Sambia November 2019 oder auf der Suche nach „piet-my-vrou“ - Seite 4 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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chrissie2006

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Sonntag, 5. April 2020, 18:58

Zuerst fahren wir jedoch ins Dorf, um Holz zu kaufen. Beim Supermarkt werden wir nicht fündig. Zum Glück entdeckt Christian Thomas (der, der fast täglich im Wildlife Camp ist, um Obst etc zu verkaufen). Thomas verspricht uns, Holz zu besorgen. Wir sollen hier warten. Lange halten wir es bei der Hitze nicht auf und fahren daher die Straße rauf und runter. Nach einer Weile werden wir unruhig, haben wir ihn verpasst /übersehen? ?( Aber dann kommt er mit einer großen Menge Holz. Das Holz ist sehr sperrig und nicht so einfach im, Auto zu verstauen.

Dann geht es endlich in den Park. Wir haben kein bestimmtes Ziel.






Da kann einer nicht lesen.. :D



Wir sehen heute viele Game Drive-Fahrzeuge und staunen über zwei Game Drive Fahrzeuge, auf denen nur schwarze Gäste unterwegs sind. :thumbup:

Eine Giraffe hat ein großes Geschwür. ;(



Die Färbung des Himmels lässt ein Gewitter erahnen.





Es wird sehr stürmisch, aber noch bleibt es trocken.







Wir finden den Büffelriss. Es stinkt erbärmlich. Ein paar Geier sind noch in der Nähe.




hooded vulture




Great egret

Der Tag im Park endet, wie er begonnen hat: wir steigen auf der Brücke aus. Teilweise sehen wir einzelne Blitze.









Die Bauarbeiter haben Kameldornäste hingelegt, um ihre Löcher abzudecken.



Es ist still im Camp, die Holländer von Nummer 6 sind auf Game drive und die Nomad Campers sind abgereist.



Als Christian den Grill angezündet hat, setzt kurzzeitig Regen ein, aber schnell ist es wieder trocken. Unser heutiges Essen ist vergleichsweise mager: Gem Squash, Kürbis, eine Süßkartoffel, ein paar kleine „normale“ Kartoffeln und eine Burenwurst.
Nilgänse schnattern in der Dunkelheit. Elefanten tröten mehrmals, und einmal ist das Heulen einer Hyäne zu hören.
In der Ferne sehen wir immer wieder Wetterleuchten, teilweise donnert es. Der Wind weht teils stürmisch. Immer wieder gibt es einen kurzen Schauer, aber es sind noch knapp 30 ° C. Da tut eine Dusche gut, auch für meine juckenden Füße ist die Dusche eine kleine Erleichterung.
Übernachtung: Wildlife Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 106


Der heutige Tag im Park war sehr ruhig, erwartet uns morgen mehr?

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lottinchen

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Montag, 6. April 2020, 08:49

:danke: Danke fürs weiterschreiben. :danke: Es ist schön, dir nach Sambia zu folgen!
Auch wenn ich selbst wohl nie dahin kommen werde. Zu groß ist meine Scheu vor Unwägbarkeiten und Autoproblemen.

Ich bin gespannt auf dein Fazit. Lohnt es sich wirklich bis nach Sambia zu fahren und all die Strapazen auf sich zu nehmen? Man kann das ja auch alles einfacher in Südafrika erleben, oder?

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parabuthus

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Montag, 6. April 2020, 15:57

... Man kann das ja auch alles einfacher in Südafrika erleben, oder?

Naja, vereinfacht gesagt sitzt man "auf Safari" immer irgendwo im Auto oder auf einem Boot und guckt Tiere...

Und ja, es gibt sicher kein anderes Land in Afrika, in dem man alles so praktisch selber planen kann und es dazu auch im Vergleich noch relativ günstig ist wie in SA. Dazu kommt natürlich noch die grandiose Infrastruktur, die es einem vor Ort leicht macht.

Ich denke, wenn man wie Christian und Sabine unterwegs ist, spielt natürlich auch das (kalkulierte) Abenteuer eine große Rolle, das "Entdecken" fremder Länder, anderer Gepflogenheiten und Eigenarten mit spannenden Begegnungen.

Dazu hat natürlich das Luangwa Valley einen geradezu legendären Ruf im "Safari Buisiness" vergleichbar allenfalls noch mit der Serengeti, dem Ngorongoro Krater Krater und vielleicht dem Okavango Delta in Botswana. Unzählige Tierdokumentationen sind hier gedreht worden.

Dadurch, daß es entweder so abenteuerlich ist wie bei Chrissie oder alternativ sauteuer ist, im Luangwa Valley Tiere zu gucken, ist es halt auch wesentlich exklusiver und intimer als z.B. im Krüger.

Ob man das tatsächlich alles auf sich nehmen will oder lieber weiter mit dem (auch sehr guten) Komfortprogramm in SA Vorlieb nimmt, ist in der Tat abzuwägen.

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chrissie2006

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Dienstag, 7. April 2020, 10:17

Hallo Lottinchen,

danke für dein Feedback. :danke:

Parabuthus hat ja schon gut die Unterschiede und auch die Ähnlichkeiten zwischen Safari in SA und anderen Ländern im südl. Afirka beschrieben. :thumbsup: Dennoch ein paar Anmerkungen von mir.



Dadurch, daß es entweder so abenteuerlich ist wie bei Chrissie oder alternativ sauteuer ist, im Luangwa Valley Tiere zu gucken, ist es halt auch wesentlich exklusiver und intimer als z.B. im Krüger.



Als abenteuerlich würde ich unseren Urlaub nicht bezeichnen, aber nach den ersten Reisen in Namibia und SA hätte ich dem nicht zugestimmt. :D
Wenn wir mit einem „normalen“ Mietwagen in SA unterwegs bin, mache ich mir keine großen Gedanken über eventuelle Probleme mit dem Auto. Außerhalb von SA mache ich mir schon mehr Gedanken, weil es meist ein Camper ist und dadurch schon die allgemeinen Versicherungsbedingungen ein größeres finanzielles Risiko im Falle eine Unfalles etc vorsehen, aber auch, weil mitunter im Falle eines Schadens am Fahrzeug (nicht nur auf Unfall bezogen), dieses ggf auf eigene Kosten zur nächsten Bushlorestation außerhalb von Sambia oder 2018 Zimbabwe bringen mussten. Zum Glück hatten wir bisher nur kleinere Probleme, die wir selbst gut in den Griff bekommen haben.

Meinem Fazit, ob es sich für uns gelohnt hat, nach Sambia zu reisen, will ich noch nicht vorgreifen, aber wie Parabuthus schrieb, jeder muss für sich selbst entscheiden, ob es ihr /ihm diese Unabwägbarkeiten / Probleme /Risiken wert sind und SA ist definitiv ein tolles Reiseland, dass wir alle hoffentlich bald wieder bereisen können. :saflag:

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Marc

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Donnerstag, 9. April 2020, 13:28


Die verletzte Meerkatze haben wir schon öfter gesehen. Ob das Brandwunden sind? ?(


Ziemlich sicher ein Schlangenbiss. Wenn es keine Behandlung (Antiserum) gibt ist die Verkümmerung von Gliedmaßen und auch der Haarverlust relativ typisch.
Schöne Inselgrüße Marc

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rhein-mainer

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Donnerstag, 9. April 2020, 15:55

Üiiih ju Juiiih

Da konnten wir aber froh sein, keine Meerkatze oder selbst zum Opfer geworden zu sein.

Wie ich schon mal schrieb, wir waren der Puffotter sehr nahe gekommen. Den Felsenpython , haben wir aus einer Beobachtungs Hütte fotografiert ( habe eine Ausschnittvergrößerung daraus hier )
»rhein-mainer« hat folgende Bilder angehängt:
  • K800_Puffotter.JPG
  • K800_Felsenpython.JPG

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Marc

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Freitag, 10. April 2020, 10:50

Übrigens, Würgeschlangen sind bekannter Maßen ja nicht giftig, beißen können sie aber dennoch und auch das ist erstens infektiös und zweitens sehr schmerzhaft... :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc

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chrissie2006

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68

Sonntag, 12. April 2020, 15:55


Die verletzte Meerkatze haben wir schon öfter gesehen. Ob das Brandwunden sind? ?(


Ziemlich sicher ein Schlangenbiss. Wenn es keine Behandlung (Antiserum) gibt ist die Verkümmerung von Gliedmaßen und auch der Haarverlust relativ typisch.


Vielen Dank für die Aufklärung, Marc :danke: . Das haben wir nicht gewusst - wieder etwas dazu gelernt :thumbsup: .

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Marc (12. April 2020, 19:25)

rhein-mainer

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Sonntag, 12. April 2020, 16:19

Das der Python nicht giftig ist, ist alten TV Guckern meist bekannt. Die Puffotter ist uns zum ersten nach so vielen Jahren in SA " über den WEG gelaufen ", natürlich nicht , sondern wir wären beinahe darüber gestolpert oder auf sie getreten.
Erklärung : Ich hatte die Video Cam am Auge und konnte so nicht auf den Weg vor mir sehen, sondern hatte den Vogel Straus im Okular.
Solche " Begegnungen "bleiben immer in Erinnerungen .
VG und frohe Ostern , bleibt gesund und virenverschont.
Horst

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Freitag, 1. Mai 2020, 16:58

23.11. letzter Tag im South Luangwa NP

Als ich nachts mehrmals aufwache, sehe ich nur die sprichwörtliche rabenschwarze Nacht, da Christian den Camper dieses Mal so hingestellt hat, dass die Beleuchtung des Campingplatzes nicht ins Auto hineinleuchtet. Der Wind stürmt mitunter sehr heftig, darunter mischt sich Hyänengeheul und von weit her dringt Löwengebrüll.
Die Niederländer von Nummer acht, die gestern Abend mit dem eigenen Fahrzeug angekommen sind, sind vor uns auf und verlassen kurz nach 5:30 h das Camp. Wir haben es nicht so eilig und trinken Tee bzw. Kaffee. Es ist noch sehr windig, aber die Sonne kommt schon hervor.

Dieses Mal sollen wir das Permit erst bei der Ausfahrt aus dem Park abholen. Wir sind ein wenig verunsichert, aber es wird schon gut gehen.

Wir biegen in den Riverside Drive ab und sehen die üblichen wie Impalas, Paviane, Perlhühner, Pukus.
Mehrere Game Drive-Fahrzeuge stehen unter einem Baum, was haben sie gespottet? Ich sehe zuerst einen Elefanten, aber da die Leute in die Höhe gucken, kann der Elefant nicht gemeint sein. :whistling:






Da ist jemand noch müde oder von uns Zuschauern gelangweilt? :P













Wir bleiben fast eine halbe Stunde, zwischendurch wechselt Christian ebenso wie der Leo seine Position, aber dennoch ist es nicht ganz so einfach, den Leo im Blattwerk zu fotografieren.

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Freitag, 1. Mai 2020, 17:31

Wir folgen schon eine ganze Weile nicht mehr dem Riverside Drive. Auf dem Boden liegen Leberwurstblüten und viele Leberwurstfrüchte. Als Christian drüber fährt, gehen sie noch nicht einmal kaputt.



Die Zikaden sind nicht zu überhören. Laut Navi fahren wir auf dem Mushilashi River Drive. Ein Elefant kreuzt das Flussbett.



Das eingezeichnete dead end auf der Karte ist noch aktuell. Wir fahren parallel zum Airstip zurück, wenn ich das richtig überblicke. Der Weg scheint nicht nur uns zu gefallen, denn mehrere Tiere kreuzen den Weg. :)







Durch das Gewirr der Straßen und der ungenauen Karte blicke ich nicht durch ?( . Ich möchte gerne auf die andere Seite des Mushilashi Rivers, deswegen lasse ich uns vom Navi dirigieren.
Christian muss wegen eines Game Drive-Fahrzeugs ein Stück zurücksetzen. Der Guide revanchiert sich dafür und erzählt uns, dass ca. 10 Minuten von hier entfernt ein Löwenrudel am Ufer sei.
Wir kommen wieder am Büffelriss vorbei. Zwei Geier wachen noch am Kadaver.



Wir fahren ein ziemliches Stück, der Gedanke macht sich breit, dass wir entweder die Wegbeschreibung falsch verstanden oder die Löwen sich aus dem Staub gemacht haben.
Aber die Sichtungsfee ist heute auf unserer Seite: :thumbsup:










Was ist wohl mit dem Schwanz passiert?



Nur ein weiteres Game Drive-Fahrzeug steht hier. Auch bei den Löwen ist es nicht einfach, halbwegs passable Fotos zu machen, aber wir wollen nicht meckern.

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Freitag, 1. Mai 2020, 17:53

Ewig fesseln uns die ruhenden Löwen nicht :D , daher lassen wir uns zum Wamilobe Drive leiten.
Ein Geräusch irritiert uns. Wir denken zuerst, es kommt vom Auto, aber dann vermuten wir, dass eine Fliege in die Lüftung gekommen ist. Christian verstärkt das Gebläse, und eine Fliege fliegt durch das Fenster hinaus. :rolleyes:







An einem prächtigen Baobab, der im unteren Bereich ziemlich anknabbert ist, ergibt sich leider keine günstige Fotoposition. Der weitere Abschnitt ist eng und buschig. Ab und zu sind auch kleine Senken oder Mulden zu durchqueren, dann gelangen wir auf die Hauptstraße und machen uns an der Katete Bridge auf den Rückweg.



Kurz vor der Mushilashi Bridge schaut ein Büffel am Straßenrand hoch, kurz darauf sehen wir viele Büffel im Gebüsch und etwas weiter quert eine beeindruckende Menge Büffel das Flussbett.







Wir statten dem „Big Baobab“ einen kurzen Besuch ab.



An der Mfuwe Lodge ist wieder einiges los:



Nicht auf dem Foto verewigt: Schreiseeadler, Graureiher, Sattelstörche, Paviane, und Hippos. Ein Stück weiter liegen Impalas im Schatten unter einem Baum.
Am Gate erhalten wir anstandslos unser Permit.

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Marc

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Samstag, 2. Mai 2020, 10:46




Toller Schnurrbart! :thumbsup:
Schöne Inselgrüße Marc

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sunny_r (2. Mai 2020, 14:21)

chrissie2006

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Samstag, 2. Mai 2020, 14:02

Das haben wir uns auch gedacht, als wir das Foto auf dem Rechner gesehen haben und waren gespannt, ob es auch anderen auffällt :D

chrissie2006

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Montag, 4. Mai 2020, 16:14

Auf dem Markt im Dorf kaufen wir Kartoffeln, Butternut und Brot. Süßkartoffeln und Gem Squash gibt es leider nicht. Christian besorgt beim General Dealer Bier und Hunters.





Auf dem Heimweg liegen wieder zur Absicherung der Schlaglöcher einige Äste auf der Fahrbahn, dieses Mal gibt es eine Umfahrung neben der Fahrbahn.
Nach dem Frühstück machen wir es uns lesend auf den Liegestühlen am Pool bequem, bevor wir ein letztes Mal im Wasser planschen. Bei den Pavianen gibt es der Lautstärke nach zu urteilen größere Kämpfe. Heute ist es mit gut 33 ° C nicht so heiß wie gestern. Es weht ein leichter bis mittlerer böiger Wind.



Nach dem Abwasch gehen wir zum Hide, aber mit einem Mal kommt eine richtige dunkle Wolkenwand auf uns zu. :huh:



Da es auch anfängt zu donnern, beschließen wir sicherheitshalber zur Campsite zurück zu gehen. Christian geht vor, ich gehe auf Toilette. Während ich auf Toilette bin, gibt es einen regelrechten Wolkenbruch, und es gewittert. Durch den starken Wind fällt den Regen fast waagerecht. Um nicht klitschnass zu werden, bleibe ich ca. eine Viertelstunde im ablution block. Als ich den Eindruck habe, dass der Regen langsam etwas nachlässt, pirsche ich mich, dicht an die Hauswand gedrückt, im Schutze des Vordachs beim ablution block für die Männer vorbei, zur Campsite. Christian hat zum Glück noch rechtzeitig Fotoapparat und Fernglas ins Auto legen können. Er fröstelt durch den Wind, da es sich auf 24 °C abgekühlt hat. Langsam wird es aus der Richtung heller, aus der das Gewitter kam.

Trotzdem der Regen noch nicht ganz aufgehört hat, wollen wir ein letztes Mal in den Park fahren. Es ist stark bewölkt, aber es gibt auch kleinere Wolkenlücken.
Wir zeigen nur kurz unser Permit hoch, dann können wir passieren. Kleinere Pfützen stehen auf dem Weg. Um die Mfuwe Lodge herum sind die üblichen.
Wir biegen in den Norman Carr Drive ein. Den Senegalliest hören wir häufig, und ein paar Tsetsefliegen nerven uns. Obwohl wir einige Tiere wie Wasserbock, Impalas, Warzenschweine und Pukus sehen, fotografiere ich kaum.







An der Luangwa Wafwa lagoon entdeckt Christian zwei Hyänen im Flussbett. Eine Hyäne kaut an einem Büffelkopf, oder an dem, was davon übrig geblieben ist. Leider ist das Licht nicht mehr gut.





Etwas weiter steht eine Giraffe schön in Positur.



Ihr Kalb kommt angelaufen. Durch den Modder sieht es bei dem Giraffenkalb aus, als hätte es Puschen an. :D





Während wir die beiden beobachten, entdeckt Christian ein paar Meter weiter eine Hyäne.





Ein Game Drive-Fahrzeug hält an. Nachdem sie die Hyäne kurz vom Weg aus beobachtet haben, fahren sie über den Acker auf die Hyäne zu. :thumbdown:



Wir drehen um. An der Stelle mit der ersten Hyänensichtung queren Elefanten das Flussbett. Die meisten ein Stück entfernt von der Hyäne, aber einer zieht relativ nahe an ihr vorbei.



In den Bäumen an der Mfuwe Lodge haben sich schon viele Vögel für die Nacht eingefunden:


Fotoqualität ist bescheiden, aber für die Bebilderung des RBs passend

Ein Hippo kreuzt den Weg. Als wir näher fahren, hat es es eilig, sich aus dem Staub zu machen.





Unsere letzten Eindrücke aus dem South Luangwa NP:




Auch bei den letzten Fotos gilt: Fotoqualität ist bescheiden, aber für die Bebilderung des RBs passend :whistling:

Wir sind zufrieden, trotz des Regens noch in den Park gefahren zu sein, besonders über die Hyänensichtungen haben wir uns gefreut.
Sicherheitshalber sind wir nur auf den Hauptwegen geblieben, da wir schon erahnen konnten, dass die Pisten durch den Regen verschlammen und das Risiko sich fest zu fahren, nicht von der Hand zu weisen ist.

Auf dem Rückweg zum Camp sehe ich eine Bewegung. Ich kann es nicht ausmachen, was es ist, aber Christian mit seinen Argusaugen erkennt im Rückspiegel eine Zebramanguste. :thumbup:

Christian hat den Grill angekriegt, aber es qualmt heftig. Unser Abendessen fällt mager aus: Kartoffeln, Kürbis und Shakalaka. Zur Krönung ist der Kürbis holzig. X( Daher teilen wir uns das letzte Brot.
Von den Overlandern bekommen wir nichts mit, wir hören nur eine Hyäne heulen und Frösche quaken. Es sind keine Sterne zu sehen, aber Wetterleuchten. Vor Safari midnight verzeihen wir uns ins Zelt.
Übernachtung: Wildlife Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 99

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chrissie2006

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76

Samstag, 16. Mai 2020, 17:33

24.11. Übernachtung zwischen SLNP und Lusaka

Nachts hören wir noch mal die grunzenden Hippos und eine heulende Hyäne :thumbup: . Gegen fünf sind wir wach, aber da wir eine Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Lusaka einlegen wollen, können wir uns Zeit lassen und bleiben noch bis 6 h liegen.
Christian meint, in der Nacht sei es sehr windig gewesen. Ich habe davon nichts mitbekommen. :sleeping:

Auf dem Weg zur Dusche treffe ich Christine, der wir das erste Mal im Kafue NP begegnet sind. Sie war mit ihrem Mann zuerst im Tracks and Trail, wo es ihnen besser gefallen hat, da die Campsite grüner ist und man vom Pool die Hippos beobachten kann.
Später schlendern wir durchs Camp und hoffen doch noch Erdbeerköpfchen zu entdecken, leider vergeblich. :(
Als wir das Wildlife Camp verlassen, kommt die Sonne raus - einen kleinen Stimmungsaufheller, den wir gut gebrauchen können, sind wir doch traurig, nicht noch länger in diesem kleinen Paradies bleiben zu können.

Wir sehen uns bei Mulberry Mongoose (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) um. Hier werden Schlingen von Wildtierfallen zu Schmuck verarbeitet.











Im Ort erstehe ich noch ein paar Souvenirs im Craft Shop (Der Link ist für Gäste ausgeblendet. Um ihn zu sehen, bitte registrieren!) .
(Fotos vom Shop siehe beim 21.11.)

Letzte Eindrücke aus Kakumbi:








Sieht nicht gerade danach aus, als ob hier der Bär tobt




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chrissie2006

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77

Montag, 18. Mai 2020, 17:25

Wie ihr euch wahrscheinlich schon gedacht habt, fehlt mir zurzeit die Motivation zum Schreiben. :whistling:
Daher freue ich mich, dass ihr trotz längeren Unterbrechungen weiterhin am Ball bleibt. :thumbsup: :danke:
Damit ihr nicht zu lange auf die Fortsetzung warten müsst, teile ich einen Reisetag mitunter in zwei oder drei Teilen auf. Ich hoffe, ihr seht es mir nach.

Es wird langsam warm und drückend. Wir kommen durch kleinere Orte und Ansiedlungen durch.












Solche Anblicken tun mir in der Seele weh, aber wahrscheinlich ist diese Art des Tiertransportes humaner, als die Tiere in Lkws zusammengepfercht über zT Tausend Kilometer und mehr zum Schlachthof zu transportieren


Chipata liegt vor uns

Wir halten in Chipata an der Great East Mall, wo wir zuerst auf Toilette gehen (zwei Kwacha pro Person, glänzt nicht vor Sauberkeit, aber annehmbar). Einen Geldautomaten im Shoppingcenter sehen wir nicht, aber die FNB Bank ist in der Nähe. Dort heben wir den Höchstbetrag von 2000 ZMW ab.
Bei Shoprite hole ich etwas Proviant für die Fahrt, Christian bleibt im Auto und wird mehrfach angebettelt. Wir sind froh, als wir Chipata nach dem Tanken verlassen, hier ist es uns zu „wuselig“, und wir fühlen uns unwohl. Viele Leute lungern vor den Geschäften herum, einige von ihnen betteln. Da die Grenze zu Malawi nicht weit ist, drängen uns mehrere nicht vertrauensvoll wirkende Personen, bei ihnen Zambia Kwacha in Malawi Kwacha zu tauschen. Vielleicht liegt es zum Teil auch daran, dass uns der Kontrast nach einer Woche im SLNP zu stark ist.

Ich habe nur aus dem Auto fotografiert und diese Eindrücke geben kaum den Trubel wieder, so wie wir ihn empfunden haben.







Wir sind unschlüssig, wo wir übernachten wollen. Eigentlich wollen wir heute so weit wie möglich kommen, sprich bis zur Luangwa Bridge, aber die aktuellen Bewertungen „nicht sicher gefühlt“ zum dortigen Bridge Camp verunsichern uns – im Infoletter vom Hupe Verlag von 11/2019 heißt es, dass es nach einem Besitzerwechsel nur noch als Notunterkunft geeignet sei, dies lesen wir jedoch erst zu Hause. Petauke ist uns jedoch nicht weit genug. Das wären dann morgen 200 km mehr, außerdem was machen mit dem angefangen Tag? Zwischen Petauke und der Luangwa Bridge gibt es in Nyimba noch zwei Lodges, aber auch hier stellt sich die Frage, wie man den Rest des Tages verbringt und wer weiß, wie die Übernachtungsmöglichkeiten sind.

Gefühlt treffen wir die schlechteste Wahl, aber davon berichte ich beim nächsten Mal.

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78

Montag, 18. Mai 2020, 17:58

Wie ihr euch wahrscheinlich schon gedacht habt, fehlt mir zurzeit die Motivation zum Schreiben.
Daher freue ich mich, dass ihr trotz längeren Unterbrechungen weiterhin am Ball bleibt.

Deine Reise, Dein Reisetempo. Wir sind ja dankbar, dass Du uns mitnimmst. Und wer ist derzeit schon hochmotiviert? 8)
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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chrissie2006

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79

Samstag, 23. Mai 2020, 15:49

Wir kommen gut voran, aber die Strecke zieht sich.


Eins der wenigen Fotos, die ich zwischen Chipata und Nyimba gemacht habe

Uns kommen heute öfter Polizei und Ambulanz entgegen, so auch erstere kurz nachdem wir eine Baustelle passiert haben, wo ein Auto in einen Graben gerutscht ist.
Wenig später werden wir Zeuge, wie ein Motorradfahrer ohne seine Geschwindigkeit zu verringern zwischen zwei Ziegen auf der Straße durchfährt. Sie – und er- haben Glück, dass sie in entgegengesetzte Richtungen losrennen, denn sonst hätte es auch für ihn schlecht ausgehen können.
Ein Hund hatte kein Glück, er liegt überfahren auf der Straße. :(

Als uns der Magen zu sehr knurrt, halten wir am Straßenrand, um etwas zu essen. Bis auf grasende Rinder, Radfahrer und Autos bleiben wir ungestört.

In Nyimba fragen wir bei der Thula Lodge nach einer Campingmöglichkeit. Auf dem Hof könnten wir uns für 50 ZMW/pro Person hinstellen. In einer Baracke – Haus oder Hütte kann man es nicht mehr nennen – ist die Dusche. Einen Duschkopf gibt es nicht :rolleyes: . Die Toiletten sind über den Hof beim „Restaurant“. Wir geben dem Angestellten Bescheid, dass wir noch was anderes anschauen und gegebenenfalls zurückkommen.

Die Taitana Lodge macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass die besten Zeiten wohl vorbei sind.





Wir können uns auf eine halbwegs freie Fläche zwischen den Bungalows stellen. Die etwas mürrisch wirkende Angestellte schließt uns ein Zimmer auf, dessen Bad wir nutzen können.





Wir amüsieren uns, als zwei (!) Angestellte den Ventilator , von einem Bungalow in einen anderen schieben.


Nummer 5 lebt! :D

Den restlichen Nachmittag vertreiben wir uns mit lesen. Unser Camper erregt bei den Kindern der Umgebung Aufsehen. Sie kommen an den Zaun, manche wollen uns Mangos verkaufen, andere betteln. Da die Mangos nicht reif aussehen, kaufen wir ihnen keine ab. Später ärgere ich mich, dass wir ihnen nicht ein paar abgekauft haben, damit sie einen kleinen Verdienst haben, wir hätten sie unterwegs jemanden schenken können.



Ich sehe mich ein wenig in der Anlage um:








Frangipani? :help:




Die Häuser hinter der Lodge wirken passabel.

Christian bestellt sich bei der Köchin (die Angestellte vom „check-in“ ist nicht zu sehen) ein T-Bone Steak mit Pommes. Die Verständigung ist nicht ganz einfach, da sie kaum Englisch spricht. Ich bestelle nichts, mir reicht eine Scheibe Toast.
Nach ca. 1 h bringt die Köchin das Essen, welches mit Folie abgedeckt ist.



Das lange Warten hat sich nicht gelohnt: das Steak besteht fast nur aus Knochen und Knorpel und alles ist zu viel gesalzen. Beim Bezahlen überrascht uns die Köchin positiv: er gibt ihr 60 ZMW, da wir 55 Kwacha verstehen. Sie ist aber so ehrlich und gibt ihm 10 ZMW zurück. :thumbup:

Der Sicherheitsdienst schaltet mit Beginn der Dämmerung an jedem Bungalow die Außenbeleuchtung ein. Der (Lkw-)Verkehr lässt langsam nach, so dass wir gut die quakenden Frösche und Laute anderer Tiere vernehmen können.
Als ich das Licht im uns zur Verfügung gestellten Bungalow anmache, huschen zwei Kakerlaken aus dem Bad kommend ins Zimmer Mangels Alternativen gehe ich auf Toilette, aber aufs Duschen verzichte ich. Mein Ekel ist so groß, dass ich mir am Camper die Zähne putze. Was bin ich froh, dass ich mich gegen eine Übernachtung im Bungalow entschieden habe. Kurzzeitig hatte ich mit dem Gedanken gespielt, da im Hupe Reiseführer saubere Bungalows ab 35 USD aufgeführt sind.
Wir gehen früh zu Bett.
Übernachtung: Taitana Lodge, 200 ZMW
Tageskilometer: 377

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chrissie2006

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Sonntag, 7. Juni 2020, 11:37

25.11. Nyimba – Nahe Monze

Obwohl wir in der „Stadt“ übernachten, hören wir nachts viele Laute von Tieren wie Vögeln, Fröschen und weiteren, die wir nicht einordnen können. Ab und zu hört man vorbeifahrende LKWs.
Wir sind früh auf den Beinen, und kurz nach 6 h fahren wir los. Es sind wie immer schon viele Leute unterwegs. Die Frauen tragen oft farbenreiche Kleidung, deren Stücke in unseren Augen nicht zusammenpassen. Die Sonne scheint.


Die Schulkinder tragen entweder eine blaue Uniform oder sie tragen ein weißes Hemd bzw. Bluse über ihr T-Shirt





Manchmal räumen die Ziegen nur widerwillig die Fahrbahn.



Viele Äste zeigen wieder einen Unfall an, ein Lkw liegt im Graben. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hügelig, das lässt sich auch an der Höhenmeterangabe vom Navi ablesen: zwischen rund 450 bis 1200 Höhenmeter. Im Vergleich mit Zimbabwe haben wir zum Glück bisher nur wenige Lkw-Unfälle gesehen.





Ein ungewöhnlicher Anblick in Afrika ist ein Mann, der einen Hund an der Leine führt. Ebenso ungewohnt für uns ist, dass auch Männer ihre Kinder auf dem Arm tragen. Leider habe ich davon im Vorbeifahren keine Fotos machen können.


Ein Baobab in der Nähe der Luangwa Bridge







Am Police Checkpoint an der Luangwa Brücke missverstehe ich den Officer. Ich denke, er fragt, was es bei uns zum Frühstück gab, dabei meint er, ob wir für ihn was zum Frühstück hätten :whistling: . Trotz des Missverständnisses bleibt er höflich und lässt uns durchfahren.
Kurz vor dem Luangwa Bridge Market türmt sich Plastik und anderer Müll. :(

Auf dem Luangwa Bridge Market werden überwiegend Korbwaren und Fisch angeboten, aber es gibt auch Obst und Gemüse sowie Gewürze. Getränke fehlten natürlich nicht.






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