Once in a Lifetime … Twice! Kruger November 2019 - Seite 2 - Reise-Informationen - Südafrika Forum

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Bär

Vollkommen Ahnungsloser

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21

Montag, 3. Februar 2020, 18:21

Ah, Tiersuchbilder. 8o Die 3 (?) Büffel auf dem Anflugbild sind ja recht einfach, aber was ist das dritte Tier im letzten Foto - oberhalb des Büffels?

Und kannst Du noch was zum Tiguan schreiben? Automatik? 4x4? Platzangebot? Was ist aus dem Navi geworden? War denn keines eingebaut?
.
*** Wenn du nicht mehr weißt, wohin du gehen sollst, halte inne und schau zurück, woher du gekommen bist. (Sprichwort aus Afrika) ***

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sunny_r (3. Februar 2020, 20:29)

corsa1968

Noch viel ahnungsloser als der Bär

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22

Montag, 3. Februar 2020, 18:33

Vielen Dank!!
Im Lions Cottage in Skukuza waren wir 2018 auch und genauso wie ihr überrascht, dass das nahe Restaurant nicht gestört hat.
Beste Grüße von Christiane

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sunny_r (3. Februar 2020, 20:29)

nn1177

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23

Dienstag, 4. Februar 2020, 17:59

Ich habe mich reingeschmuggelt und bin froh, dass es der VW Tiguan ist
Willkommen an Bord! Die Vorräte sind wieder aufgefüllt, die Kühlbox steht im Fußraum der Rückbank. Bedien dich ruhig :beer:

Die An- und Abflughalle in Skukuza Airport ist ja richtig kuschelig und hübscher als manch Hotelhalle. Ich würd‘ auch da bleiben - kann man sich da vielleicht auch einmieten?

Absolut. Wir konnten leider ( :rolleyes: ) nicht testen, ob man dort bequem übernachtet. Die Snacks sind allerdings ganz passabel und werden einem sogar durch die Sicherheitskontrolle nachgeliefert. Der flughafeneigene Souvenirshop hat übrigens auch schicke Dinge im Angebot, ganz andere Sachen als in den Campshops. Leider war die Tasche bis obenhin voll, da ging gar nichts mehr.
was ist das dritte Tier im letzten Foto - oberhalb des Büffels?
Wasserbock :blush: Die Tiere kommen noch näher, versprochen :D

Und kannst Du noch was zum Tiguan schreiben? Automatik? 4x4? Platzangebot? Was ist aus dem Navi geworden? War denn keines eingebaut?

Oh, das hab ich ganz vergessen. Der Tiguan war für uns 2 wie erwartet völlig ausreichend bis etwas überdimensioniert. Für eine Famile mit 2 Kindern ist es eng, aber mit nicht allzu viel Gepäck machbar; für 4 Erwachsene mit 4 Gepäckstücken eher zu eng und unbequem. Die Größe würde ich ziemlich ähnlich dem RAV4 einordnen, es war auch die gleiche Kategorie. 2 riesige Reisetaschen, 2 Rucksäcke und allerlei Kleinkram (Holz, Souvenirs, Schuhe...) passen hinten problemlos unter die Abdeckung. Die Kühlbox stand hinter dem Fahrersitz. Wir hatten Automatik, kein Allrad. Bodenfreiheit ist ausreichend, ebenfalls vergleichbar mit dem RAV4. Er fuhr sich, obwohl sicher nicht übermäßig stark motorisiert, erfreulich spritzig. Erfreulich praktisch: Blinker und Scheibenwischer sind nach deutschem Standard verbaut (Blinker links, Scheibenwischer rechts), so habe ich beim abbiegen auch wirklich geblinkt und nicht gewischt :blush: . Durstig ist er aber ziemlich.


Navi war keines eingebaut. Am Flughafen wurde uns gesagt, wir könnten das Navi am nächsten Tag in Skukuza an der Rezeption holen. Theoretisch. Denn praktisch war das Gerät dann defekt als wir es am nächsten Nachmittag holen wollten. Es war allerdings nicht weiter tragisch, denn wir fuhren sowieso fast nur im Kruger (bestens ausgestattet mit dem Kruger Self-Drive) und mir war fast schon nicht mehr klar, warum ich das überhaupt geordert habe. Das Navi wurde wieder aus dem Vertrag rausgerechnet und wir bekamen ein DinA3-Blatt mit einer Karte vom Kruger mit Umgebung. Für die grobe Richtung und Straßenbezeichnungen war das ausreichend.

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nn1177

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24

Dienstag, 4. Februar 2020, 18:11

Im Lions Cottage in Skukuza waren wir 2018 auch
Möglich, dass ich das sogar bei euch gelesen habe. Ich fand die Lage super und wenn ich mich nicht total irre, hatten die anderen Bungalows auch weniger Fenster (müsste ich nochmal auf Fotos gegenchecken).

nn1177

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25

Montag, 17. Februar 2020, 11:00

Skukuza 11.11.19 / Wet season is coming

(Mit etwas Verzögerung geht es weiter – nachdem ich den schon fast fertigen Beitrag beim ersten mal gelöscht habe, musste ich meine Motivation erst wieder suchen :whistling: )

Natürlich schaffen wir es nicht um 4.30 Uhr zur Gateöffnung. Aber um 5.00 Uhr sitzen wir mit Kameras, unserer gut gefüllten Kühlbox, Kaffee und diversen Büchern bewaffnet im Auto und passieren das Tor zum ersten richtigen Gamedrive des Urlaubs :thumbsup: . Da wir morgen früh bereits nach Satara aufbrechen, wollen wir heute den Süden in Richtung Afsaal erkunden. Es ist grau in grau und ziemlich kühl. Bäume grau, Gras grau, Himmel grau. Herrlich :| Wir starten auf der H11 in Richtung Phabeni Gate, wo uns auch schon bald die ersten Elefanten begegnen. Generell sind viele Tiere unterwegs, wenn auch die spektakulären Sichtungen ausbleiben. Dann nehmen wir die S65 und fahren über H1-1 und H3 zum Afsaal Trader's Rest. Die Wasserlöcher unterwegs sind alle so gut wie trocken, erschreckend. Im Vorfeld der Reise hatten wir uns etwas Gedanken gemacht, ob die Vegetation im November vielleicht schon etwas arg dicht sein würde und ob es nicht viel zu heiß sein würde – nun ist es noch deutlich trockener als zu meinem ersten Besuch im August 2017 und nur unwesentlich wärmer. Bisher blieb ergiebiger Regen in dieser Gegend aus, alle warten händeringend auf den Start der wet season. Mitten hinein in meine etwas trüben Gedanken fängt es nun an zu tröpfeln.












Vereinzelt gab es schon Impala-Lämmer (nennt man die so? Oder Kitz?) Die meisten Damen waren aber noch kugelrund.




Das ein oder andere Grün gibt es natürlich auch zu sehen. Wir sind froh über jeden bunten Klecks in der Landschaft.

Frisch gestärkt fahren wir nach einer Rast in Afsaal weiter. Das Wetter ist nach wie vor sehr trübe und kühl und nun beginnt es tatsächlich ernsthaft zu regnen. Ein guter, ergiebiger Dauerregen. So dauergrau und grässlich hatte ich mir die Regenzeit hier nicht vorgestellt, aber ich tröste mich damit, dass der Niederschlag wirklich dringend benötigt wird. Wir lernen an diesem Nachmittag mehrere Dinge:



1.) Impala mögen keinen Regen, nicht mal den ersten der Saison. Sie frieren und gucken genervt während sie versuchen, sich unter toten Bäumen unterzustellen.

2.) Klippspringer sind wiederum ziemlich stoisch und harren bewegunslos auf ihrem Felsen aus:


3.) Wieder andere Tiere hingegen sind fast schon euphorisch und feiern den Beginn der wet season mitten auf der Straße:


Mr. Cheetah hatte noch seinen Kumpel dabei. Leider waren beide bald wieder im Gebüsch verschwunden, so dass es beim Beweisfoto blieb...





4.) Hyänen gehören zu meinen neuen, großen Favoriten :love: .






5.) Fotos von all dem werden leider nur selten was, weil es ja in Strömen regnet. Dennoch: Die S23 zum Biyamiti Weir und von dort aus wieder die S114 in Richtung Norden sind auf meiner Kruger-Top-Liste ganz weit oben gelandet. Sowohl landschaftlich als auch von den Sichtungen her ganz großes Kino! (Und iiiirgendwann möchte ich da nochmal bei strahlendem Sonnenschein hin. Bitte! Danke.) :D


Dieser Youngster (ich bin unsicher, vermute einen jungen Bateleur?) verursacht am Nachmittag einen größeren Stau. Er trinkt seelenruhig aus einem winzigen Loch mitten auf der Straße.



Gegen 16.00 sind wir zurück im Camp und sehen gerade noch eine Herde Elefanten den Fluß überqueren und im Busch verschwinden. Die Elefanten waren offensichtlich den größten Teil des Nachmittags vom Camp aus zu beobachten. Die Sonne wagt sich inzwischen auch wieder hervor, also beschließen wir nach einem kurzen Boxenstopp bei Mugg & Bean, noch einen kleinen Abstecher zum Lake Panic zu machen, obwohl es schon recht spät ist. Unterwegs werden wir durch einen Roadblock in Form einiger Elefanten aufgehalten, also haben wir nur noch wenig Zeit um die letzten Sonnenstrahlen und die letzten verirrten Vögel zu genießen und sind gerade so wieder zurück bevor die Tore schließen. Am Ende sind wir trotz des mäßigen Wetters sehr zufrieden mit unserem Tag :thumbsup: Heute abend bleibt der Grill kalt, wir lassen es uns im Cattle Baron bei einem hervorragenden Steak und Rotwein gut gehen. :wine:








Red-billed firefinch



Abends ist es erst sternenklar und wir können den Vollmond bewundern, nachts regnet und gewittert es wieder.

Fazit Skukuza: Sowohl das Bungalow (sauber, großzügig) als auch die Möglichkeiten tagsüber sind prima. Klar, das Camp ist groß, aber abends bekamen wir davon in unserem Hüttchen am Fluß nichts mit. Das Restaurant ist ebenfalls empfehlenswert. Übernachten ist also top, aber der Wermutstropfen: tagsüber sollte man frühzeitig das Weite suchen, dahin wo es Tagesbesucher nicht hin schaffen. Es waren keinerlei Affen im Camp zu sehen, weswegen das einzige Manko unserer Unterkunft (kaputter, nicht schließender Mülleimer) auch kein Problem darstellte.



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Montag, 17. Februar 2020, 11:08

Herrliche Bilder! :danke:

LG


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nn1177 (17. Februar 2020, 15:11)

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Montag, 17. Februar 2020, 16:13

Satara 12.-14.11.19

12.11.19

Da sie seit dem Flug Probleme mit einem Auge hat, stattet C. dem Camp-Arzt in Skukuza am Morgen noch einen Besuch ab. So geht es auf 9:30 zu, als wir – mit den passenden Medikamenten ausgestattet – den Schlüssel am Gate einwerfen und in Richtung Satara starten. Auf diese Gegend bin ich besonders gespannt, da sie auch für mich Neuland ist.


Das Wetter ist wieder nass, kühl und grau. Naja, jetzt ist sie halt da, die Regenzeit.

Wir starten auf der H4-1, und fahren dann die H1-2 weiter bis Tshokwane. Dort wollen wir überlegen, ob wir direkt bis Satara durchfahren (H1-3) oder ob wir Lust auf irgendwelche Nebenstrecken haben.


Ein Terrapin verursacht einen Roadblock, mitten auf der geteerten Straße und relativ weit vom Fluss. Wo kommt der denn her? Ansonsten beobachten wir junge Wasserböcke beim Sparring, Nyalas und einige Paviane. Relativ kurz vor Thokwane: ein Leopard! Leider sitzt die Mieze mit dem Rücken zu uns im Gestrüpp und denkt gar nicht daran, sich mal etwas genauer zu zeigen. Wir sehen noch einen einsamen Elefanten und einen Schakal. Wir versuchen außerdem, keine dummen Hühnchen oder Millipedes zu überfahren. Leicht machen sie es einem nicht…

Dummes Hühnchen aka Swainson's Spurfowl :D




Millipede – stellvertretend für zu viele seiner Art, denen wir nicht ausweichen konnten ;( Sie waren morgens zu tausenden auf der Straße unterwegs...








Terrapin auf Abwegen



Ja, das ist ein anderes als gestern ;)



Crested Barbet














Bei dem Wetter auch eher zerrupft als elegant :D


Der Stop in Thokwane fällt buchstäblich ins Wasser. Es gießt aus Eimern und alle halbwegs geschützten Plätzchen sind bereits vergeben. Also nur kurz die Beine vertreten, ein paar Snacks in Shop gejagt, und weiter gehts!


Wir drehen eine kleine Schleife um den Southernmost Baobab-Tree und später nochmal zu einem kleinen Wasserloch, ansonsten bleiben wir auf der H1-3. Je näher wir Satara kommen, desto öder wird die Landschaft. Hier hat es vor nicht allzu langer Zeit gebrannt und über viele Kilometer sind die einzigen Tiere, die wir sehen: Geier. Mitten in dieser tristen Landschaft steht ein einsamer Elefant und knuspert Grill-Busch.




Wir checken gegen 16:00 in Satara ein und ich mustere in der Rezeption alle Mitreisenden genau. Wir wollen uns heute mit Kitty und ihrem Chef treffen, vielleicht stehen sie ja hier auch gerade an?

Wir bekommen, wie uns bereits per Mail mitgeteilt wurde, das Bungalow 168 zugeteilt. Die Hütte ist vergleichsweise winzig und unser Terrassenlicht funktioniert nicht. Der Regen hat mittlerweile aufgehört, aber rund ums Bungalow ist der Boden komplett vom Regen aufgeweicht und große Pfützen haben sich gebildet. Beim Auspacken verteilen wir den Schlamm ü-ber-all… Der Grill ist aktuell zur Vogeltränke umfunktioniert, also stellt sich die Frage nach braaien oder essen gehen gar nicht erst. Wir kaufen noch einige Vorräte im Shop nach und setzen uns dann direkt ins Restaurant. Kitty und der Chef sind mittlerweile auch angekommen und wir verbringen einen netten Abend miteinander. Das für morgen angedachte Bush Braai findet leider nicht statt, uns fehlen noch 2 Leute. Schade…


Wir fallen (zu spät!) ins Bett, wir wollen morgen (mal wieder!) um 4:30 los.

Frecher Toko-Nachwuchs an der Vogeltränke aka Braai



13.11.19
Es ist 4:55, als wir durchs Gate rollen, dafür ist es schon einigermaßen hell. Die Straßen haben wir weitgehend für uns, eher selten begegnet uns mal jemand.

Bis zum Abzweig zur S100 haben wir bereits einiges gesehen. So kann es weitergehen, schließlich haben wir DIE S100 vor! Um es kurz zu machen: Die S100 liefert heute morgen nicht. Wir sehen frische Katzenspuren und fahren einige Male auf und ab um vielleicht doch noch eine Mieze zu erspähen. Aber nein, wir sind ganz offensichtlich zu spät. Nach einem kurzen Abstecher zum N’wanetsi Picnic Spot machen wir uns über die S41 und S90 auf in Richtung Olifants.












Ein entgegenkommender Wagen hält uns auf, nicht weit vom Abzweig zur S89, und eine nette Dame erzählt uns von Löwen mit Giraffenriss auf der S147. Geheimtipp, die Straße sei nicht eingezeichnet. Bis zur Kreuzung, einmal links und zweimal rechts. Tschüss, schönen Tag noch! Und weg war sie schon wieder.

Wir finden tatsächlich nach der Beschreibung die geheimnisvolle S147, fahren völlig allein die ersten Kilometer darauf und freuen uns auf die Löwen (die wir in unseren naiven Tagträumen nur für uns haben) und hoffen, die Stelle nur nicht zu übersehen. Nun, wir erkennen die Stelle bereits vom weiten, was allerdings weder an den Löwen noch an der unglückseligen Giraffe liegt… Es sind schon mindestens 5 Fahrzeuge vor Ort.


Also stellen wir uns brav in die Reihe, es ist ohnehin eine eher schmale Einbahnstraße, und hoffen, dass wir irgendwann dran sind mit gucken. Zwischenzeitlich überholen uns noch 3 Safarifahrzeuge, die Fahrer sind aber vergleichsweise rücksichtsvoll und bleiben auch nicht zu lange stehen. Langsam rücken wir weiter vor und irgendwann ist nur noch ein Fahrzeug vor uns. Das allerdings steht mitten im Weg, ein riesiges Objektiv hängt im Fensterrahmen. Oh Mist, ein Profi. Die Insassen des Fahrzeugs sind unterdessen mit ihrem späten Frühstück beschäftigt und kümmern sich nicht im Ansatz darum, dass sie mit ihrem dicken Ford Ranger wirklich jedem anderen die Sicht nehmen. Sie warten wohl darauf, dass die vollgefressenen Löwen irgendwann wieder ein Hüngerchen verspüren und sich wieder über die Giraffe hermachen. Naja, einige Beweisfotos später räumen wir wieder das Feld, diese Art von Sichtungen macht irgendwie so gar keinen Spaß.




Mittags rasten wir in Olifants und genießen die spektakuläre Aussicht.

Der Rückweg über die H1-4 ist relativ sichtungsarm und wir haben noch etwas Zeit, daher will ich unbedingt nochmal ein Stück die S100 fahren. Die einzige Katze die wir treffen ist Kitty, die uns entgegenfährt, als wir gerade geschafft ins Camp zurück wollen.





Das Wetter ist heute im übrigen besser: Es ist zwar immer mal bedeckt, aber es schüttet nicht aus Eimern und gegen Abend kommt auch die Sonne raus.



Unsere Vogeltränke wurde tagsüber wieder in einen Grill umfunktioniert und so grillen wir uns ein schnelles Abendessen. Während wir auf die Glut warten, lassen wir uns vom Hüttennachbar einen großen Skorpion am Zaun vor unserer Hütte zeigen, den er mit einer Schwarzlichtlampe anleuchtet. Jetzt hätten wir gerne unsere Wanderschuhe, aber die sind im Auto… Mit Schlappen an den Füßen lehnen wir sein Angebot dankend ab, uns auch noch die giftigen Exemplare ein paar Meter weiter zu zeigen. Während C. sich im Bungalow mit der Datensicherung abmüht, entspanne ich doch lieber nach dem Motto „Mut zur Lücke“ mit einem (oder waren es 2?) Feierabendbierchen bei Kitty und dem Chef auf der Terrasse. Sorry, dass ihr schon wieder zu wenig Schlaf abbekommen habt. Es war sehr unterhaltsam mit euch!


Morgen verlassen wir den Park für die nächsten 4 Nächte. Unsere nächste Station ist die Mohlabetsi Safari Lodge im Balule Nature Reserve.
P.S. Entschuldigt die verhunzte Formatierung. Firefox macht es bei jedem Versuch, es zu fixen, noch schlimmer ?(

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Kitty191

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Montag, 17. Februar 2020, 17:00

Hallo liebe Nina,
schön ist es, dass du unsere Erinnerungen an Satara nochmal auffrischt. Ja, das Wetter war bescheiden und Satara wird nie zu meinen Lieblingscamp werden. Aber euch zu treffen war echt schön. Im Nachhinein noch immer schade, das es mit dem Bushbraai nicht geklappt hat. Allerdings wären wir zu unserem gewünschten Buchungstermin auch schön abgesoffen. Ob wir das dann immernoch herrlich herrlich gefunden hätten.... ?(


Das wir zu dusselig waren die obergeheime S147 zu finden nagt noch immer an uns. Aber ich erinnere nochmals daran, dass der Schlaumeier Sanparks Ranger aus Olifants leider kein bißchen ortskundiger war als wir. Sein völlig fehlgeleitetes Kreuzchen prangt noch immer anklagend an der falschen Stelle in unserem Honeyguide.


Nun freue ich mich sehr auf eure Erlebnisse in der Mohlabetsi Safari Lodge. Ein paar Spoiler Fotos kenne ich ja schon. :thumbup:
Danke für deinen schönen, spritzig geschriebenen Bericht. Ich bleib hocken. Noch gibt es ausreichend zu futtern und kalte Getränke. :beer:


Liebe Grüße aus der Hauptstadt
Kitty und der Chef
Falls Du glaubst, dass Du zu klein bist um irgendwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Zimmer ist
Dalai Lama

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gatasa (18. Februar 2020, 16:04), sunny_r (17. Februar 2020, 19:23), nn1177 (17. Februar 2020, 17:47)

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29

Montag, 17. Februar 2020, 17:46

Im Nachhinein noch immer schade, das es mit dem Bushbraai nicht geklappt hat.
Total :thumbdown: Wir haben es ja in Lower Sabie nochmal probiert, aber da bekamen wir leider auch keine 4 Leute zusammen. Den Leuten war das Wetter wohl zu unsicher – uns wurde an der Rezeption bei der Anfrage gleich gesagt, dass es bei wetterbedingtem Ausfall kein Geld zurück gibt. Aber hey, wir wissen ja, wo ihr im November zu finden seid – vielleicht klappt es ja in ein paar Jahren :D

Satara wird nie zu meinen Lieblingscamp werden
Ich fürchte, meines auch nicht. Die Bedingungen waren aber auch nicht fair. Bei schönerem Wetter und mit etwas Gras über die Brandlöcher stelle ich es mir gleich viel schöner vor ;)

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gatasa (18. Februar 2020, 16:04), Kitty191 (17. Februar 2020, 18:07)

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Dienstag, 10. März 2020, 07:31

Liebe Nina,
was ist los? Wir sitzen fest. Und deiner Reisegruppe gehen die Getränke und das Knabberzeug aus. :S Deshalb wedele ich mal dezent mit dem Zaunpföschdle :blush:
Ich habe eine kleine Umfrage unter der ausharrenden Fangemeinde gemacht. Wir alle würden wirklich gerne wissen wie es weiter geht. 8o


LG
Kitty
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Bär (10. März 2020, 15:29), Beate2 (10. März 2020, 12:26)

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31

Dienstag, 10. März 2020, 19:23

Liebe Kitty, liebe Mitfahrer,
ihr Armen, ich wollte euch nicht auf dem Trockenen sitzen lassen :blush: Ich fülle mal die Vorräte auf, damit ihr es wenigstens gemütlich habt. Leider bin ich momentan so eingespannt mit Arbeit, dass ich mit dem Bericht nicht recht voran komme. Aber, ich vergesse euch nicht, versprochen! Sobald ich etwas Land sehe, geht es weiter :saflag:
LG Nina

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gatasa (13. März 2020, 23:04), Bär (10. März 2020, 20:00), Kitty191 (10. März 2020, 19:56), Beate2 (10. März 2020, 19:24)

toetske

oorbietjie

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32

Dienstag, 21. Juli 2020, 00:13

Hallo Nina,

Ein Zufall hat mich wieder zu Deinen Reisebericht geführt. Mir gefallen Deine kurzweilige Berichterstattung und die vielen schönen Bilder sehr. Vor allem das Foto vom Hauben-Bartvogel (crested barbet) finde ich einmalig.

Sobald ich etwas Land sehe, geht es weiter

Bist Du denn immer noch auf Seereise? :D

Spass beiseite: hoffentlich schreibst Du noch weiter. Das würde uns nämlich sehr freuen :!:
Bzgl den Fallstrick mit dem Mietwagen bin ich ebenfalls neugierig... :whistling:

LG. Toetske
one life, LIVE IT !

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kOshi

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33

Dienstag, 21. Juli 2020, 14:11

Hallo Nina,

auch ich schließe mich mal der neugierigen Menge an. So kuschelig es im Auto auch ist, gehen doch die Vorräte so langsam zu neige - ich war wohl mal wieder zu gierig :whistling: .

Mich persönlich interessiert es auch ungemein, ob es euch in der Mohlabetsi Safari Lodge genauso gefallen hat wie uns. Gerne denke ich an die tollen GD die wir letztes Jahr mit Lucky und Richard hatten. Mit großer Spannung sehne ich mich nach weiteren deiner Geschichten samt toller Fotos ;)

LG
Micha

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nn1177 (27. Juli 2020, 13:58), toetske (23. Juli 2020, 00:17), Tutu (21. Juli 2020, 15:56)

Tutu

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34

Dienstag, 21. Juli 2020, 16:02

Hallo Nina,

mich würde es auch sehr freuen, wenn es mit deinem schönen Bericht weitergeht. Speziell warte ich schon lange sehnsüchtig auf die Station Lush in Graskop, da wir im März auch dort waren und es etwas seltsam fanden.

LG Tutu

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nn1177 (27. Juli 2020, 13:58), toetske (23. Juli 2020, 00:17)