Außer der Tankstelle gab es hier auch noch Post Office und Shop. Letzterer war zwar am besten ausgestattet von allen von uns besuchten Shops im Park aber außer Souvenirs, Bier, Wein, Feuerholz, Eis und Süßwaren gab es nicht wirklich viel. Man würde sicherlich mit dem gefrorenen Fleisch und den Dosen überleben können, besser bringt man aber seine Lebensmittel von außerhalb mit. Die Krüger Park Shops sind deutlich besser ausgestattet, auch die Shops im vielleicht eher vergleichbarem KTP bieten etwas mehr (z.B. frisch gebackene Roosterkoeks).



Die Poollandschaft mit den bequemen Liegen sah recht einladend aus, die Temperatur ließ aber zumindest für uns Warmduscher einen Besuch nicht zu. ;(



Auf unserem Rundgang kamen wir dann auch zu den ziemlich hochpreisigen Wasserloch Chalets und waren nachträglich sehr froh, dass wir diese nicht genommen haben. Die Terrasse oben ist nett, keine Frage, der Blick zum berühmten Wasserloch wird aber teilweise von Bäumen verdeckt...



... und man liegt auf dem Präsentierteller für die anderen Besucher und hat die nicht immer angenehme Geräuschkulisse durch selbige ebenfalls mit bezahlt. :P



Auch im Preis für dieses Camp war das Frühstück inkludiert. Die Auswahl war etwas üppiger als in Dolomite, es gab eine Station, an der Eierspeisen zubereitet wurden und es wurde alles als Buffet zur Verfügung gestellt. Annehmbar aber kein Highlight.
Abends haben wir einmal im Restaurant gegessen. Man wurde satt, das war es auch schon. Schöner war die Nutzung des eigenen Grills und unser selbst zubereitetes Mahl.





Bevor es im nächsten Beitrag zu unseren Sichtungen geht, hier noch eines der Hinweisschilder zum Wasserloch. Links die Tagesversion, rechts die Nachtversion. Schön gemacht! :thumbup:


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Bär

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Montag, 8. Juni 2020, 16:39

Wer nun doch meint die Lösung zu kennen, nenne bitte die gesehenen Arten mit.

Vier Zebras, ein Strauß, ein Kudu und hinten viele Webervögel. Plus zahlreiche Termiten. Stimmt doch, oder? :D
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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jirka

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23

Dienstag, 9. Juni 2020, 14:16

Tieraufzählung

Moin,

ich probiere es mal :)

1 x Hartmann Bergzebra

1 x Strauß

3 x Zebra

1 x Eland

danke für den Reisebericht

Gruß

LIRPA 1

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Mittwoch, 10. Juni 2020, 14:12

Sichtungen von Okaukuejo aus

@ Baer: Fast aber nicht genau genug. :thumbup: :danke:

@ Jirka: Sehr gut, nur ein Flüchtigkeitsfehler. :thumbsup: :danke:

Von rechts nach links: Kudu(kopf), 3x Burchell's Zebra (Unterart des Steppenzebras), Strauß, Hartmanns Zebra (Bergzebra). Mithin 4 Arten, wie Jirka schon geschrieben hat.
Wir waren erstaunt, wie oft wir Gruppen sahen, die aus Berg- und Steppenzebras bestanden. Beide scheinen gut im Park zu Recht zu kommen.

Morgens geht es noch vor dem Frühstück zum Wasserloch. Am frühen Morgen ist der Aufenthalt dort noch nicht so skurril, wie tagsüber und am Abend. Es sind deutlich weniger Leute so früh schon auf, es ist ziemlich ruhig und es fließt noch nicht so viel Alkohol. Eigentlich eine schöne Stimmung. Als die Besucheranzahl zunimmt, verkrümeln wir uns zum Frühstück und gehen dann auf die Piste.



Von Okaukuejo aus gibt es deutlich mehr (Rundfahr-)Möglichkeiten. (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) . Zuerst einmal machten wir ein paar Häkchen auf unserer Artenliste für den Etosha.



Hörnchen und Weber sahen wir weniger als im vergleichbaren KTP. Das kann aber auch an der Jahreszeit gelegen haben.





Dann ging es weiter zur Pfanne, genauer gesagt zum Aussichtspunkt an ihrem Rand.



Dort versuchte ich mich mit einer Panoramaaufnahme, ...



... mein Lieblingsfoto aus dieser Ecke des Parks ist aber dieses etwas trostlose Bild.



Natürlich steuerten wir auch Wasserlöcher an. An einem näherte sich kurz nach uns auch dieser spitze Freund.



Was diese Art der Hörner betrifft, liegt die Anzahl und Länge unserer Sichtungen im Etosha deutlich vor der Gesamtzahl von Sichtungen in südafrikanischen Parks. Schön auch, dass man an den Wasserlöchern wartend viel Zeit mit der Beobachtung der Tiere verbringen konnte. Die Anzahl der Fotos steigt damit aber auch.







Nachdem wir dann noch zwei Sichtungen hatten, bei denen wohl Schönheit im Mittelpunkt stand, …



ging es zurück.

Die Mittagshitze hätte man gut in schattigen Bereichen am Wasserloch verbringen können. Leider dachten das wohl auch einige Tagestouristen und es war nicht immer so ruhig am Wasserloch, wie wir es uns gewünscht hätten. Auch dieser Elefant zeigt mit seiner Gülledusche was er von diesem Verhalten hält. :rolleyes:



Fast noch unschöner wurde es zu Sonnenuntergang. Viele Besucher sprachen reichlich alkoholischen Getränken zu, wurden (dadurch) immer lauter und alles wurde ein wenig merkwürdig. Auf der einen Seite des Zauns der Sonnenuntergang, die Tiere und eigentlich alles bereitet für einen schönen, ruhigen Moment, auf der anderen Seite das genaue Gegenteil.







Im Gegensatz zu den Bewohnern der Wasserloch Chalets, konnten wir uns zu unserer Unterkunft in ruhigeren Bereichen des Camps zurück ziehen. Ganz verzichten mussten wir auch dort nicht auf tierische Begegnungen. Für diese blauäugige Schönheit war bei uns allerdings jedes Betteln vergeblich.



Später gingen wir dann noch einmal zum Wasserloch. Es war wieder ruhiger geworden und auch scheuere Tiere kamen zum Wasser fassen. Leider reichen meine fotografischen Fähigkeiten bei solchem Restlicht dann hinten und vorne nicht mehr. Dennoch bevor es demnächst mit Namutoni weiter geht, hier noch ein Foto. Witzig finde ich, dass besonders das Jungtier in der Spiegelung besser zu erkennen ist.


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Serengeti

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25

Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:13

Hi,
die Menschen am O-Wasserloch hatten uns ebenfalls schwer genervt. (2011, 2015). Laut Aussagen von Freunden ist es wohl in den letzten Jahren noch extremer geworden. Bierdosenklientel und entsprechende "Glückseeligkeit" sind dort mittlerweile das Ergebnis. Schade, aber auch die Folge vieler Reisegruppen in NAM.
VG
Serengeti

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Beate2 (17. Juni 2020, 13:55), sunny_r (10. Juni 2020, 19:52)

LIRPA 1

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Mittwoch, 17. Juni 2020, 13:46

Namutoni Restcamp

@ Serengeti: Wir waren ja in der Nebensaison vor Ort und es war zwar nervig aber sicher noch erträglich. Wir würden Okaukuejo sicher wieder besuchen, denn bei allen Randerscheinungen ist das Wasserloch eine geniale Sichtungsquelle. Bzgl. Bierdosen teile ich Deine radikale Meinung nicht. Wir erlebten Bierdosen Trinker, die nur versuchten die Tierwelt zu genießen während diejenigen mit Weinflasche und Gläsern lauthals palavern mussten. Auch hier gilt: Pauschalisierungen sind nicht hilfreich.

Also auch Okaukuejo enttäuschte und von den Sichtungen her nicht, auch die Unterkunft war okay, aber an Dolomite kam dieses Camp nicht vorbei. Weiter ging es in Richtung Namutoni. Schaun wir mal, wo sich dieses Camp einreiht. :whistling:

Da uns die lächerlichen 115 km Entfernung zwischen O. und N. für Etosha Verhältnisse zu gering erschienen, planten wir einen Stopp in Halali, der die Distanz auf 131 km verlängerte, ein. Kurz vor 8 Uhr verließen wir Okaukuejo. Auf und neben der ganz ordentlichen Piste hieß es dann weiter die Sichtungsliste zu ergänzen. Nicht jeder posierte dabei vorbildlich. Die Zebramanguste war äußerst unkooperativ. :thumbdown: Zur Strafe bekommt sie nur ein Drittel.



Zwei Stunden später erreichten wir Halali.



Das Camp wirkte ruhiger als Okaukuejo, der Shop war noch schlechter ausgestattet, ...



... die Poolarea wirkte ein wenig steril. Mag an dem eckigen Pool liegen.



Die Unterkünfte sahen wir nur von außen, waren nicht wirklich unser Traum, was die Lage betrifft.



Die Terrasse der etwas besseren Unterkünfte machte aber einen guten Eindruck. Ausblick fehlte hier aber auch.



Das Wasserloch war selbst uns dann zu ruhig. Es war keine Menschenseele vor Ort, das war natürlich okay, Tiere waren aber auch weit und breit nicht zu sehen. Dennoch würden wir bei einem weiteren Besuch Halali mit mindestens 2 Nächten bedenken. Der geringere Rummel wirkte einladend und die Situation am Wasserloch kann bei einem längeren Aufenthalt ganz anders sein als bei einem asiatischen Blick und weg.

In jedem Fall okay war Halali als Zwischenstopp. Die WCs auf den Picknickplätzen sind für uns eher nichts gewesen und so hatten wir einen durchaus angenehmen Halt.

Weiter ging es vorbei an den üblichen Verdächtigen entlang der Piste.



An einem Wasserloch konnten wir einen Weißen Riesen entdecken, der alle Blicke auf sich zog. Ein wahrhaft mächtiger Elefant, der sich auf Grund seiner Größe und reichlich aufgelegtem Puder deutlich von der Masse abhob.





Ein paar durchaus erfreuliche Roadblocks weiter, ...



... erreichten wir ca. gegen 13 Uhr Namutoni.



Wir lesen im Vorfeld ja ziemlich viel und da kam Namutoni häufig sehr schlecht weg und es wurde oft empfohlen außerhalb des Parks zu wohnen. Dennoch haben wir das Camp gewählt und fanden es deutlich unterbewertet.
Schon die Mitarbeiter*Innen an der Rezeption waren sehr freundlich und zuvorkommend. Wir durften auch direkt unsere Unterkunft ( (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) ) beziehen und diese war durchaus erfreulich.



Wir hatten Bush Chalet Nr. 30. Man betrat dieses über die Terrasse, die sich hinter der Palisade verbirgt. Leider war diese so unattraktiv, dass ich noch nicht einmal ein Foto gemacht habe. Zwei unbequeme Stühle ein Minitisch auf Kies ohne Grün und ohne Ausblick. Sicher viel „privacy“ aber nicht wirklich attraktiv.



Innen sah es dann links von der Tür so aus:

In der Mitte stand dann das Bett und …

… rechts eine kleine Sitzecke.

Das Bad war groß, gut ausgestattet und ergänzt durch eine in unserer Reisezeit nicht genutzte Außendusche.



Mit dem Inneren der Hütte waren wir durchaus sehr zufrieden. Alles sauber, geräumig und bequem. Die Klimaanlage, Kühlschrank und der Wasserkocher sind ja zu sehen, ansonsten gab es auch hier keine Ausstattung abseits von je zwei Gläsern und Tassen. Einen Grill gab es nicht, man hätte einen der öffentlichen Grills benutzen können. Nicht gerade unser Traum, was wir auf unserem Rundgang durch das Camp entdeckten.



Erfreulicher dann die nächsten Sichtungen und …



auch der Pool, der nicht ganz so klinisch wirkte, wie der in Halali.



Natürlich gingen wir auch zum berühmten Fort. Von außen machte es auch einen echt guten Eindruck. :thumbup:



Von innen war es eher enttäuschend. Die Shops entweder fast leer oder geschlossen, genau wie die Bar. Das scheint sich alles nicht zu lohnen. ;(



Der Aufgang zur Mauer geschlossen, rechts sieht man dann auch warum.



Wenigsten einen der Türme konnte man besteigen und dort auch das Wasserloch sehen.



Auf dem Weg zum Wasserloch, gab es dann die nächsten Sichtungen.



So erfreulich wie rätselhaft. Keine Ahnung, was es da Leckeres gab.

Letztes Ziel unserer Erkundung war das Restaurant. Netter Außenbereich, der aber früh morgens und abends nicht genutzt werden konnte.



Das Frühstück (inkludiert) war als Buffet aufgebaut, hatte die üblichen Bestandteile und als echt erfreuliche Überraschung jeden Morgen auch sehr leckere warme Minicroissants. Auch abends war das 3 Gänge (Wahl)menü okay. Es wurden je drei unterschiedliche Vor-, Haupt- und Nachspeisen angeboten. Serviert von netten Mitarbeitern. Wie in jedem Camp versorgten wir uns auch einen Abend selbst. So sieht das dann aus:



Abends gingen wir immer noch zum Wasserloch. Die Ruhe der wenigen Anwesenden dort war geradezu ein Traum. Tierisch war aber auch nur so wenig los, da mußten dann die demnächst geschilderten Fahrten um Namutoni punkten (was sie im wahrsten Sinne auch taten). Einen netten Besuch hatten wir aber doch am Wasserloch. Kein Vergleich mit dem Gewimmel in O. Scheinbar kann man nicht Alles haben.


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Dienstag, 23. Juni 2020, 11:18

Sichtungen von Namutoni aus

Tierisch war aber auch nur so wenig los, da mußten dann die demnächst geschilderten Fahrten um Namutoni punkten


Um nicht zu viel auf die lange Bank zu schieben, hier gleich der Beweis, dass die Umgebung punkten konnte:



Wir sind nicht allzu viel gefahren um Namutoni. Genau genommen haben wir nur eine langweilige Ausfahrt von ca. 4 Stunden gemacht. Los ging es nach einem echt späten Frühstück, womöglich hingen wir zu lange bei den Croissants fest, erst um 8.30 Uhr. Gleich das erste Wasserloch wurde angefahren. Da ich kein Tagebuch geschrieben habe, kann ich nur noch vermuten, welches es war. Ich denke Twee Palms wird es gewesen sein, reines Bauchgefühl. ;)



Ähnlich leer, wie das Wasserloch am Camp zeigten sich auch die angefahrenen Wasserlöcher. Vögelchen gibt es aber eigentlich immer.



Eigentlich kein Wunder, dass keine Tiere zu sehen waren. Die Landschaft war ein wenig karg. Man könnte nachgerade sagen unsere Spurensuche führte ins Nichts.



Unter jedem verdorrtem Busch und Baum wurden Tiere vermutet. Selbst das braune Etwas rechts im Vordergrund hielten wir für einen Löwen. War natürlich Unfug. Es lag nicht ein Löwe dort.



Es waren zwei Löwen links daneben.

Moment bitte, ich zoome:





Okay, Löwen, Haken dran. Wie immer echt löwenaktiv. Da bleibt uns nichts als weiter fahren und Vögel gucken. Gibt ja echt bunte Kerle darunter und aktiv sind die auch.



Manchmal allerdings schnell aktiv weg. Oder seht ihr hier auf dem Busch noch einen Toko?



Ich auch nicht. Also wenden wir uns dem Schatten unter dem Busch zu. ZOOOOOOM



Mehr ZOOM. Man sieht, Bäuchlein ist voll, Schnauze rosa, man hat wohl Brunch gehalten.



Es war alles ein wenig grasig, die Essensreste sind deshalb nur zu erahnen. Womöglich besser so.



Na ja, auch diese kleine Großkatze war nicht wirklich aktiv und hielt sich an die Regel „Nach dem Essen sollst Du ruhen“. Wir zogen dann erst einmal weiter. Unsere Sichtungserfolge waren in etwa auf dem selben Niveau wie die Grassuche dieser armen Schweine.



Irgendwann gaben wir dann auf und fuhren zurück. Unser Cheetah lag immer noch alleine an der selben Stelle. Irgendwie hat keiner der anderen Driver einen Stopp für notwendig gefunden oder womöglich bei erlaubten 60 km/h auch nichts gesehen. Da der Gepard auf Grund der geringen Beachtung ganz traurig wirkte und sogar einmal aufstand um besser gesehen zu werden, machten wir das nächste Fahrzeug auf ihn aufmerksam.





Überschwänglicher Dank war die Folge. Wir fragten dann, ob die beiden Löwen (aus der Richtung, keine 2,5 km entfernt waren die Touris gekommen) noch unter ihrem Busch liegen. Das wurde verneint. Man hat den ganzen Tag noch nichts gesehen.
Wir also weiter, und siehe da, die beiden Löwen waren 2 Stunden später tatsächlich weiter gezogen. Sie lagen nun rechts vom Busch.



Lagen stimmt nicht so genau.

Sie (bzw. eine Zunge) waren echt aktiv.

Und dann hatten sie die Nase voll von den Fotografen und verbargen sich so gut es ging oder spielten womöglich für den neuen Schweiger Film Vierohrlöwen vor.



Irgendwann hatten auch wir genügend Fotos mit dem Titel Dornenlöwen und fuhren zurück ins Camp. Auch dort konnte man noch manches entdecken.



Demnächst geht es dann mit einem Fazit zu Etosha und einem ganz überraschendem Camp außerhalb weiter. Ich überlegen schon einmal, ob die wenig kooperative Art der Vögel im Camp mein Fazit beeinflusst. ?(


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Bär

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Dienstag, 23. Juni 2020, 15:49

Laaangweilig. Nur viel braunes "Etwas". :whistling:
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

M@rie

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Dienstag, 23. Juni 2020, 16:13

Ich denke Twee Palms wird es gewesen sein, reines Bauchgefühl. ;)

kann ich bestätigen :thumbup: selbst die Palmen haben sich nicht wirklich verändert

und wenn man bedenkt .... mein Bild ist von 2012 ... :whistling: ;)
lG M@rie

"Schildkröten können dir mehr über den Weg erzählen als Hasen." - chin. Chengyu

,,,^..^,,, erst einmal kein Kruger in Planung *schnüff* ,,,^..^,,,

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