Sambia November 2019 oder auf der Suche nach „piet-my-vrou“ - Seite 2 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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HCS45

HCS45

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Freitag, 7. Februar 2020, 11:01

Finde ich auch ganz beachtlich - und sehenswert, obwohl wir auch schon 3 Tage an den Iguazu-Wasserfällen gewesen sind.

Danke Chrissie, auch für die sehr schönen Bilder, deine Reisebeschreibung ist sehr interessant und ich bin gerne dabei :thumbsup:

LG
Helga

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Ulux (7. Februar 2020, 23:04)

chrissie2006

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Samstag, 8. Februar 2020, 17:23


Finde ich auch ganz beachtlich - und sehenswert, obwohl wir auch schon 3 Tage an den Iguazu-Wasserfällen gewesen sind.

Das muss bestimmt mega gewesen sein. :thumbup:


Danke Chrissie, auch für die sehr schönen Bilder, deine Reisebeschreibung ist sehr interessant und ich bin gerne dabei

Das freut mich sehr. :)

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HCS45 (8. Februar 2020, 18:29)

chrissie2006

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Montag, 10. Februar 2020, 14:22

14.11. Mongu – Kafue Nationalpark

Die Nacht war nicht ganz so erholsam, denn es war zu warm im Zimmer (die Klimaanlage lassen wir über Nacht nur ungern an), aber nervender war die Mücke, die sich unter das Mückennetz vom Bett verirrt hat.

Wir stehen früh auf, denn wir wollen zeitig zum Kafue Nationalpark aufbrechen, da leider nur heute eine Nacht im Kasabushi Camp frei war. Da wir bisher nur Positives von diesem Camp gehört haben, wollen wir dort unbedingt übernachten. Eigentlich hatte ich für die erste Nacht Roy’s Camp vorgesehen, da das Camp zentral in der Nähe der M 9 liegt und man keine Nationalparkgebühren zahlen muss, da es in einer Game Management Area liegt und dann die nächsten zwei Nächte im Kasabushi Camp südlich der M 9 verbringen wollte. Zum Glück hatte ich Kasabushi angeschrieben und diesbezüglich angefragt, daher also die Planänderung.
Wir schmieren uns ein paar Toastscheiben für unterwegs. Wie gestern ist es stark bewölkt, aber die Sonne blitzt hervor. Mit 20 °C ist es noch vergleichsweise frisch.
Heute ignorieren wir das Navi und lassen uns nicht in die Sandpiste leiten, sondern bleiben trotz Bauarbeiten auf der breiten Sand-Schotter-Piste. Schon um 6:30 h sind viele Menschen unterwegs.
Die Fahrradfahrer transportieren oft Holz oder Kohle. Wir sind froh, als wir Mongu hinter uns lassen, denn die speed humps nerven.



Nachdem wir den dichten Verkehr hinter uns gelassen haben, geht es auf relativ guter Teerstraße an diversen Ansiedlungen vorbei, gefühlt ist es nicht besonders dicht besiedelt. Immer wieder sehen wir Ochsenkarren. An einer Mautstelle müssen wir wieder nur unser Papier vorzeigen und bekommen einen Stempel. Alles geht sehr freundlich ab.
An einer Straßensperre müssen wir ein paar Minuten halten, bis wir passieren können. Sofort wird unser Auto von Kindern und auch jungen Erwachsenen umringt, die uns Mangos, Messer oder sonstige Sachen wie frisches Fleisch verkaufen wollen. Wir sind froh, als wir weiter fahren können.
Neben Hunden und Ziegen sieht man jetzt auch oft kleine Schweinchen und Hühner. Selten parkt vor einer Hütte ein Auto. Uns fallen das erste Mal Fahradfahrerinnen auf.

Nach gut 180 km passieren wir einen kleinen See, dahinter ist die Teerstraße die reinste Schlaglochpiste. Christian fährt zum Teil auf dem Seitenstreifen.
An einer Kontrollstelle müssen wir dem Beamten unsere Ausweise vorzeigen. Der Polizist ist relativ unfreundlich, „quick, quick“ heißt es. Nachdem er uns noch gefragt hat, wo wir her kommen und wohin wir fahren, lässt er uns jedoch passieren.
Erst ca. 20 km vor dem Nationalpark Gate wird die Straße etwas besser.

Ein paar Eindrücke von der Fahrt:










Kafue Nationalpark
Der Kafue Nationalpark ist mit Abstand der größte Park Sambias. Er umfasst 22480 qkm und ist somit halb so groß wie die Schweiz. Er beherbergt eine große Artenvielfalt: mehr als 160 Säugetierarten, davon alleine 20 verschiedene Antilopen und fast 500 Vogelspezies. Nashörner, Giraffen und Leierantilopen gibt es allerdings nicht. Die M 9 teilt den Park grob gesagt in einen nördlichen und südlichen Teil.


Am Tateyoyo Gate fragt uns der Nationalparkmitarbeiter, wohin wir wollen und woher wir kommen, dann können wir weiterfahren. Schon nach wenigen Metern sehen wir die ersten Meerkatzen. Uns fallen sofort die vielen Libellen auf, die über die Fahrbahn fliegen. Die Transitstrecke durch den Nationalpark ist nicht ohne Schlaglöcher, aber es sind keine riesigen Schlaglöcher und auch nicht die Menge wie bisher. Auch wenn die Höchstgeschwindigkeit auf der Transitstrecke 80 km/h (nachts 50 km/h) beträgt, fahren wir langsamer. Wir wollen ja schließlich was sehen. :D





Wir verlassen die M 9, um am K 21 Gate Richtung Kasabushi abzubiegen. Hier müssen wir nun Eintritt zahlen: jeweils 20 $ pro Person und Tag zuzüglich fünf Dollar Campingfee pro Person sowie 15 $ pro Tag fürs Auto. Der Nationalparkranger ist sehr freundlich, und wir unterhalten uns ein wenig. Vermutlich freut er sich über ein wenig Gesellschaft.

Es dauert nicht lange, und die erste Tsetsefliege ist im Auto. Ich habe ein großes Herz für Tiere, aber bei Tsetsefliegen endet die Tierliebe: sie wird gekillt. X(
Bis zum Camp sehen wir Impalas, Pukus, Warzenschweine, Kudus und Meerkatzen. Viel fotografiere ich nicht. Bei geschlossenem Fenster lohnt es sich nicht wirklich, denn es schwirren immer wieder Tsetsefliegen um uns herum.




Kasabushu Homepage: Once you see the lone Palm you are 2kms from your destination.

Um 13:30 Uhr erreichen wir das Kasabushi Camp. Bevor man in das Camp reinfährt, steht auf einer Hinweistafel, dass man anhalten und das Auto mit Doom besprühen soll, bevor man weiter fährt. Wir warten ein paar Minuten, denn die Tsetsefliegen umkreisen uns noch ordentlich, dann „opfere“ ich mich und besprühe den Wagen.
Ein Angestellter zeigt uns die Campsite und den wirklich nett gemachten Sanitärbereich.



Blick von unserer Campsite




reed cormorant


Dusche






Seit unserer Ankunft ist immer wieder ein markanter Vogelruf zu hören. Leider weiß der Mitarbeiter nicht, welcher Vogel es ist. Abschließend informiert er uns über eine Bootstour. Zuerst heißt es, dass die Nachmittagsfahrt ausgebucht oder sehr voll sei, was uns nicht weiter stört, denn Christian möchte grundsätzlich keine Bootstour machen (Männer :rolleyes: ) und mir wäre es morgen früh lieber. Aber später kommt Andy zur Campsite und teilt uns mit, dass die morgige Bootstour ausgebucht wäre, da eine große Gruppe ankäme. Wir müssen uns nicht festlegen, ob wir an der heutigen Bootsfahrt teilnehmen. Wenn wir mitkommen wollen, sollen wir um 15:50 h am Bootsanleger sein. Wir fragen auch ihn, welcher Vogel diesen markanten Ruf hat. Es ist der red-chested cuckoo (Einsiedlerkuckuck). :)
Wir setzen uns mit Kaffee und Cola an den Fluss und genießen die herrliche Landschaft. Da ich überzeugt bin, dass Christian die Bootstour gefallen wird, überrede ich ihn.

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chrissie2006

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Montag, 10. Februar 2020, 15:17

Pünktlich um 15:50 Uhr startet die Bootstour. Mit uns an Bord ist ein deutsches Pärchen, das auch hier campt. Wir fahren zuerst zur Lodge, um noch zwei weitere Gäste, ebenfalls ein Pärchen, abzuholen. Dieses Pärchen macht einen etwas verlotterten Eindruck.









Schnell merke ich, dass Christian die Bootstour gefällt. Um sein Gesicht zu wahren, gibt er das nicht gleich zu. Daher ziehe ich ihn damit auf und nenne ihn „Pinoccio“. :P
Wir gleiten langsam dahin, sehen viele Hippos und diverse Vögel wie Darter, African Finfoot Riedschabe, Weißstirnspinte und rock pratincole (Halsband-Brachschwalbe). African Finfoot und und rock pratincole sind (zumindest bewusste) Erstsichtungen für uns.






African Finfoot - kommen wir noch näher ran?


African Finfoot


African Wattled Lapwing


rock pratincole


green-backed heron


Irgendeine Schwalbe? Vielleicht kann jemand den Vogel bestimmen, obwohl das Foto nicht besonders gut ist :help:

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chrissie2006

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Montag, 10. Februar 2020, 15:20

Andy manövriert das Boot gekonnt durch die Felsen hindurch, denn der Fluss ist stellenweise sehr flach.








Puku



Zum Ende der Tour zeiht sich der Himmel etwas zu und in der Ferne sehen wir Blitze.









Andy lässt das eine Pärchen an der Lodge aussteigen, bevor wir am Campingplatz aussteigen. Am Anleger sehen wir Buschböcke, Perlhühner und Meerkatzen. Auch in der Nähe unserer Campsite sind Buschböcke.




Zeit, sich ums Abendessen zu kümmern

Der Vollmond spiegelt sich schön auf dem Fluss, leider habe ich den Fotoapparat schon für heute in den Feierabend geschickt. Eine Eule, die wir nicht identifizieren können, fliegt umher.
Der Ruf des Einsiedlerkuckucks begleitet uns bis in den Schlaf. Auch sonst hören wir noch sehr viele Vögel.
Übernachtung: Kasabushi Camp, 50 USD
Tageskilometer: 356


Ich habe mich heute mit der Auswahl der Fotos - welches lasse ich weg- sehr schwer getan. Denke, die nächsten Tage werden es wieder weniger sein :whistling:

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Montag, 10. Februar 2020, 17:31

Faszinierend schöne Bilder, vielen Dank Chrissie :danke:

Allein die tollen Spiegelungen auf dem Wasser, wenn ich ja nicht so ein Schisser wäre... über Sambia habe ich überhaupt nie nachgedacht. Aber jetzt freue ich mich zunächst mal über deinen wunderbaren Bericht.

Liebe Grüße
Helga

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chrissie2006 (12. Februar 2020, 18:13)

Marc

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Dienstag, 11. Februar 2020, 19:13


Ich habe mich heute mit der Auswahl der Fotos - welches lasse ich weg- sehr schwer getan. Denke, die nächsten Tage werden es wieder weniger sein :whistling:


Wehe, bzw. bitte nicht! Ich sehe mir jedes einzelne Bild sehr bewusst an, Sambia auf meiner to-do-liste ganz oben steht. Wobei ich gestehen muss, dass ich seit Tansania schon wieder vergessen habe, wie blöd Tsetsefliegen sein können. Das ganze Auto einzunebeln ist natürlich auch eine Lösung. 8o :whistling:
Schöne Inselgrüße Marc

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chrissie2006 (12. Februar 2020, 18:13)

chrissie2006

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Mittwoch, 12. Februar 2020, 18:14

Wobei ich gestehen muss, dass ich seit Tansania schon wieder vergessen habe, wie blöd Tsetsefliegen sein können. Das ganze Auto einzunebeln ist natürlich auch eine Lösung. 8o :whistling:



Das Auto besprüht man, um das Camp frei von Tsetsefliegen zu halten, was größtenteils klappt. Einige sind entweder besonders resistent oder sind als blinder Passagier mit hinein gekommen.
Bei organisierten Gamedrives wird ein Eimer mit Elefantendung hinten am Fahrzeug angehängt und der Dung angezündet. Dies soll sehr wirksam sein.

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Sonntag, 16. Februar 2020, 12:22

15.11. Kafue Nationalpark

Das erste, was wir morgens akustisch wahrnehmen, ist der Ruf des red-chested cuckoo. Wir stehen kurz vor 5:30 h auf, schließlich geht es heute auf den ersten „richtigen“ gamedrive in diesem Urlaub. :D

Dennoch ist es schon fast 7 h, da wir erst duschen und dann noch gemütlich mit Blick auf das Wasser trinken Tee bzw. Kaffee trinken.



Seit gestern Abend haben wir beide Stiche oder Bisse um die Fesseln herum, die stark jucken :thumbdown: . Wir tippen auf sand flies, denn auch wenn hier viele Ameisen sind, haben wir diese nicht über unsere Füße flitzen sehen.



Wir fahren vom Camp aus in südliche Richtung und biegen in einen Weg zum Fluss ein.




junge Pukuantilope


Defassa-Wasserbock

Tsetsefliegen fliegen die ganze Zeit schon stark um uns herum. An einem ausgetrockneten Tümpel ist ein Hammerkopf. Den Hinterlassenschaften nach zu urteilen treiben sich Hyänen hier auch öfter herum, aber wir entdecken keine. Die Zikaden sind dafür nicht zu überhören.



Der Weg ist ziemlich eng. Leider kommen wir nicht so nah an den Fluss heran wie erhofft. Wir queren den Hauptweg und nehmen den Sable loop. Der Weg ist stellenweise auch sehr eng.
In einem Baum entdecke ich zwei große Vögel. Der eine ist ein Geier, der andere könnte ein Kampfadler sein. Leider dreht er sich nicht in unsere Richtung. Für ein Foto ist die Entfernung zu groß.






little bee-eater

Obwohl wir keine besonderen Sichtungen haben, ist es – von den Tsetsefliegen abgesehen- eine angenehme Fahrt, die uns einen kleinen Eindruck vom Kafue verschafft.
Zurück im Camp genießen wir noch etwas die schöne Lage und die Ruhe, bevor wir zum Mayukuyuku Camp aufbrechen.




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Sonntag, 16. Februar 2020, 13:20

Wir nehmen nicht den kürzesten Weg zum Mayukuyuku Camp, sondern fahren über den Shishamba Loop, der regelmäßig schöne Sichtungen bieten soll.


Spinalroad

Der Lwansanza river führt stellenweise noch etwas Wasser.


Die Loops selbst sind nicht ausgeschildert, nur zu den Lodgen gibt es Wegweiser. So ist manchmal der gesunde Menschenverstand gefragt, besonders wenn es darum geht, wie ein Loop weiterführt.
Ein paar Impalas stehen auf der Straße. Als wir uns annähern, springen sie mit großen Sätzen ins Gebüsch.









Am Hippopool sehen wir Flusspferde und viele Pukus. Es hat sich etwas bewölkt.





Wir müssen das Flussbett kreuzen. Auf dieser Seite des Flusses dominiert erstmal Löwengras. Große Elefantenknödel liegen direkt auf dem Weg, aber die Dickhäuter lassen sich nicht blicken. Ca. 3 km vor der Spinalroad biegen wir links in die Abkürzung ab, auf die uns Andy hingewiesen hat. Die Piste ist kurvenreich und eng durch das Gestrüpp rechts und links. Als wir die Straße erreichen, die zum Gate führt, sind wir froh.




Black-bellied Bustard

Auf dem Weg vom Kasabushi Camp zum Gate inkl. des Loops haben wir höchstens drei Fahrzeuge gesehen. Am Gate unterhalten wir uns wieder kurz mit dem netten Angestellte von gestern.

Kurz hinter der Hook bridge müssen wir an einer Straßensperre halten. Ein Arbeiter fragt uns nach Wasser, welches wir ihm gerne geben. Wir verlassen die M 9 in nördliche Richtung und checken wenig später im Mayukuyuku Bush Camp ein.

Bei jeder Campsite gibt einen geschützten Unterstand mit Tisch und Plastikstühlen. Holz für den Braai wird gebracht und später sogar angezündet.

Wir stellen jedoch unseren eigenen Tisch außerhalb des Unterstandes auf und essen - mal wieder mit Blick aufs Wasser.






Rotkehlfrankolin

Es hat sich inzwischen stark zugezogen, dennoch fahren wir um 16:30 h noch mal los. Weit kommen wir jedoch nicht, denn es fängt richtig stark zu regnen an. Es kühlt sich von 35 ° C auf 26 °C ab.
Da der Loop, den wir gewählt haben, die Beschaffenheit eines Kartoffelackers hat, drehen wir um und fahren zum Camp zurück. Highlight ist ein Schalow's turaco, aber bei den Witterungsverhältnissen brauche ich meinen Fotoapparat nicht zu bemühen.
Wir tendieren im Moment sehr stark dazu, die letzte Nacht im Roy’s Kafue Camp & Campsite zu verbringen, da wir lieber auf der anderen Seite morgen auf game drive gehen wollen, abgesehen davon ist es preiswerter. Bei den schlechten Wegen werden wir Sonntag früh sicherlich nicht hier groß auf game drive gehen wollen.

Zum Glück lässt der Regen etwas nach, so dass wir grillen können. Nach dem Essen setzen wir uns zu unseren Campnachbarn vom Kasabushi Camp, wo wir einen sehr netten und unterhaltsamen Abend verbringen. Es ist schon 23 h, als wir ins Bett kriechen.
Übernachtung: Mayukuyuku Bush Camp, 50 USD
Tageskilometer: 129

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Mittwoch, 19. Februar 2020, 12:47

16.11. Kafue Nationalpark

Beim Aufstehen stelle ich fest, dass es gestern etwas viel Alkohol war :blush: , zum Glück nicht so viel, dass es mir wirklich schlecht geht.
Nach der Dusche fühle ich mich wieder vollends fit. Wir zeigen den beiden wie gewünscht unseren Bushcamper, dann trennen sich leider unsere Wege.


Blick von der Campsite

Es regnet mal wieder.



entlang der Transitstrecke


spur-winged goose

Am Gate will ich für den heutigen Tag zahlen, aber der Parkranger lässt uns so durch. Christian meint, er hat keine Lust auf den ganzen Papierkram.
Die Straße ist durch den Regen glatt und schmierig.

Wir sehen diverse Vögel, darunter viele Tauben: eine Gabelracke fliegt über uns hinweg; zwei Perlhühner huschen von der Straße. Ich entdecke eine Eule. Als wir zurücksetzen, fliegt sie leider weg. :(
Die Sonne kommt jetzt hervor. Wir biegen diesmal nicht in die Spinalroad ab, sondern fahren Richtung Chunga Training School, weil ich in einiger Entfernung Elefanten am Wegesrand sehe.





Leider haben sie sich schon wieder ins Gebüsch zurückgezogen, als wir auf ihrer Höhe sind.


Auch Elefanten können sich gut verstecken

Eine kleine Entschädigung sind vier Defassa-Wasserböcke.



Wir biegen in den Chunga river loop ab, dem wir jedoch nur zwei Kilometer folgen, dann wird uns die Modderpampe zu viel, außerdem haben wir die Befürchtung, dass wir nicht wieder auf den Hauptweg kommen und die ganze Strecke zurück müssen.



auf den Bildern wirkt es nicht weiter schlimm



Diese Entscheidung wird mit einem Waran belohnt.



Weiter geht es auf dem Mukambi river loop.


Richtig will die Sonne nicht durchkommen





Wir lassen ein Game drive- Fahrzeug überholen, hinten hängt ein Eimer, in dem Elefantendung verbrannt wird. Wir folgen ihnen und geraten in eine Sackgasse: hier ist der Bootsanleger für die Mukambi Lodge.





Laut Karte führt der Mukambi river loop weiter zur 17k road. Ich hätte nichts dagegen, sowohl diesen Loop bis zur 17k road zu fahren und anschließend noch einmal unser Glück auf dem Shishamba Loop zu versuchen, aber das ist Christian zu viel. So drehen wir und fahren zum Shishamba Loop.


Es gibt viele Pukus im Kafue NP, in anderen Parks sind sie eher selten


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chrissie2006

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Mittwoch, 19. Februar 2020, 13:13

Der Shishamba Loop zeigt sich ähnlich wie gestern: Impalas, Hornraben, Meerkatzen. Am Hippo Pool legen wir ein längeres Päuschen ein.















Wieder das Flussbett gekreuzt, dann geht es Richtung Gate. Heute nehmen wir nicht die Abkürzung, sondern fahren bis zur Spinalroad vor.




Wir hätten sie lieber mehr in "Natur" gesehen

Erst bei der Ausfahrt treffen wir auf ein Fahrzeug, abgesehen von den Game Drive-Fahrzeugen beim Bootsanleger Mukambi Lodge.


schöner Baobab in der Nähe von Roy's Camp

Auf der Campsite von Roy’s Camp bauen wir als erstes die Sonnenmarkise auf. Leider denken wir nicht über den Sonnenstand nach und richten die breite Seite der Sicht wegen zum Wasser aus. So haben wir trotz Markise kaum Schatten und müssen auf der schmalen Camperseite Tisch und Stühle aufbauen, da wir keine Lust haben, das Fahrzeug umzustellen. Christian stellt fest, dass ein 5 l Kanister Wasser kaputtgegangen ist. Bis auf 1 l ist alles im größeren der beiden Staufächer ausgelaufen, aber entweder gibt es einen Abfluss oder das Wasser ist durch die Hitze verdunstet, denn es ist nicht mehr allzu viel nass. Da der Toast schimmlig ist, essen wir Käse und Wurst pur und die letzte halbe Gurke. :whistling: Gut, dass wir morgen in Lusaka die Vorräte aufstocken können.

Das Camp hat eine schöne Lage am Fluss, aber es wirkt etwas vernachlässigt, denn es gibt ein paar „Müllecken“ . :thumbdown:


Gemeinschaftsküche


Duschen und WCs


Sicht von unserem Stellplatz




Christian fühlt sich nicht wohl und legt sich hin. Ich lese und blicke immer wieder zum Wasser, ob sich dort was tut. Richtig genießen kann ich es nicht, denn es ist sehr windig, und mir juckt der Fuß, besonders die Fußsohle, extrem, denn ich habe viele Stiche oder Bisse. X(
Als ich zum Duschen gehe, fliegen Papageien aus dem in der Nähe stehenden Baum weg. Sie sehen aus wie Goldbugpapageien.
In der Dämmerung sehen wir am gegenüberliegenden Ufer ein Hippo mit Nachwuchs. Vor uns schwimmt ein Krokodil. Am wunderschönen Sonnenuntergang können wir uns kaum satt sehen. Dazu hören wir Hippos grunzen – herrlich. :thumbsup:









Obwohl wir heute mal wieder Nudeln essen, wird uns das Feuer entzündet. Es sind unheimlich viele Insekten, vielleicht kleine Termiten oder ähnliches, vor uns am Lagerfeuer.
Endlich ist es mal eine sternklare Nacht. Inzwischen liegen direkt bei uns Hippos im Wasser, und eins geht an Land. Daher putzen wir unsere Zähne lieber am Auto.
Übernachtung: Roy’s Kafue Camp & Campsite, 260 ZMW
Tageskilometer: 124

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chrissie2006

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Samstag, 22. Februar 2020, 17:36

17.11. Kafue Nationalpark - Lusaka

Nachts jucken die Stiche/Bisse sehr, daher reibe ich sie mit einem Alkoholpad ein. Das brennt zwar, aber es ist wenigstens kurzzeitig angenehmer.
Gegen Morgen werden wir vom vielstimmigen Vogelkonzert geweckt und wie in der Nacht grunzen Hippos. Am Toilettenhäuschen schrecke ich wieder die Papageien auf - aber natürlich habe ich keine Kamera zur Hand. :(


Kuhreiher-cattle egret


feste Zelte - aber ich ziehe mein Dachzelt vor

Unsere heutige Etappe nach Lusaka ist nicht sehr weit, aber da wir unbedingt heute unseren Großeinkauf für den SLNP machen wollen, bummeln wir nicht zu sehr.
Wir begleichen unsere Rechnung und geben dem Angestellten - es ist derjenige, der uns auch gestern das Feuer entzündet hat - ein Trinkgeld sowie eine Dose corned meat, über die er sich sehr freut.

Wir sehen nur bis zum Abzweig nach Mayukuyuku ein paar Tiere, danach ist die Transitstrecke diesbezüglich wie ausgestorben.
Einige Autos und noch mehr LKWs kommen uns entgegen. Je näher wir dem Nalusanga Gate kommen, umso öfter sehen wir Leute. auch Frauen und Kinder, am Straßenrand laufen. Sogar Radfahrer fahren hier.



Am Nalusanga Gate sind einige Verkaufsstände. Ein Angestellter notiert unserer Autokennzeichen, wir müssen unterschreiben und die Zeit einschreiben, wann wir rausfahren, dann können wir passieren.



Die Teerstraße hier hat wieder ein paar Löcher, aber wenige im Vergleich zu der Strecke zwischen Mongu und Kafue Nationalpark. An den Straßenrändern sind oft Stände mit Orangen, Mangos, Tomaten oder Holzkohle.





Hier sind wieder dörfliche Ansiedlungen. Am Abzweig nach Mumbwa sind eine Tankstelle und mehrere kleinere Geschäfte.





Im Internet wurde mehrfach Chishawasha, ein Café, das vom Sambian Children’s Fund betrieben wird, als Rast- und Toilettenstopp genannt. Beinahe wären wir daran vorbeigefahren, denn es gibt kein Hinweisschild. Das Café ist geschlossen, obwohl offizielle Öffnungszeiten an einem Sonntag von 7 h - 21:00 h sind. Allerdings lässt das äußere Erscheinungsbild und das, was man durch die Fensterscheiben erkennen kann, vermuten, dass es nicht mehr bewirtschaftet wird. Leider sind auch die Toiletten verschlossen. :whistling:



Der Vorplatz sieht noch gepflegt aus



Weitere Eindrücke von der Fahrt:


auf Rinder und Ziegen muss Christian aufpassen


afrikanisches Warndreieck






Die 30° Marke haben wir gegen 11:20 Uhr erreicht. Aber dennoch wäre mir das ein zu riskantes Plätzchen für eine Pause im Schatten.

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chrissie2006

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Samstag, 22. Februar 2020, 17:45

Es gibt keine Hinweisschilder mit Entfernungsangaben. Christian wird immer ungeduldiger, weil er keine Möglichkeit sieht, auf Toilette zu gehen. Da langsam die Besiedelung noch dichter wird und die ersten größeren Häuser auftauchen, rate ich ihm, er soll am Straßenrand halten, bevor es gar nicht mehr möglich ist.





Er ist stur und hat Glück: an einer Tankstelle gibt es ein sauberes WC. Kurz dahinter erreichen wir ein Schild, das Lusaka als Hauptstadt angekündigt.




schön ist anders :rolleyes:

Bei der Recherche für die Reise las ich, dass der Verkehr in Lusaka ziemlich heftig sein soll und teilweise sehr rücksichtslos gefahren wird. Zuerst beunruhigte mich das etwas, aber dann erinnerte ich mich daran, wie tough Christian den Verkehr in Kampala gemeistert hatte, so dass ich diesbezüglich beruhigt war. Um nicht zu lange im Stau zu stehen, kürzten wir unsere anfängliche Überlegung, vier Nächte im Kafue zu bleiben, um eine Nacht, damit wir Lusaka an einem Sonntag durchqueren können.
Die Rechnung ist aufgegangen, selbst ich hätte es zur Not durch Lusaka geschafft. Es gab nur eine Kreuzung, die ich sehr unübersichtlich fand, da war aber das Navi Schuld, denn offenbar hätten wir hier nicht geradeaus fahren dürfen, aber egal, es ist gut gegangen.





In der Manda Hill Shopping Mall besorge ich mir als erstes in der Apotheke eine Salbe gegen meine Stiche / Bisse. Dann stocken wir sowohl unsere Bargeld- als auch die Lebensmittelvorräte auf. Zu meiner Freude gibt es auch Samosas. 8o


Manda Hill Shopping Mall - es weihnachtet


zwischen Hauptstraße und Pioneers Camp

Kurz nach 15 h sind wir im Pioneers Camp. Ein Angestellter zeigt uns den Campingplatz, den Pool usw.. Kaffee und Tee gibt es den ganzen Tag kostenlos. WLAN-Empfang ist an der Rezeption.
Wir stärken uns. Danach schauen wir uns die Anlage an und ich versuche, mit nicht besonders großem Erfolg Vögel zu fotografieren.






Turaco

An der Rezeption hängt eine große Sambiakarte vom Hupeverlag, die wir kurz studieren. Daraufhin spricht uns der Angestellte an, und wir unterhalten uns nett. Nach einer Abkühlung im Pool ist duschen und Haare waschen angesagt.



Später durchsuche ich vergeblich das ganze Gepäck nach dem Buch vom South Luangwa NP von Hupe .Offenbar habe ich es beim Aus- und Umräumen des Gepäcks in der Liseli Lodge in Mongu liegen lassen. :cursing: Ich ärgere mich, vor allem, weil ich das Buch ursprünglich zu Hause lassen wollte, aber da noch genügend Platz im Gepäck war, habe ich mich anders entschieden. Hoffentlich liegt wenigstens die Sambiakarte vom Hupeverlag im Koffer, den wir bei Bushlore in Kazungula gelassen haben.
Wir schauen noch vergeblich über die Campsite, ob wir eine Eule finden. Den restlichen Abend verbringen wir lesend. Wir hören viel Vogelgezwitscher, teilweise auch Hundegebell und gackernde Hühner.
Übernachtung: Pioneer Camp, 280 ZMW
Tageskilometer: 299

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chrissie2006

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Mittwoch, 26. Februar 2020, 09:07

18.11. Lusaka – South Luangwa Nationalpark

Der Wecker klingelt um 5:00 Uhr. Der ältere Franzose (Fahrzeug hat ein französisches Kennzeichen) hat schon sein Lagerfeuer angemacht und kocht sich Kaffee. Es ist sehr bewölkt, der Wind geht stürmisch, daher fühlen sich die 19 ° C noch frischer an.
Tee und Kaffee müssen sein, aber warum das bis kurz vor 6:30 h dauert, ehe wir losfahren, weiß ich nicht. ?(
Auf der T 4 herrscht schon reger Verkehr. Viele Fußgänger und Radfahrer sind unterwegs. Für uns ist eine Frau mit einem lebenden Huhn in der Hand ein ungewohnter Anblick. Wir fahren an vielen Obst- und Gemüseständen vorbei. Es tröpfelt immer wieder (wahrscheinlich habe ich auch deshalb keine Fotos gemacht :( ).
Die Straße aus Lusaka heraus ist gut, aber nach knapp 100 km fangen die Schlaglöcher an. Nur kurz nach Verlassen von Lusaka gibt es Schilder mit Entfernungsangaben, danach nicht mehr. Es herrscht lebhafter Gegenverkehr, vor allen LKWs. Es sind überwiegend Tanklaster.



Die Aussicht auf die hügelige Landschaft ist stellenweise sehr schön, gerade da auch die Sonne inzwischen hervor gekommen ist. Der Blick auf die Höhenanzeige vom Navi bestätigt, dass wir nicht nur gefühlt hoch und runter fahren: von ca. 700 Höhenmetern bis knapp 1200 reicht die Bandbreite.





Die Angaben im Hupe Reiseführer, dass hinter Rufunsa nur noch wenige Ansiedlungen kommen, können wir nicht bestätigen. Viele preisen ihre Ware an, indem sie Obstkörbe et cetera hochhalten. Es sind sogar zum Teil Kinder, die die sichtlich schweren Körbe hochhalten, was bei uns ein bedrückendes Gefühl hinterlässt.





Vor der Luangwa Bridge werden die Löcher mehr und größer :huh: . Es darf immer nur ein Fahrzeug die Brücke passieren. Unweit der Brücke blicke ich auf die Höhenangabe vom Navi: 465 Höhenmeter, und es geht noch tiefer bergab.


Auf dem Luangwa Bridge Market werden neben Lebensmitteln hauptsächlich Korbwaren verkauft


Die Brücke ist schon zu erkennen





Der Lkw-Verkehr lässt hinter der Luangwa Brücke merklich nach. Vermutlich kommen viele von Mosambik. Es sind diverse Polizei Police entlang der Strecke, aber diese interessieren sich nicht für uns.
Wir legen am Straßenrand vor dem Ort Kacholola eine Pause ein, um uns zu stärken und einen Kaffee zu machen. Während wir stehen, kommt eine junge Radfahrerin vorbei und fragt nach Brot. Da ich im Hinterkopf habe, dass frisches Brot nicht immer erhältlich ist, möchte ich unser Brot nicht weggeben und schenke ihr eine Tüte rusk. Spätestens in Chipata hätten wir wieder Brot kaufen können, denn nur beim SLNP ist frisches Brot mitunter Mangelware, da habe ich was durcheinander gebracht :( . Als sie weitergefahren ist, kommen zwei Mädchen vorbei. Sie bleiben in einigem Abstand stehen. Einerseits würde ich sie gerne ansprechen, aber ich will sie nicht zum Betteln animieren. Ich fühle mich wie immer in solchen Situationen unwohl und bin froh, als das Wasser heiß ist und wir weiterfahren. Zum Abschied winke ich den beiden Mädchen zu.

In Nyimba ist sehr viel los. Vielleicht ein Grund dafür, dass wir auf den folgenden Kilometern verhältnismäßig viele überfahrene Tiere auf den Straße (Greifvogel, Ziege, Hund) sehen.








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Mittwoch, 26. Februar 2020, 09:34

Zwischen Nyimba und Petauke müssen wir für ein paar 100 m wegen Bauarbeiten auf eine Sandpiste ausweichen.


In mehreren Orten sehen wir solarbetriebene Straßenlaternen.

In Petauke tanken wir und gehen auf Toilette. Diese ist in keinem guten Zustand und auch die Tankwartin ist ausgesprochen unfreundlich, was wir so bisher in Sambia nicht kennengelernt haben. :huh:


Die Strecke zieht sich


Sinda



Katete


Sieht wie eine Moschee aus :S

Hinter Katete durch müssen ein zweites Mal wenige 100 m auf eine Sandpiste ausweichen. Je näher wir Chipata kommen, umso besser sehen größtenteils die Hütten aus. Nicht nur strohbedeckte Häuschen sondern fest aus Zement und überwiegend mit Wellblechdach.






Chipata ist nicht mehr weit

Ich hatte für den Hin- und Rückweg von Lusaka sicherheitshalber jeweils eine Zwischenübernachtung in meiner Planung vorgesehen. Es waren einige, die diese Strecke an einem langen Fahrtag gemeistert haben, aber gerade in Afrika kann bei so einer langen Strecke immer etwas dazwischen kommen oder der Straßenzustand ändert sich, deshalb wollte ich auf „Nummer sicher“ gehen. Insgeheim habe ich jedoch gehofft, wenn schon nicht nach Mfuwe, dann zumindest bis Chipata zu kommen :whistling: . So bin ich froh, als wir das Chipata-Schild sehen.



Ich frage Christian, ob wir hier übernachten oder auch die letzten rund 150 km noch zurücklegen wollen. Durchziehen ist seine kurze Antwort, die mir sehr aus dem Herzen spricht. :thumbsup:

Am Abzweig zum Mama Rula’s B&B (hatte ich mir als Übernachtungsoption notiert) ist ein Police Checkpoint. Der Beamte fragt uns, ob wir den König des Dschungels sehen wollen und lacht. Er wünscht uns viel Spaß in Sambia und im SLNP. :D
In Chipata haben wir neben Schlaglöchern mit einer Reihe von humps zu kämpfen. Erstere bleiben uns noch ein ganzes Stück Richtung SLNP erhalten.

Als Christian pieseln muss, übernehme ich das Steuer für die letzten 100 km. Man merkt, dass wir langsam im Lowveld ankommen – die Temperatur steigt bis zum SLNP auf 37 ° C. Der Weg ist zuerst noch relativ gut zu fahren, aber hinter dem kleinen Ort Kakumbi wird es zum Teil löcherige Teerstraße, Sandpiste, Schlaglöcher et cetera.

Um 17:15 h erreichen wir die Rezeption vom Wildlife Camp und bekommen Stellplatz eins für die heutige Nacht, die nächsten drei Tage haben wir dann Stellplatz neun am Ufer (wir hatten von D aus für drei Tage per E-Mail reserviert).
Campsite Nr. 1 ist sehr groß – kein Wunder, denn Campsite 1 und 2 werden für Overlander freigehalten - und liegt ganz in der Nähe zur Bar, wo wir ein Hunters trinken und die Füße in den Pool halten. Das ist eine Wohltat für meine Füße/ Beine, denn juckreizstillend ist die Salbe aus der Apotheke nicht. Wenn die Bisse sich nicht weiter entzünden (einige sind eitrig ;( ), bin ich zufrieden.









Will man bei so einer Aussicht woanders sein?



Wir genießen es sehr, schon den heutigen Abend hier verbringen zu können. Es weht eine leichte Brise. Die Zikaden sind heute sehr laut.Impalas kommen auf das Gelände, aber sie halten gehörigem Abstand zu uns. Zu meiner Verwunderung isst Christian heute nichts mehr, ich bin mit einem Samosa zufrieden.
Ich gehe zuerst duschen, Christian trinkt noch in Ruhe sein Bier aus. Während Christian duschen ist, räume ich noch ein bisschen im Camper herum – hätte ich vor dem Duschen machen sollen, denn mir läuft der Schweiß :whistling: , kein Wunder, bei über 30 °C im Camper.
Müde fallen wir beide gegen 21 h ins Bett.
Übernachtung: Wildlife Camp, 260 ZMW, CS 1
Tageskilometer: 694

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Sonntag, 1. März 2020, 14:53

19.11. Slnp

Gut, dass ihr den "Danke-Button" drückt, sonst würde ich denken, dass ihr kein Interesse an meinem Bericht habt :D

Die Nacht ist sehr warm, dennoch schlafe ich gut. Der Wecker klingelt um 5 h, fast zeitgleich mit dem Ruf des Schreiseeadlers. Paviane streifen durchs Camp.

Das Wildlife Camp liegt leider nicht in unmittelbarer Nähe zum Parkeingang, sondern ca. 8 km entfernt. Es gibt andere Camps, die näher am Park liegen, aber durch die Nähe zum Ort lauter sein sollen.
Auf der Fahrt zum Park sehen wir dennoch schon Paviane und verschiedene Vögel. Am Gate bezahlen wir unser heutiges Permit - man kann entweder mit USD (30 $ pP zuzügl. 15 $ für das Auto, wenn es kein sambisches Kennzeichen hat) oder in Kwacha zahlen.
Der Angestellte erzählt uns, dass Löwen im ersten Loop auf der rechten Seite gesichtet wurden. Na dann ist ja wohl klar, wo wir lang fahren. 8)

Wir biegen in den Elephant loop ein, uns folgen zwei Fahrzeuge. Zuerst sehen wir nur die Hinterlassenschaften der Namensgeber, aber dann:





Vor 7 h sind schon 27 °C, nicht nur daher fahren wir mit geöffneten Seitenfenstern. Den Gesang der Zikaden haben wir selten lauter gehört.
Im Park ist zumindest etwas ausgeschildert. Da wir kein bestimmtes Ziel haben, biegen wir nach Lust und Laune, mal rechts, mal links ab.











Da die Lichtverhältnisse ungünstig und die Vögel zum größten Teil für meine Kamera weit weg sind, geben meine Bilder nur annähernd wieder, was für ein Vogelparadies die Luangwa Wafwa Lagune ist: Nilgänse, Karminspinte, Graufischer, Silberreiher, Hammerkopf, Hagedash Ibis, Schreiseeadler, Nimmersatt, Perlhühner, Angola-Schmetterlingsfink und heiliger Ibis sowie vermutlich weitere, die wir nicht sehen oder nicht identifizieren können :whistling: .
Jedoch kein Löwe weit und breit.









Vereinzelt verirrt sich eine Tsetsefliege zu uns ins Auto. Eine erwische ich, und Blut verschmiert die Fensterscheibe. :rolleyes:
Der Loop hinter der Chipela Chandombo Lagune ist eng und buschig, dass wir an besonders schmalen Stellen Angst um das Solarpaneel haben.








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Sonntag, 1. März 2020, 15:01

Hallo Chrissie,

Zitat

Gut, dass ihr den "Danke-Button" drückt, sonst würde ich denken, dass ihr kein Interesse an meinem Bericht habt :D
Wie kommst du darauf?
Du selber bist ja auch niemand der sich durch viele Zwischenkommentare in anderen Berichten hervortut. ;)
Ich zum Beispiel wüsste gar nicht, was ich fragen sollte, da mir Sambia sehr fremd ist und auch in absehbarer Zeit nicht auf meiner Wunschliste steht. Umso schöner ist es für mich mit euch dieses Land virtuell zu bereisen.
Ich schweige, genieße die Bilder und drücke den Danke-Button. :danke:


P.S. Ich hätte beispielsweise eher technische Fragen zum Auto oder zu Abläufen des Camperlebens. Das würde aber hier nicht her passen, deshalb frage ich nicht. :)


LG
Kitty
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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Bär (1. März 2020, 16:06), chrissie2006 (1. März 2020, 15:10)

chrissie2006

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Sonntag, 1. März 2020, 15:10


Zitat


Gut, dass ihr den "Danke-Button" drückt, sonst würde ich denken, dass ihr kein Interesse an meinem Bericht habt
Wie kommst du darauf?
Du selber bist ja auch niemand der sich durch viele Zwischenkommentare in anderen Berichten hervortut.


Deswegen habe ich mich ja bedankt, dass ihr den "Danke-Button" drückt und ich dadurch das Feedback bekomme, dass der Bericht gelesen wird.
Du hast Recht, ich schreibe nicht oft Kommentare. Das liegt daran, dass mir oft die Zeit dazu fehlt, und/ oder ich nicht angemeldet bin, wenn ich zB in meiner Mittagspause im Forum lese.

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Kitty191 (1. März 2020, 15:18)

chrissie2006

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40

Sonntag, 1. März 2020, 15:15

Ich hätte beispielsweise eher technische Fragen zum Auto oder zu Abläufen des Camperlebens. Das würde aber hier nicht her passen, deshalb frage ich nicht.


Technische Fragen zum Auto kann ich eher nicht beantworten, aber wenn du Fragen zu den Abläufen des Camperlebens hast, nur zu. Gerne auch per PM, obwohl ich denke, dass es für manchen auch interessant sein könnte.

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Budenknipserin (2. März 2020, 09:48), parabuthus (1. März 2020, 19:06), Bär (1. März 2020, 16:06)

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